Schlaflos in Ludwigsburg (6)

An dieser Stelle zu früher Stunde (02:53 Uhr) ein paar Gedanken. Die Netflix-Serie „Orphan Black“ macht wieder einmal das qualitative Gefälle zwischen englischsprachigen Serien auf der einen und deutschen Serien auf der anderen Seite deutlich. Stellt sich automatisch die Frage, warum deutsche Serien um so vieles schlechter sind. Was ich vor allem moniere ist die Tatsache, daß deutsche Schauspieler in der Regel keine Ausstrahlung haben. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, daß sie alle auf die gleiche (und gleich schlechte) Schauspielschule gegangen sind.

Dann stellt sich die Frage, was ich um diese Zeit machen soll, wenn ich nicht mehr schlafen kann. Habe schon den ersten Milchkaffee getrunken. Wollte mich diese Woche mit meiner Schwester im Blühenden Barock (BlüBa) treffen, aber es soll die kommenden Tage verstärkt regnen. Habe schon den Akku meiner Kamera aufgeladen und möchte im BlüBa ein paar Fotos machen, von denen ich dann das eine oder andere hier posten werde. Vor allem freue ich mich auf meine Großnichte Amia (2 ½), die ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen habe.

Featuritis

Mit „Find My Way“ (2021) hat sich Ex-Beatle Paul McCartney endgültig der aktuellen Featuritis angepaßt (Sowieso feat. Sowieso). Digital verjüngt, bietet Paul McCartney aber leider nur den Einheitsbrei, der gerade en vogue ist. Schade! Aber: Ist es nicht etwas zuviel verlangt, daß ein Künstler nach einer über sechzigjährigen Karriere neue Impulse setzt?