Le Voudi (2)

Logo „Le Voudi“

An sich ist es nicht schwer, im Gimp – ich verwende Version 2.10.18 – so einen goldenen Schriftzug zu entwerfen. „Le Voui“ – das könnte ein französisches Feuinschmecker-Restaurant sein oder was-weiß-ich. Denkbar wäre evt. auch – ich weiß gar nicht, wie das im Deutschen heißt – eine sog. reflection map, eben ein Bild, das sich in der goldenen Oberfläche spiegelt.

Weiterführender Link:

Der Artikel „The Story of Reflection Mapping“ von Paul Debevec. Paul Debevec war u. a. bereits – soviel ich weiß, schon mehrfach – Sprecher auf der FMX und leistet in Kalifornien im Bereich der High-end-Grafik Pionierarbeit. So hat er – um nur ein Beispiel zu nennen – die Technik des image-based rendering entwickelt, die in „The Matrix“ (1999) für die Dachszene verwendet wurde.

Bücher über den Gimp

Nach der Durchsicht der diversen Literatur, die es über den Gimp gibt und die mich ehrlich gesagt durchweg nicht so besonders überzeugt, träume ich von dem ultimativen Gimp-Buch, in dem wirklich coole Sachen zu finden sind (ist ja – yep! – mit dem Gimp auch möglich). Statt dessen – Entschuldigung – absolut „hausbackene“ Sachen, die imho allenfalls einen Anfänger beeindrucken. Überdies sind diese Bücher auch alle mehr oder weniger nach „Schema F“ gestrickt – als ob es nicht auch anders ginge.

Mit das umfangreichste Gimp-Buch ist „Gimp 2.10“ von Jürgen Wolf, erschienen im renommierten Rheinwerk-Verlag (eine Leseprobe). Doch: Ungeachtet des Umfangs von 923 Seiten gelingt es dem Autor nicht, über das Mittelmaß hinauszuwachsen. Es heißt da zwar im Verlagstext zum Buch

„Mit diesem umfassenden Handbuch bleiben keine Fragen offen: Sie lernen GIMP von A bis Z kennen und erfahren, was wirklich in der Software steckt.“—Rheinwerk-Verlag

aber andererseits erhielt ich vom Verlag auf eine Email von mir die Antwort, daß „dieses Buch einem Profi eher nicht gerecht werde“. Da frage ich mich, was es bedeutet, wenn es da heißt „Mit diesem umfassenden Handbuch bleiben keine Fragen offen …“. Für mich jedenfalls tut sich da ein Widerspruch auf, ist in diesem Buch doch, um nur ein Beispiel herauszugreifen, nichts zum Thema Chroma-Keying mittels Gimp-GAP1 zu lesen.

Da ich morgen sowieso in Stuttgart bin, werde ich mir das obige Buch nochmal anschauen, aber ich bezweifle sehr, daß ich meine Meinung grundsätzlich ändern werde.

Irgendwie tut es mir ja leid, wenn ich hier so kritisch bin, hatte ich doch alles in allem einen freundlichen Email-Verkehr mit dem Rheinwerk-Verlag, aber ich habe eben – gerade auch durch meine Beschäftigung mit Visual FX – ein relativ hohes Qualitätsbewußtsein.

Weiterführende Links: Das offizielle Handbuch zum Gimp 2.10 , mein Beitrag „Gimp 2.10.18: Figur freistellen“ sowie meine Beiträge „Gimp-Galerien“ und „Jürgen Wolf: Gimp 2.10“.

1 GAP = Gimp Animation Package. Enthält u. a. einen – wie ich finde, gar nich schlechten – sogenannten Chroma-Keyer (Video > Bluebox...). GAP muß natürlich installiert sein; von Haus aus ist es im Gimp nicht enthalten. Unter Ubuntu kann man/frau es etwa über den Paketmamager Synaptic installieren (Paket gimp-gap) oder – alternativ – über sudo apt-get install gimp-gap.

16:36 Uhr

Screenshot: Der Midnight Commander unter Ubuntu MATE 20.04.

Mache gerade ein Backup meiner Festplatte, und zwar benutze ich dazu nicht die von Ubuntu MATE zur Verfügung gestellte Backup-Funktion, sondern – nach einigen Versuchen – den Midnight Commander (Aufruf mittels mc). Da ist es übrigens sehr von Vorteil, daß ich – bei mir sechs – virtuelle Desktops habe. Auf einem Desktop läuft der Midnight Commander, während ich ungestört auf dem anderen Desktop arbeiten kann. Gibt es das unter Windows auch?, frage ich mich.

Dann habe ich mir gerade mal wieder die ImageMagick-Seite angeschaut und überlegt, ob ich über dieses imho tolle Tool – genauer: eine Sammlung verschiedener Werkzeuge zur Bildkonvertierung und – bearbeitung – etwas posten soll. Verweisen könnte ich etwa auf meinen Beitrag zum Optimieren von Scans.

Mein Science-Fiction-Roman

Cover © Copyright 2020 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Hier ein kurzer Auszug aus dem Anfang meines ersten Science-Fiction-Romans „Sehnsucht nach Proxima Centauri“, den ich voriges Jahr fertiggestellt habe. Eigentlich wollte ich den Auszug hier posten, aber auch als ich das Ganze in HTML umgewandelt habe, hat WordPress protestiert. 😉

Wattpad

Ich hatte ja heute meinen Science-Fiction-Roman (→ ein Probekapitel; PDF) bei Wattpad hochgeladen und dachte schon, ich könnte ihn mir jetzt mal anschauen bzw. hierher verlinken. So war meine Überraschung groß, als ich mich gerade nochmal bei Wattpad eingeloggt habe. Die ganzen Inhalte waren weg. 🙁 Keine Ahnung, was da los ist, aber ich habe von Wattpad erst mal die Nase voll. 🙁

Ubuntu MATE 20.04

Screenshot meines Ubuntu-MATE-Desktops

Ich kann es gar nicht oft genug betonen: Ubuntu MATE, von dem ich die Version 20.04 installiert habe, ist absolut schick! 😉 Dabei war ich – bisher an das „normale“ Ubuntu mit der Unity-Oberfläche gewöhnt – zuerst skeptisch, als mir mein Schwager das damals neue Ubuntu MATE auf DVD gebrannt hat. Dann aber – nach erfolgreicher Installation – kam ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. So finde ich beispielsweise die Task-Leiste ganz oben viel besser gelöst als die entsprechende Leiste im „normalen“ Ubuntu. Auch die Administration über das Kontrollzentrum ist m. E. besser.

Screenshot: Das Kontrollzentrum von Ubuntu MATE 20.04

So will ich, der 2002 zum ersten Mal Linux installiert hat – das war damals SuSE 7.3 -, wirklich nicht mehr zu Windows zurück – auch wenn ich könnte, und ich kann es – oder doch? – absolut nicht nachvollziehen, weshalb Ubuntu lediglich einen Marktanteil von ca. 0,4 % hat. Wenn auf jedem verkauften PC Ubuntu vorinstalliert wäre, würde das vermutlich ganz anders aussehen.

Toleranz?

Screenshot: Der Eintrag dieses Blogs bei der Bloggerei.

Habe mich beim Anlegen dieses Beitrags vertippt; das „Screenhsot“ war ein Versehen. Nun gibt es aber – meiner Wahrnehmung nach gerade im deutschsprachigen Internet – irgendwelche blöden (kann man gar nicht anders sagen) Leute, die es nicht abkönnen, wenn jemand anderes einen Fehler macht. Ergo wird man/frau dann mehr oder weniger blöd angepflaumt (siehe auch hier). Ich frage mich, wo da die Toleranz bleibt.