19:24 Uhr

War gerade über Zoom, das ich mir unter Ubuntu problemlos installieren konnte, kurz bei der „Langen Nacht der Inklusion“, die vom „Scala“ veranstaltet wird und zum dritten Mal hier in Ludwigsburg stattfindet. Das, was ich da gesehen habe, fand ich allerdings nicht so bemerkenswert, so daß ich mich wieder ausgeloggt habe. Interessiert hätte mich die (evt. noch kommende?) Sängerin Beth Munroe, für die ich beinahe übersetzt hätte.

17:02 Uhr

Schaue mir gerade auf Amazon Prime wieder mal Stanley Kubricks Klassiker „2001: A Space Odyssey“ von 1968 an. Bin da, wo Bowman (Keir Dullea) den toten Poole (Gary Lockwood) birgt. Habe Metro Goldwyn Mayer in Beverly Hills, da ich nirgendwo eine Email-Adresse gefunden habe, einen Brief geschrieben, in dem ich angefragt habe, ob ich ein paar Stills aus „2001“ posten dürfte und bin mal gespannt, ob ich eine Antwort bekomme.

Django-Reinhardt-Akkorde (1)

Ungeachtet der Tatsache, daß die linke Hand von Django Reinhardt z. T. verkrüppelt war (Ringfinger und kleiner Finger), komme ich durch Aufnahmen und Fotos zu dem Schluß, daß er untenstehenden Akkord greifen konnte, von der harmonischen Funktion her eigentlich ein Septakkord.

Django-Reinhardt-Akkord

Joscho Stephan: Interview

Joscho Stephan. Foto © Copyright 2021 by Manfred Pollert. Mit freundlicher Genehmigung.

Im Folgenden ein Interview mit dem international etablierten, vorwiegend akustisch spielenden Gitarristen Joscho Stephan, der vor allem im Genre Gypsy Swing zu Hause ist. Nachdem ich Joscho eine Reihe von Fragen zugemailt hatte, kam heute zu meiner großen Freude eine Email mit den Antworten. Joscho Stephan hat u. a. schon im berühmten, nach Charlie Parker benannten „Birdland“ gespielt. Ich selbst kenne auch seine YouTube-Videos mit dem akustischen Spieler Tommy Emmanuel, mit dem Joscho Stephan auf Australientournee war.

Hier das Interview:

F: Wann hast Du angefangen, Gitarre zu spielen?

A: Ich habe im Alter von 6 Jahren angefangen. Mein Vater hat mir die ersten Akkorde gezeigt.

F: Hattest Du Unterricht?

A: Ich hatte Unterricht in klassischer Gitarre. Das war so nicht beabsichtigt, mein Vater dachte eher an eine Ausbildung im Bereich Harmonielehre etc., aber das wurde zu der Zeit (Mitte der 80er Jahre) noch nicht angeboten, bzw. nicht von der städtischen Musikschule angeboten.

F: Wie kam es dazu, daß Du Dich für Gypsy Swing interessierst?

A: Ich habe Django Reinhardt im Alter von 12 oder 13 Jahren das erste Mal gehört (Minor Swing), das hat mich total umgehauen.

F: Welche Gitarristen haben Dich neben Django Reinhardt beeinflußt?

A: Unheimlich viele, da ich auch immer andere Musikrichtungen gehört habe. Zuerst natürlich George Harrison und die Beatles, dann Rockgitarristen (Santana, Gary Moore, Joe Satriani etc.), bis hin zu Jazzern wie Wes Montgomery und auch George Benson. Für meine Generation sind natürlich Stochelo Rosenberg und Bireli Lagrene auch ganz wichtige Einflüsse.

F: Was hältst Du von den Aufnahmen, die Django Reinhardt mit elektrisch verstärkter Gitarre aufgenommen hat?

A: Ich bin ein Fan vom akustischen Django, kenne aber all seine Aufnahmen. Manchmal bin ich mir nicht sicher ob er elektrisch spielt, oder seine Selmer mit einem Stimer Pickup abgenommen hat (das sorgt dann schon fast für einen leicht angezerrten Sound). Es gibt natürlich viele Favoriten aus seiner “elektrischen Zeit” (ca. 1947 – 1953). Die Version von Anouman ist toll, und natürlich die Aufnahmen mit Pierre Michelot, Maurice Vander und Jean-Louis Viale vom März 1953, alle Nummern zeigen Django´s zukünftigen Weg, den er leider nicht mehr weiter ausbauen konnte.

F: Kannst Du Noten lesen?

A: Durch den klassischen Unterricht habe ich Noten lesen “gelernt”, allerdings bin ich ein ganz schlechter Notist, d.h. ich habe damals schon meinem Lehrer lieber abgeschaut anstatt zu lesen. Akkordsymbole und Abläufe kann ich allerdings flüssig lesen, und mehr brauche ich eigentlich nicht, wenn ich als Gast irgendwo mitspiele. Die Themen werden sowieso meist varriert.

F: Den Pressefotos nach spielst Du auf einer Gitarre von Jürgen Volkert. Wie bist Du mit dieser Gitarre zufrieden?

A: Ich habe mittlerweile einige Gitarren vom Jürgen, da er genau meinen Geschmack trifft im Bereich Sound und Handling. Seit 2002 spiele ich seine Instrumente (im Gypsy Swing Bereich) und habe da auch keine Ambitionen zu wechseln.

F: Was für eine Gitarre für Gypsy Swing würdest Du Anfängern empfehlen?

A: Ich selbst habe oft in den Staaten die preiswerte Cigano Serie gespielt (falls keine hochwertigen Instrumente aufzutreiben waren), die waren immer gut spielbar und vom Sound o.k., die Instrumente von Altamira sind meist noch etwas wertiger, aber auch etwas teurer. Wenn man mehr Budget zur Verfügung hat, dann lohnt sich natürlich ein handgebautes Instrument.

Vielen Dank für das Interview!

© 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Verbessertes Design

Nach einigem Hin und Her habe ich mich entschlossen, eine sogenannte statische Eingangsseite anzulegen, von der aus man/frau zum Blog kommt. Wie das ankommt, bleibt erst mal abzuwarten. Bitte um etwas Geduld, bis die Eingangsseite fertig ist.

P. S.: Habe die statische Eingangsseite kurzerhand wieder gelöscht, weil ich mir schlicht und einfach noch nicht überlegt habe, was ich an Inhalten auf dieser Seite haben will.

Fund

LuxuriaMusic-T-Shirt bei CafePress.© Copyright 2021 by CafePress & LuxuriaMusic. Mit freundlicher Genehmigung.

Bei CafePress gibt es tatsächlich ein T-Shirt meines Lieblingssenders Luxuria Music, das ich mir als Fan seit 2006 vermutlich kaufen werde. Laut Cliff Chase von LuxuriaMusic ist dieses T-Shirt aber alt. 🙁 Da es reduziert war, konnte ich es mir jedoch noch bestellen. Es hat in meiner Größe XXL incl. Versand € 19,09 gekostet.