Shirin Parchekani: „Joaquin Phoenix“

„Joaquin Phoenix“ © Copyright 2021 by Shirin Parchekani. Mit freundlicher Genehmigung.

Dieses beeindruckende Portrait des Schauspielers Joaquin Phoenix hat Shirin Parchekani mit Krita gemalt. Nachdem ich Krita selbst installiert habe, kann ich nur sagen: „Alle Achtung!“

Seht auch folgendes „Making of…“:

Endlich! ;-)

Das war aber eine schwere Geburt! Ich habe jetzt bestimmt zwei oder drei Tage in Blender an einem Rahmen mit Fase (engl.: bevel) rumgemacht, aber es hat einfach nicht geklappt. 🙁 Ich habe sogar von einem netten Mitglied des Blender-Meetups hier in Ludwigsburg ein Video bekommen, in dem er alle Schritte genau erklärt. Heute abend nun – ich hatte schon befürchtet, daß besagtes Mitglied die Geduld mit mir verloren hätte – habe ich nochmal (fast) ganz von vorne angefangen, und endlich hat es hingehauen! Ich muß noch die Feinheiten wie die Gehrung anpassen, aber im Prinzip weiß ich jetzt endlich, wie es geht.

Hier das vorläufige Ergebnis. Wie gesagt, das ist nur ein Test; ich muß den Rahmen noch etwas optimieren und mit einem zweiten sog. Bevel Modifier die Gehrung hinzufügen:

© Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Was noch fehlt: Im folgenden Screenshot könnt ihr sehen, daß es bei der Gehrung keine Kante hat (siehe rotumrandeten Bereich).

Screenshot: Das Model des Rahmens in Blender 2.92.

Darüber hinaus möchte ich einen besseren Metalleffekt haben, etwa so:

Screenshot: Die Material Preview im Viewport von Blender 2.92. Hier habe ich einen schönen Metalleffekt.

Und das ist das Beste, was ich bisher hinbekomme:

Da sind die Fase und die Gehrung aber noch nicht vorhanden.

P. S.: Zu Informationen über das „Café de Flore“ seht bitte hier.

Bitzer, Weber, Brunck: „458nm“ (2007)

© Copyright 2007 by Jan Bitzer, Tom Weber und Ilja Brunck. Mit freundlicher Genehmigung der Filmakademie Ludwigsburg, die mir damals das Presse-Kit zur Verfügung gestellt hat.

Der Kurzfilm „458nm“ von Jan Bitzer, Tom Weber und Ilja Brunck war der Trailer der fmx 07.

Die Macher:

Von links: Jan Bitzer, Tom Weber undf Ilja Brunck, die bei „458nm“ Regie führten.

Als Software dieses in sehr dunklen Farben gehaltenen Kurzfilms wurden Softimage und Combustion eingesetzt, wobei das erstere mittlerweile ja nicht mehr weiterentwickelt wird. Es dominieren Schwarz, Weiß und ein in der Sättigung zurückgenommenes Blau.

Synopsis:

Zwei mechanische Schnecken treffen sich im Wald. Es ist Nacht und silbernes Mondlicht sickert durch die Zweige der umliegenden Vegetation. Eine der beiden Schnecken nähert sich langsam an die andere an. Nach einer kurzen Wahrnehmungsphase beginnen sie einen scheinbaren Kampf der sich aber bald in ein sanftes, sinnliches Liebesspiel steigert. Die beiden halbtransparenten, miteinander verschlungenen Schnecken beginnen in ihrer Extase von innen heraus zu leuchten. Ein dunkler Schemen erscheint hinter den beiden Liebenden, ein ebenfalls mechanischer Vogel, angelockt durch die Leuchtkraft der Kriechtiere. Der Vogel fängt die Schnecken kurz vor ihrem sexuellen Höhepunkt mit dem Schnabel und fliegt in die dunkle Nacht davon.

Woher kommt der Titel?

Also, auf die Idee kommt man, wenn man verzweifelt versucht eine Woche vor Deadline einen Titel für seinen Film zu finden. Titel sind komischerweise meistens eine recht lästige Angelegenheit, wenn man’s nicht darauf anlegt durch den Titel einen wichtigen Aspekt eines Films zu verdeutlichen. Also standen wir drei draußen im Regen rum und beschlossen, erst wieder ins Warme zu gehen, wenn wir dieses Problem gelöst haben. Einer kam dann auf die Idee mit der Wellenlänge (458nm beschreibt die Wellenlänge von blauem Licht), und es passte ganz gut zu unserem Konzept. 458nm beschreibt exakt die Lichtfrequenz, die für den Antagonisten einen Schlüsselreiz auslöst. Dieser sagt ihm: „Da gibt’s Futter“. Dieses Prinzip wurde ja zum Beispiel auch bei Bienen festgestellt, die auf ein bestimmtes Farbspektrum reagieren und so ihre Blüten finden. Im Endeffekt beschreibt „458nm“ quasi einen Schlüsselreiz in unserem „Ökosystem“ und emotional gesehen besiegelt er das Schicksal unserer Protagonisten.

Im Folgenden ein paar Stills:

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 458nm_03.jpg
Stills © Copyright 2007 by Jan Bitzer, Tom Weber und Ilja Brunck.

Und noch drei In-Production-Bilder:

Screenshot: Eine der mechanischen Schnecken in Softimage XSI
Eine geshadete mechanische Schnecke
Ein Ausschnitt aus dem Storyboard. © Copyright 2007 by Jan Bitzer, Tom Weber und Ilja Brunck.

Und hier schließlich der fertige Kurzfilm:

Die Musik kam übrigens von dAdA-iNN.

Problem in Blender 2.92

Ich arbeite seit Tagen in Blender 2.92 an einem Chrom-Rahmen, den ich einfach nicht genau hinbekomme. Der Rahmen hat nämlich eine sog. bevel – auf Deutsch heißt das, glaube ich, Fase – mit oben abgerundetem Rand; außerdem eine Gehrung, die man in der Grafik auch sehen soll. Nachdem mit ein Mitglied unseres Blender-Meetups sogar extra ein Video-Tutorial erstellt hat, geht es immer noch nicht richtig, und zwar bleibe ich bei dem Schritt Split Faces hängen (s. auch folgende Screenshots), da leider nicht alle Faces selektiert werden. 🙁

‚Selekelect Faces‘ in Blender 2.92
‚Split Faces‘ in Blender 2.92

Schaufensterpuppe

„Schaufensterpuppe“ © Copyright 2019 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Diese Schaufensterpuppe habe ich 2019 im Schaufenster eines Modegeschäfts in der Stuttgarter Tübinger Straße fotografiert. Dieses Foto geht imho gerade so. Ich habe diese Puppe ja schon einmal – damals deutlich schöner dekoriert – fotografiert, wo sie einen – wie soll ich sagen? – „französischen“ Look hatte.

Wieder offen?

„Holanka Bar“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

An sich poste ich hier ja nichts zu Corona. Da es jetzt aber so scheint, als ob die Gastronomie hierzulande wieder aufmachen würde, mache ich eine Ausnahme. Vorgestern war ich – ich wohne ja in Ludwigsburg – in Stuttgart beim Leisten-Heckmann, um einen Rahmen für ein Relief 1 zu bestellen, das ich 1995/96 gemacht habe und das ich meinem Neffen geben will. Zu meiner Überraschung war Herr Heckmann, der mich ganz freundlich bedient hat, immer noch der Inhaber. Wir haben uns dann – das Relief ist in Schwarz – für einen ebenfalls schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Silberrand entschieden. Nachdem ich wieder gegangen war, wollte ich – der Leisten-Heckmann ist in der Sophienstraße – in einem Café in der nahegelegenen Christophstraße einen Cappuccino trinken. Die junge Frau, die dort bedient hat, hat mir jedoch gesagt, ohne Impfbescheinigung oder Test könnte ich nicht dableiben. Und: Sie hat mich an eine Teststation in der Tübinger Straße ganz in der Nähe verwiesen. Nachdem ich mich dort aber angestellt hatte und mir nach etwa fünf Minuten klar geworden war, daß ich bestimmt eine Viertelstunde würde warten müssen, bin ich kurzerhand wieder gegangen. Nun hoffe ich, daẞ auch hier in Ludwigsburg die Gastronomie wieder aufmacht, so daß ich mal mit meiner Nachbarin beim Bäcker und Konditor Trölsch einen Kaffee trinken kann. Außerdem würde ich mich freuen, wenn der „Blaue Engel“, der direkt neben der Filmakademie liegt, wieder aufmachen würde und wir vom Blender-Meetup uns mal wieder dort treffen könnten.

1 Bei diesem Relief handelt es sich um eine MDF-Platte 30 x 40 cm, auf die ich Molto Fill aufgespachtelt und dann modelliert habe. Anschließend habe ich das Ganze mit Acrylfarbe – Schwarz und Dioxazin-Purpur – übermalt. Zu den Bildern, die ich in dieser Zeit – 1995/95 – gemalt habe, seht bitte auch folgenden Beitrag.