Parallelen

In einem gelben Ordner habe ich eine Buchseite, die ich mir vor Ewigkeiten mal kopiert habe. Leider weiß ich den Titel des Buches nicht mehr. Ich möchte hier aber zwei kurze Auszüge posten, und zwar geht es darum, wie John Lennon und Paul McCartney komponiert haben.

John Lennon:

„Da liege ich also irgendwie herum, und das Ding kommt als Ganzes, also Text und Musik, und ich denke, kann ich dann überhaupt behaupten, ich hätte es geschrieben?“–John Lennon

Und Paul McCartney (über „Yesterday“):

„Das Klavier stand neben dem Bett, und ich muß es geträumt haben, weil ich aus dem Bett stolperte, die Finger auf die Tasten legte und eine Melodie im Kopf hatte. Sie war schon da, das ganze Ding. Ich konnte es nicht glauben.“–Paul McCartney

Heute nun habe ich so etwas in der Biografie von J. K. Rowling gelesen, die etwas Ähnliches erlebt hat:

„Im Jahr 1990 befand sie sich auf einer vierstündigen verspäteten Zugfahrt von Manchester nach London, als ihr die Idee für eine Geschichte über einen kleinen Jungen, der eine Zauberschule besuchte, „voll ausgestaltet“ war.“–Wikipedia

Und im zweiten, „Nachgedanken zum Leben nach dem Tod“ betitelten Buch von Raymond Moody zum Thema „Nahtoderfahrung“ gibt es ein „Visionen des Wissens“ betiteltes Kapitel.

Zitat:

„Manche Menschen haben mir erzählt, sie hätten während ihrer Begegnung mit dem „Tod“ einen flüchtigen Blick erhascht auf einen ganzen, in sich geschlossenen Seinsbereich, wo alles Wissen – das gewesene, das gegenwärtige und das zukünftige – zu koexistieren schien in einem gleichsam zeitlosen Zustand.“–Raymond Moody

Solche Dinge faszinieren mich, und ich wollte das einfach mal so unkommentiert posten.

Autor: Claus Cyrny

Ich fotografiere seit 1993 und mache Grafik seit 1996. Seit 1998 beschäftige ich mich auch mit visual fx. .:: artificial ::. ist so eine Art kreativer Spielwiese, wo ich Sachen ausprobiere, Gedanken aufschreibe und über die aktuellen Trends berichte. Und: Ich benutze seit 2004 Ubuntu Linux, das ich total schick finde.