Kostenlose Rechtsberatung

Da ich mich vor ein paar Wochen wegen einer Rechtssache beraten lassen wollte, bin ich über eine Google-Suche auf das Portal Klugo gestoßen, das eine kostenlose Rechtsberatung per Telefon anbietet. Ich habe den Service von Klugo bereits einmal genutzt und war mit der Antwort zufrieden. Klugo bietet zwei Formen der Beratung an: einmal die kostenlose Variante für eine kurze Auskunft und dann – für ausführlichere Einschätzungen – eine kostenpflichtige Variante, die € 14,90 kostet.

Nachtrag (09.10.2021):

Habe mich nun zum zweiten Mal an Klugo gewandt, diesmal in einer Sozialrechtsfrage. Diesmal wurde mir aber leider nicht weitergeholfen. Eine Anwältin leitete mich gleich an einen anderen Anwalt weiter, den ich schließlich nach einigen Versuchen auch erreichte. Nur: Der konnte mir leider auch nicht weiterhelfen. Nachdem ich mich daraufhin bei Klugo erkundigt hatte, erfuhr ich zu meiner Überraschung, daß Klugo keine Beratung im Bereich „Sozialrecht“ anbietet, obwohl diese Option bei der Anmeldung vorhanden ist. Schon komisch.

Bundestagswahl (2)

In eineinhalb Wochen ist ja Wahl. Ursprünglich wollte ich die LINKE wählen, weil mir ihr Wahlprogramm sympathisch ist, aber nachdem Olaf Scholz von der SPD klargestellt hatte, daß man mit den LINKEN nicht koalieren wolle, hat mir eine Bekannte den Wahl-o-mat empfohlen. Da muß man 38 Fragen beantworten, und anschließend wird einem eine Partei vorgeschlagen. Das Ergebnis: die Grünen. Ok, dachte ich, dieses Problem ist jetzt gelöst – bis ich mir gestern ein Interview mit der „Grünen“-Kandidatin Franziska Brantner aus Heidelberg angehört habe. Ich mag es einfach nicht, wenn Politiker kritischen Fragen taktisch ausweichen, statt eine ehrliche Antwort zu geben. Also wieder nichts? Tja, im Moment ist guter Rat teuer.