Rezension: „Das Sony Alpha 7/7R Handbuch“ von Martin Vieten

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Das der Sony Alpha 7 beiliegende mehrsprachige Handbuch ist, wie ich schnell feststellen mußte, allenfalls dazu gut, um die Kamera überhaupt das erste Mal in Betrieb zu nehmen. Für alles, was darüber hinausgeht, empfiehlt sich dringend ein zusätzliches, im Buchhandel erhältliches Handbuch. Da ich in Email-Kontakt mit dem renommierten O’Reilly-Verlag bin, bekam ich auf meine Anfrage hin freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des im dpunkt.verlag erschienenen „Das Sony Alpha 7/7R Handbuch“ von Martin Vieten zugeschickt.

Schon beim Aufschlagen und Lesen der ersten 30 Seiten war ich von der ausnehmend guten Qualität des Buches angenehm überrascht. So bringt der Autor dem Leser/der Leserin gleich zu Anfang die wichtigsten Funktionen wie Weißabgleich nahe, wobei deutlich wird, das ein- und dieselbe Funktion teilweise auf verschiedenen Wegen eingestellt werden kann.

Im Folgenden nun eine Besprechnung der verschiedenen Kapitel – es sind insgesamt 12 -, vom ersten, „Lernen Sie die A7-Familie kennen“ betitelten Kapitel bis zu Kapitel 12 („Pflege und Wartung Ihrer A7“). Anmerken möchte ich, dass dieses Handbuch in einem leicht zu lesenden Stil geschrieben ist. Auch die zahlreichen Einstellmöglichkeiten – dem Autor zufolge hunderte – werden sehr klar beschrieben. Lassen Sie mich nun also näher auf das Handbuch eingehen.

Eine Anmerkung von mir: Ob des Umfangs von immerhin 316 Seiten empfiehlt es sich wohl, zuerst einmal punktuell die Abschnitte zu lesen, die einen interessieren, statt – was doch relativ ermüdend sein kann – das Buch von Anfang an einmal ganz durchzulesern. Dabei helfen sowohl das Inhaltsverzeichnis am Anfang als auch der sehr übersichtliche, gut gegliederte Index ganz hinten im Buch.

Im ersten Kapitel erhalten wir zuerst einmal eine grundlegende Übersicht: über die Unterschiede von Sony A7 und Sony A7R, über die Bedienelemente, über Objektive und Systemzubehör, wobei der Leser erfährt, dass mit entsprechenden Adaptern praktisch jedes auf dem Markt erhältliche Kleinbild-Objektiv benutzt werden kann, was ja schon enorm ist.

Auch Kapitel zwei („So starten Sie mit Ihrer A7 durch“) empfiehlt sich für alle, die begierig darauf sind, mit ihrer Kamera gleich „loszulegen“, bietet es doch eine gute Übersicht über die vorzunehmenden ersten Einstellungen. Durch die gute Menüführung der A7 erschließen sich die verschiedenen Funktionen besonders für all‘ die, die schon Vorerfahrung mit einer anderen digitalen Kamera haben, auch sehr schnell, wenn man einmal das Grundprinzip verstanden hat. Die Funktionen der A7 sind teilweise auch redundant ausgelegt, heißt: sie können auf unterschiedlichen Wegen eingestellt werden. So gibt es neben der Taste [Menü] auch eine [Fn]-Taste, mit der ebenfalls etwa der Weißabgleich – wichtig, vermeidet man so einen ansonsten über dem Bild liegenden „Grauschleier“ – vorgenommen werden kann.

Überhaupt ist das Buch für mich in erster Linie ein Begleiter, den man/frau beim Fotografieren von Fall zu Fall zu Rate zieht und nicht ein Roman, den man einmal von vorn bis hinten durchliest, wird man/frau sich beim ersten Durchlesen bestimmt nicht alles merken können. So genutzt, werden Lektüre und Fotografieren mit der A7/A7R auch Spaß machen.

Kapitel drei richtet sich in erster Linie wohl an Einsteiger, die unterstützt von den Automatikfunktionen ihrer A7/A7R schnell brauchbare Ergenbisse erzielen wollen. Profis können dieses Kapite auch überspringen, und auch der Autor dieser Rezension hat ja bereits Vorerfahrungen mit einer analogen Canon AE-1-Spiegelreflex-Kamera und ihren manuellen Einstellmöglichkeiten, so daß das nächste Kapitel für solche Fotografen um einiges interessanter ist.

Im Kapitel vier lernen wir nun das Wichtigste über korrekte Belichtung.
Nach einer Einführung in die diesbezügliche Theorie – hier wird der Leser/die Leserin über Grundlegendes wie die Beziehung von Blende und Belichtungszeit informiert – erfahren wir etwas über Meßmodi, Histogramme – das kennen in Bildbearbeitung Erfahrene vielleicht schon – und Tips zur Belichtungspraxis beim Fotografieren mit der A7/A7R, etwa Spotmessung bei Gegenlicht u.v.a.m.

In Kapitel fünf geht es um die Einstellung der Bildschärfe – nützt doch die richtige Kombination aus Blende, Belichtung und ISO-Zahl allein noch nicht viel, wenn das fertige Bild dann unscharf ist.

Kapitel sechs ist „Bildaufbereitung nach Wunsch“ betitelt. In diesem Kapitel lernen Sie demzufolge die Fähigkeiten Ihrer Kamera zur Bildbearbeitung kennen, u. a. die 13 Kreativ-Modi, über die Sie Ihre Fotos schon in der Kamera entsprechend aufbereiten können. Zum Abschluß dieses Kapitels erfahren Sie das Wichtigste über die Bearbeitung von im RAW-Format aufgenommenen Fotos.

Kapitel sieben können Sie, falls Sie (noch) kein Blitzgerät haben, auch überspringen.

Auch Kapitel acht ist nur für diejenigen interessant, die mit ihrer A7/A7R Video-Aufnahmen machen wollen.

Das nun folgende Kapitel trägt die Überschrift „Aufnahmen betrachten, verwalten und präsentieren“. Hier erfahren Sie unter anderem, daß Sie Ihre Aufnahmen in der Kamera in Ordnern abspeichern können.

In Kapitel zehn passen Sie die Kamera an Ihre indivuíduellen Bedürfnisse an. Kapitel elf handelt von der Erweiterung der A7/A7R durch herunterladbare Apps. Ich denke aber, daß Sie mit den vorausgegangen Kapiteln erst einmal alle Hände voll zu tun haben werden.

Im abschließenden zwölften Kapite geht es um die Wartung und Pflege Ihrer Kamera.

Fazit:

Ich kann dieses kenntnisreich geschriebene, gut zu lesende Handbuch wirklich ohne Einschränkungen empfehlen, zumal man/frau mit der A7/A7R eine nicht gerade billige Kamera in Händen hält, für die sich der Anschaffungspreis dieses Buchs allemal lohnt.

Etwas Statistik

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Wie man/frau sehen kann, nähere ich mich dem 1500sten Beitrag. Während ich die letzte Woche nicht so viel gepostet habe, habe ich davor so zwischen zehn und zwanzig Beiträge pro Tag geschrieben.

Email an LuxuriaMusic

„Hi,

after listening to Tothar’s show tonight (at least in Germany), I have written a post on LuxuriaMusic on my blog at https://claus-cyrny.net/wordpress/, and I would like to illustrate this post with your logo. Do you probably have one that I could use (jpg or png)? I discovered your station around 2006 or so, and imho it’s so much better than today’s pop music. A question that is on my mind, is, why is this that contemporary pop music is imho really so embarrassing? I call it ‚doodle pop‘. The local radio stations in the area where I live (in the vicinity of Stuttgart, Germany) only play this crap. Do you probably know what’s going on here?

Greetings,

Claus (Germany)“

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Gimp 2.10.18: 3D-Text – mal anders

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Bei der obigen 3D-Schrift kann man mit nur zwei Ebenen arbeiten: 1. Der weichgezeichneten Schriftebene, die man/frau dann auch als Ebenenmaske benutzt und 2. der Ebene mit der goldenen Farbe.

Hinweis: Im Gimp hat es, wie ich festgestellt habe, bei Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte ... einen Programmierfehler, der allerdings nur dann auftritt, wenn man/frau eine Bump Map benutzt. Beim ersten Versuch, die Bump Map anzuwenden, wird der Text nicht gerendert. Man/frau muß den Filter einmal durchlaufen lassen, dann [Strg]+[Z] drücken und das Ganze wiederholen. Erst jetzt wird die Schrift gerendert.