ImageMagick: Script „pseudocolor“

Habe mir gestern das ImageMagick-Script „pseudocolor“ von Fred Weinhaus heruntergeladen und mußte es natürlich gleich ausprobieren. Hier das Ergebnis:

Aneta 2x: Das Originalfoto von 3d.sk (links) und nach dem Ausführen des Scripts „pseudocolor“ (rechts). © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

P. S.: Nach dem Herunterladen – die Scripts sind für Linux – chmod a+x [script] anwenden, um das Script ausführbar zu machen. Danach – das betreffende Bild muß sich im selben Ordner wie das Script befinden – ./pseudocolor [ausgangsbild] [ergebnis]. Voilà!

Und – so man/frau will: Der lilafarbene Hintergrund läßt sich mit der Bluebox... ganz elegant entfernen. Vorgehensweise: Das grüne Portrait mit dem Lasso grob auswählen und die Auswahl invertieren. Das sieht dann so aus:

Portrait mit invertierter Auswahl.

Dann Video > Bluebox... ausführen und mit der Pipette den lila Hintergrund auswählen. Vorsicht: In der nun erscheinenden Vorschau entsteht auf der Stirn, wo sich ebenfalls Lila befindet, ein Loch; das ist aber nachher in der eigentlichen Grafik Gottseidank nicht zu sehen.

Das Ergebnis:

Aneta freigestellt. © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Ok, ich sehe gerade, daß ich eine Idee weniger hätte auswählen sollen, aber um diese Zeit – es ist jetzt 01:58 Uhr – habe ich ehrlich gesagt nicht die Energie dazu, das zu korrigieren. 😉

Weiterführender Link: „Fred’s ImageMagick Scripts“.

Gimp 2.10.18: Das Werkzeug „Heilen“

Über einen Artikel von Claudia Meindl in der Zeitschrift „LinuxUser“ bin ich auf das Gimp-Werkzeug „Heilen“ aufmerksam geworden, das ich bisher ehrlich gesagt noch gar nicht benutzt hatte.

Das Werkzeug „Heilen“ (rot umrandet) im Gimp 2.10.18.

Also habe ich es versuchshalber mal ausprobiert, und – ich bin absolut begeistert. „Heilen“ funktioniert um Längen besser als „Klonen“, das ich bisher für solche Aufgaben benutzt habe.

Ein Beispiel:

Ein Foto vor (oben) und nach (unten) Anwendung des Werkzeugs „Heilen“.
© Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

ImageMagick: Bilder mit Rand

In ImageMagick 7 gerenderte Grafik mit Rand

Die obige Grafik ist nur ein Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten von ImageMagick. Soweit ich das einschätzen kann, kann man/frau da noch ganz andere (und viel komplexere) Sachen machen. Mittels compose ist es beispielsweise möglich, den obigen Rand in ein vorhandenes Bild – etwa ein Foto – einzufügen. Mehr zu compose -in der Version 7 magick compose – erfahrt ihr hier. Und für einen deutlich komplizierteren Einstieg ins Thema „Compositing“ seht bitte bei W3C.

Und: Der Rand ist nicht etwa nur ein punktförmiges Rauschen, sondern ein Muster:

Der Rand in der Vergrößerung.

Hier der Code, um den obigen Rand zu erzeugen:

convert -size 625×625 xc: -virtual-pixel black -spread 25 ergebnis.png

convert ist noch der Befehl für ImageMagick 6; in der Version 7 wird dieser durch magick ersetzt. convert funktioniert aber auch noch.

Das obige Codebeispiel könnt ihr natürlich nach Gutdünken modifizieren, indem ihr die verschiedenen Parameter anpaßt. 625x625 sind die Maße des Bildes; black die Farbe des Randes und 25 dessen Breite. Gefunden habe ich den Code hier.

Und – für diejenigen, die sich mit dem Code schwer tun: Es gibt auch eine ImageMagick-Version mit grafischer Oberfläche (GUI), die die wichtigsten Features von ImageMagick unterstützt:

ImageMagick mit grafischer Oberfläche

Aufgerufen wird die grafische Oberfläche aus einer Textkonsole (Shell) heraus über display. Daraufhin erscheint das Logo von ImageMagick mit dem Zauberer. Wenn ihr in dieses Logo klickt, erscheint die grafische Oberfläche, etwas so:

Durch Links-Klicken erscheint die grafische Oberfläche von ImageMagick.

Die diversen Feature sind für jemanden, der sich mit Grafik auskennt, eigentlich selbsterklärend. Für Anfänger dagegen ist ImageMagick meiner Ansicht nach aber eher nicht geeignet.

Weiterführender Link: „Fred’s ImageMagick Scripts“.