Cream

Das Cover von „Pop History, Vol. 1: Cream“. Foto von mir.

Das ist meine allererster Cream-Platte, die ich 1976 einem Klassenkameraden abgekauft hatte. Von den Studioaufnahmen gefallen mir lediglich „I Feel Free“ und „As You Said“. Das Highlight und der eigentliche Grund, warum ich damals ein absoluter Cream-Fan geworden bin, sind jedoch die Live-Aufnahmen: „Sittin‘ On Top Of The World“, „I’m So Glad“, „N.S.U.“ und „Sweet Wine“. So habe ich mir in der Folge sämtliche Cream-Platten gekauft , die ich in Plattengeschäften finden konnte: „Fresh Cream“, „Disraeli Gears“, „Live Cream, Vol. 1“ und – deutlich schwächer – „Live Cream, Vol. 2“ sowie die Live-Aufnahmen von „Wheels Of Fire“, die es damals als einzelne LP gab. Ich bin auch heute – ungeachtet aller gegenteiligen Meinungen – immer noch der Überzeugung, daß Eric Clapton später nie wieder so gut war wie damals bei Cream. Er selbst hat seine Spielweise bei Cream ja als „maestro bullshit“ bezeichnet, aber – wie C. G. Jung in „Psychologie und Dichtung“ schreibt -:

„Dichter sind eben auch Menschen, und was ein Dichter über sein Werk sagt, gehört oft längst nicht zum Besten, was sich darüber sagen ließe.“—C. G. Jung

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Interview mit Eric Clapton (1968)“.

Wahlwerbung

Wahlwerbung. Foto von mir.

Im Zuge der am 26. September stattfindenden Bundestagswahl war heute in fast allen Briefkästen hier im Haus Wahlwerbung des Ludwigsburger FDP-Kandidaten Oliver Martin („Politik bekommt ein neues Gesicht.“). Das Problem ist nur, daß mit Ausnahme eines Briefkastens überall ein „Bitte keine Werbung“-Aufkleber vorn unterhalb des Einwurfschlitzes ist – eine Tatsache, die den Austräger offenbar wenig tangiert hat. Das sind immerhin 23 Briefkästen. Auf der Rückseite der Karte ist nun zu lesen, wofür der Kandidat steht. Nur: Das sind eben – sorry! – alles nur positiv klingende Phrasen, wie sie in der Politik – und gerade zur Wahlzeit – leider gang und gäbe sind. Fazit: So bitte nicht!

P.. S.: Nachdem ich Herrn Martin wegen dem unberechtigten Einwurf seiner Werbung in unsere Briefkästen eine Email geschrieben und er mir versprochen hatte, sich darum zu kümmern, daß das nicht mehr vorkommt, war heute prompt wieder derselbe Flyer im Briefkasten. Sind die Austräger denn zu dumm, um eine einfache Anweisung zu befolgen? Anscheinend schon.