Batch-Dateien für ImageMagick

Für mich schon selbstverständlich, poste ich bei Scripts zu ImageMagick in einer Linux-Shell ausführbare shell scripts, doch da gibt es ja auch Windows mit seinen Batch-Dateien. 😉 Zu diesem wie ich finde spannenden Thema habe ich auf der Website von ImageMagick einen längeren Text entdeckt: Wie konvertiere ich ein shell script in eine .bat-Datei?

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Batch Magic“ .

Yoast SEO: Das richtige focus keyword

Tja, nun habe ich gerade zwar den Artikel „How to choose the right focus keyword“ entdeckt, in dem es darum geht, ein WordPress-Blog für Suchmaschinen zu optimieren, der Haken ist nur, daß ich als Schlüsselwort eingeben kann, was ich will, ich bekomme jedesmal nur ein rotes Emoji. 🙁 Tja, da ist guter Rat teuer. 🙁

Email vom Harry Ransom Center in Austin, Tx.

Charlie Parker, ca. August 1947. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Gute Nachrichten: Ich bekam vom Harry Ransom Center in Austin, Tx. die Erlaubnis, einen Auszug des „At Billy Berg’s: An Obbligato (1945)“ betitelten ersten Kapitels von Ross Russells Charlie-Parker-Biografie „Bird Lives!“ hier auf .:: artificial ::. zu posten. Dabei verzichtet der Harry Ransom Center auf das Erheben von Gebühren; ich muß lediglich eine entsprechende credit line hinzufügen. Für mich als Charlie-Parker-Fan ist das natürlich toll! 😉 Wenn alles klappt, ist dieser Auszug in etwa einer Woche hier rechts oben unter SEITEN DIESES BLOGS zu finden.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Email an den Harry Ransom Center“.

PNG und JPG

PNG-Logo © Copyright 2020 by Greg Roelofs. Mit freundlicher Genehmigung.

Aus reiner Bequemlichkeit lade ich nicht nur Screenshots, sondern auch Fotos überwiegend als PNGs hier ins Blog hoch. Dabei sind PNG-Dateien teilweise im Vergleich zu JPGs bis zu zehnmal (!) größer. Umgekehrt erlebe ich – wenn auch nicht bei mir – den Fall, daß Bilder, die besser als indiziertes PNG abgespeichert würden, als JPGs zur Verfügung stehen – ergo viel zu groß sind. Dahinter steckt wohl, daß die Betreffenden nicht genügend über diese beiden Formate wissen. Während das Gros der verfügbaren Grafikprogramme lediglich die gebräuchlichen Standard-Features des PNG-Formats unterstützt, bietet beispielsweise ImageMagick die Option an, auf die fünf Kompressionsfilter von PNG (none, sub, up, average und paeth) zuzugreifen, was – je nach Bilddaten – die Dateigröße nochmal verkleinern kann.

Die Features beider Formate in kurzer Übersicht:

JPEG:

Eignet sich aufgrund der verlustbehafteten Kompression am besten für Fotos. Max. Farbtiefe: 24 bit, das sind etwas über 16,7 Millionen Farben. Als JPG abgespeicherte Bilder können auch – optional – progressiv aufgebaut werden – ein Feature, das aber eher früher Sinn machte, als man/frau noch mit 56k-Modems im Internet unterwegs war. „Progressiv“ bedeutet, daß zuerst eine niedrig-auflösende Version aufgebaut wird, bis das Bild vollständig geladen ist. In JPG-Dateien können auch Text-Kommentare wie Copyright-Vermerke oder auch verwendete Software abgespeichert werden. Ebenfalls unterstützt wird das sogenannte sub-sampling, bei dem das Bild in Blöcke zu je vier Pixeln aufgeteilt wird. Bei einem sub-sampling von 4:4:4 wird die gesamte Bildinformation gespeichert, bei 4:2:2 und 4:1:1 wird, soviel ich weiß, die Helligkeitskomponente voll abgespeichert, während für die Farbinfomationen für jeden Viererblock ein Durchschnittswert gebildet wird.

PNG:

PNG (Portable Network Graphics; gesprochen: ping) unterstützt max. 64 bit – d. h. insgesamt 18,45 Trillionen (!) Farben – RGBA, was auf normalen Monitoren gar nicht mehr darstellbar ist, und eignet sich eher für Bilder mit größeren Farbflächen, z. B. Screenshots oder Logos. Die Kompression erfolgt verlustfrei mit einem LZ77-Algorithmus. Wie weiter oben bereits erwähnt, sind in PNG darüber hinaus fünf Kompressionsfilter implementiert. Ein Feature von PNG ist die Transparenz, wobei im Gegensatz zu GIF bei indizierten PNGs 256 Transparenzstufen unterstützt werden, während bei GIF ein Pixel entweder nur transparent oder nur deckend sein kann. Indizierte PNGs mit Farbpalette können besser als vergleichbare GIFs komprimieren; die Farbtiefe reicht hier von 256 Farben auf der einen bis zu zwei Farben auf der anderen Seite. Bei nicht-indizierten PNGs wird ein bis zu 16-bit großer Alpha-Kanal unterstützt.

Weiterführender Link:

Eine ausführliche Geschichte von PNG (englisch), zu finden auf der PNG Homepage.

C. G. Jung

C. G. Jung. Foto: Copyright erloschen.

In der ersten Hälfte der Achtzigerjahre habe ich mich sehr für den großen Schweizer Psychologen und Psychoanalytiker – von der Ausbildung her war er Psychiater – C. G. Jung interessiert. Neben der von seiner Sekretärin Aniela Jaffé aufgezeichneten Autobiografie „Erinnerungen, Träume, Gedanken“ ist mit sein für mich wichtigstes Werk das Essay (der Vortrag?) „Psychologie und Dichtung“. Jung unterscheidet darin zwischen der konventionellen und der visionären Art des Schaffen und führt als Beispiel die beiden Teile von Goethes „Faust“ an.

Ein kurzes Zitat:

„E ist wohl einleuchtend, daß der Künstler aus seiner Kunst erklärt werden muß und nicht aus den Unzulänglichkeiten seiner Natur und aus seinen persönlichen Konflikten …“—C.G. Jung. In: „Gesammelte Werke, Band 15“, ursprünglich erschienen im Walter-Verlag (inzwischen: Verlagsgruppe Patmos).

Das Cover von Band 15 der Gesammelten Werke C. G. Jungs, in dem „Psychologie und Dichtung“ erschienen ist:

Cover © Copyright 2001 by Verlagsgruppe Patmos.

Presseinformatione zu Band 15:

„Dieser Band zeigt den berühmten Tiefenpsychologen von einer seiner interessantesten Seiten: als Deuter von Phänomenen der allgemeinen Kulturgeschichte. Das zentrale Thema ist das schöpferische, im Archetypischen verwurzelte Individuum.

Der Band beginnt mit zwei Aufsätzen über eine der seltsamsten Gestalten der Renaissance, über den Arzt und Alchemisten Paracelsus. Darauf folgen zwei Arbeiten über Sigmund Freud, der hier ebenfalls kulturhistorisch betrachtet wird. Es zeigt sich, wie unsinnig die Vorstellung von Jung als dem »abgefallenen Schüler« Sigmund Freuds in Wirklichkeit ist. Jungs Bewunderung für Freud aus der Distanz widerlegt sie in eindrücklicher Weise. Der Nachruf für Richard Wilhelm ehrt einen Ostasienkenner, dem C. G. Jung viel zu verdanken hat: Erst die Begegnung mit Wilhelm hat ihm das Verständnis ermöglicht für die Synchronizität seiner eigenen Anschauungen mit denen ostasiatischer Denker.

Die zweite Hälfte des Bandes ist C.G.Jungs Auseinandersetzung mit »Theorien und Werken der modernen Kunst und Literatur« gewidmet. Zwei grundlegende Aufsätze über die Beziehungen zwischen psychologischen Erkenntnismöglichkeiten und künstlerischem Schaffen weisen den Autor als Wissenschaftler aus, der die Grenzen seiner Methoden kennt und respektiert. Jung weiß von den Ursprüngen des Schöpferischen in archetypischen Strukturen, er betont die Parallelität der Dispositionen zu künstlerischem Schaffen einerseits und zu Neurosen andererseits. Er maßt sich aber nicht an, von der Ähnlichkeit der Ursachen auf eine Identität der Wirkung zu schließen. Jung illustriert seine erkenntnistheoretische Bescheidenheit an zwei Beispielen, einem Aufsatz über Picasso und einem über den »Ulysses« von James Joyce.“—Verlagsgruppe Patmos.

Patrick Süskind: „Das Parfum“ (1985)

Antoine Watteau: „Jupiter und Antiope“ (Detail). Copyright erloschen.

1985 – in seinem Erscheinungsjahr – war es irgendwie en vogue, Patrick Süskinds Roman „Das Parfüm“ gelesen zu haben. In meinen Augen ist dieses Buch eines der Werke über den kreativen Prozeß. Wer es je noch nicht kennen sollte: Kaufen! – hat „Das Parfum“ auch nach 36 Jahren nichts von seiner Faszination verloren.

Django Reinhardt (2)

Django Reinhardt 1946 in New York. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Ich könnte – wie auch jetzt – eine ganze Weile nur Django Reinhardt hören, den ich einfach unglaublich finde. Dabei höre ich – nichts für Puristen – vorwiegend seine Aufnahmen mit elektrisch verstärkter Gitarre aus dem imho so reichen Jahr 1947.

Icon hinter Links einfügen

Wie war das nochmal? Mittels CSS ist es möglich, vor bzw. – je nach Geschmack – hinter Hyperlinks ein kleines Icon einzufügen, was, wie ich finde, ganz cool aussieht. Das betreffende Icon wird dabei einfach als background-image definiert (siehe auch hier).

Der betreffende Code (Icon rechts hinter dem Link; ansonsten den Code entsprechend anpassen, indem right durch left ersetzt wird):

.link { background-image: url('[Pfad_zum_Icon]/link_icon.png'); background-repeat: no-repeat; background-position: right 35%; padding-right: 12px; }