Paradigmenwechsel (3)

Nachdem sowohl Boris Johnson als auch Annalena Baerbock anläßlich der Klimakonferenz COP26 in Glasgow von der Notwendigkeit eines grundsätzlichen Wandels gesprochen haben, frage ich mich: Ist es jetzt soweit, oder sind das wieder nur Worte? Es wäre ja zu schön, wenn unsere Politiker endlich mal Nägel mit Köpfen machen würden, auch wenn diese Veränderungen teilweise erst mal Angst machen.

Weiterführender Link: „So läuft die UN-Klimakonferenz in Glasgow“ auf der Seite des „ZDF“.

Perrier

Auch die Marke „Perrier“ gehört dem Nestlé-Konzern. Hätte ich das im September 2018 gewußt, als ich in Paris war, hätte ich „Perrier“ durchaus mit gemischen Gefühlen getrunken – wenn überhaupt.

Zitat von der Nestlé-Website:

„Die Zusammenarbeit mit genialen Künstlern wie Salvador Dali, Andy Warhol, Jean-Paul Goude oder auch Ridley Scott haben der Marke immer wieder erlaubt, den Zeitgeist zu verkörpern – und damit zur Legende PERRIER beizutragen.“

Tafelwasser als Legende – wie nett.

Nestlé

Beim „Handelsblatt“ habe ich einen Artikel von Jana Glose über den Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé entdeckt. Titel: „Warum Nestlé so unbeliebt ist“.

Zitat:

„Dort, wo das Wasser ohnehin schon knapp ist, pumpt Nestlé es ab – und verdient Geld damit. In Südafrika hat Nestlé alleine elf Standorte. Durch die schwerste Dürre aller Zeiten herrscht dort gerade eine Wasserkrise.“–Jana Glose

Weiterführende Links: Der Trailer zu dem Film „Bottled Life“ über das Wassergeschäft von Nestlé. Eine Wagenladung Wasser kostet Nestlé $ 10; in Flaschen abgefüllt kostet dasselbe Wasser $ 50.000. Gleichzeitig tut Nestlé so, als ob es Verantwortung übernehmen würde („Wer Wasser nutzt, trägt Verantwortung“). Auf Neudeutsch nennt man so etwas „Greenwashing“. Und für die, die Nestlé-Produkte boykottieren wollen, hier einen Übersicht der Marken von Nestlé. Außerdem habe ich einen Artikel entdeckt, der die Werbung von George Clooney für Nespresso kritisch beleuchtet.