Gedanken zu später Stunde

Habe vom Sohn der verstorbenen Fotografin Lillian Bassman die Erlaubnis erhalten, ein wirklich wunderbares Foto zu posten. Dann mache ich mir angesichts folgender Foto-Animationen Gedanken darüber, was das in Bezug auf KI noch alles auf uns zukommt, grenzen doch schon diese Animationen an Zauberei. Vielleicht werden wir – die Deep-Learning-Technologie macht’s möglich – Software bekommen, deren Interface sich automatisch so konfiguriert, daß viel benutzte Features an prominenter Stelle angezeigt werden, während die nicht so viel benutzten verschwinden.

Fazit: Darstellungsproblem

So, nachdem ich vor ein oder zwei Wochen von Firefox 88.0.1 auf Google Chrome umgestiegen bin, ist das nach wie vor mysteriöse Darstellungsproblem verschwunden. Komisch, daß es – warum, weiß ich ehrlich gesagt nicht – nur bei diesem Blog aufgetreten ist. Meine Vermutung ist, daß es sich dabei um einen nur sporadisch auftretenden Programmierfehler in Firefox handelt. Das einzige Problem, das ich jetzt noch habe, ist die Tatsache, daß Google Chrome – aus welchem Grund auch immer – keine Paßwörter speichert, obwohl ich in den Einstellungen diese Option aktiviert habe. 🙁

„Schaufenster“

„Schaufenster“ © Copyright 1993 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Dieses experimentelle Foto zeigt ein Schaufenster – ich meine, es war eines der Stuttgarter „Breuninger“-Niederlassung – bei Nacht. Na ja, vielleicht war es auch nicht der „Breuninger“ – keine Ahnung. Ich habe ja irgendwie ein Faible für die Dunkelheit. Schön finde ich auch das rot glühende Licht, das einen wie ich finde interessanten Farbakzent setzt.

Léon Herschtritt: „Les amoureux de Paris – Café de Flore“ (1960)

Léon Herschtritt: „Les amoureux de Paris – Café de Flore“. © Copyright 1960 by Léon Herschtritt. Courtesy Galerie Esther Woerdehoff.

Auf der Website der Pariser Fotogalerie Esther Woerdehoff hat es z. T. ausnehmend schöne Sachen, wie – ein Favorit von mir – das obige ausdrucksvolle s/w-Foto von Léon Herschtritt aus dem Jahre 1960.

Das bekannte „Café de Flore“ wurde in den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts von solchen Größen wie Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir frequentiert. Als ich im September 2018 selbst in Paris war, wollte ich dort natürlich einen Kaffee trinken; leider war es aber zu voll, so daß ich ins ebenfalls berühmte „Les Deux Magots“ – beide Cafés liegen in Saint-Germain-des-Prés – ausweichen mußte.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Galerie Esther Woerdehoff“.

Nochmal: Paul Cezanne

Paul Cezanne: „Krug mit Früchten“ (1889/90). © Copyright erloschen. Quelle: Wikipedia.

Nach meinem letzten – zugegebenermaßen sehr kurzen – Beitrag zum Thema „Paul Cezanne“ möchte ich hier noch etwas anfügen. Von Cezanne mag ich am liebsten seine Stilleben: wunderbare Kompositionen, in denen die Farben nur so flirren und vibrieren. Ich bin ja im Besitz der Cezanne-Monografie von Kurt Badt, die ich mir aber ehrlich gesagt noch nie ganz durchgelesen habe, obwohl ich sie bestimmt schon zwanzig Jahre habe. Hmmm, vielleicht kommt das noch, gilt Cezanne zusammen mit van Gogh ja als einer der Begründer der sog. „klassischen Moderne“.

Ärgerlich (3)

Heute morgen wieder bei meiner Nachbarin, und im Radio wieder das übliche substanzlose Gedudel auf SWR3. Wie das so gekommen ist, frage ich schon gar nicht mehr; eine Antwort bekomme ich ohnehin nicht. So kann ich lediglich dieses Blog nutzen, um meinen Frust wenigstens etwas loszuwerden. Auch fühle ich mich von den diversen Moderatoren mit ihrem weichgespülten Happy-happy-Gelaber absolut nicht für voll genommen. Ein Trend der Zeit? Na ja, wäre halt schön, wenn sich das mal wieder ändern würde.

Weiterführender Link: Mein etwas längerer Beitrag „Der ‚Pop-Shop‘ und die Musik von heute“.