Aktuelles

Mit gimp-gap freigestellter Frauenkopf. Originalfoto: https://www.3d.sk.

Nachdem ich seit August d. J. freier Autor beim Magazin „LinuxUser“ bin, habe ich in der aktuellen Ausgabe 12/2021 den Artikel „Ohne Hintergrund“ geschrieben, in dem es um das sehr zu Unrecht wenig benutzte Feature „Chroma-Keying mit dem Gimp“ geht. Voraussetzung hierfür ist die Installation des Paketes gimp-gap, mit dem unter dem Menüpunkt „Video“ ein gar nicht so schlechter Chroma-Keyer zur Verfügung steht, der das Entfernen einfarbiger Hintergründe (üblicherweise Blue- oder Greenscreens) wesentlich vereinfacht.

Das wär’s doch!

Anstatt den Regelsatz zu erhöhen, könnte man – utopisch? – auch endlich ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen, wie es Leute wie z. B. Richard David Precht befürworten, aber – so meine Vermutung – das würde mindestens am Widerstand der FDP scheitern, die ja – so zumindest mein Eindruck – den Status quo nicht aufgeben will.

Der Regelsatz

Vor der Wahl habe ich irgendwo gelesen, dass die „Grünen“ den Regelsatz (Hartz IV, Sozialhilfe, Grundsicherung) auf € 630,- anheben wollten. Nun steht auf der Website der Bundestagsfraktion der „Grünen“:

„Unser Ziel ist es, insbesondere die Möglichkeiten zur Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben deutlich zu verbessern. Dazu wollen wir die Regelsätze schrittweise auf ein existenzsicherndes Niveau anheben.

Im Rahmen unseres Modells liegt der angestrebte Regelsatz für Erwachsene bei 603 Euro pro Monat inklusive Strom und weißer Ware.“

Aktuell liegt der Regelsatz bei € 446,- für Alleinstehende, was meiner Erfahrung nach viel zu wenig ist, habe ich doch 18 Jahre von diesem Satz gelebt. Besonders beschämend sind die € 1,61 pro Monat für „Bildung“ – zeigt sich hier doch ganz deutlich, wie realitätsfern diese Sätze sind.

Ich kann nur hoffen, dass sich die „Grünen“ in den Koalitionsverhandlungen mit ihrer Position durchsetzen.

Vorstoß ins Unbekannte

Kirlian-Fotografie eines weiblichen Daumens. © Copyright 1989 by Sérgio Valle Duarte. Lizenz: CC-BY-4.0.

Vor einiger Zeit habe ich im Internet – ich meine, auf YouTube – eine Sendung der populärwissenschaftlichen Reihe „Quarks & Co.“ angeschaut. Ganz zu Anfang sagte Moderator Ranga Yogeshwar sinngemäß, viele Leute würden denken, daß man das Wichtigste bereits entdeckt hätte. Dahinter möchte ich aber nun doch ein großes Fragezeichen setzen, und auch wenn ich beispielsweise nicht daran glaube, dass es sog. Tachyonen (vermeintlich überlichtschnelle Teilchen) gibt, so bin ich davon überzeugt, dass unsere doch (noch) sehr materialistisch ausgerichtete Weltsicht längst nicht alle Phänomene erklärt, die es gibt. Vor ein paar Wochen bin ich z. B. auf ein imho sehenswertes, offenkundig seriöses Video aus der Reihe „Sternstunde Philosophie“ des Schweizer SRF gestoßen, in dem es um paranormale Phänomene wie Spuk, Geister oder Übersinnliches geht.

Aber auch in etablierten Wissenschaftszweigen wie der Quantenmechanik gibt es einige merkwürdige Phänomene, die man noch nicht versteht. Dann hat der englische Biologe Rupert Sheldrake verschiedene Experimente bezüglich außersinnlicher Wahrnehmung gemacht, die schlüssig belegen, daß so etwas tatsächlich möglich ist. Wenn man – da gibt es ja eine ganze Bewegung von sog. Skeptikern – all‘ das für abwegig hält und ins Lächerliche und Unglaubwürdige zieht, dann sagt das imho mehr über die betreffenden Leute aus.

Und auch, was Energie angeht, wissen wir meiner Meinung nach noch längst nicht alles. Eine in diesem Zusammenhang interessante Technik ist die Kirlian-Fotografie, bei der das zu fotografierende Objekt einem Hochspannungsfeld ausgesetzt wird.

Zitat:

„Eine große Problematik der Kirlian-Fotografie ist die Schwierigkeit, zu wiederholbaren Ergebnissen zu kommen; Aufnahmen auch vom gleichen Objekt innerhalb nur kurzer Zeit können sehr variabel sein. Dies liegt darin begründet, daß es sich bei biologischen Objekten um komplexe Systeme handelt, die mit vielen veränderlichen Größen ausgestattet sind, die selbst wiederum kontinuierlichen Einflüssen unterliegen.“–E. Göhring

Ich wüßte zu gern, was die Menschheit in, sagen wir, tausend Jahren entdeckt haben wird. Das ist so ungefähr der zeitliche Abstand vom Hochmittelalter bis heute. Dann wird vermutlich vieles von dem, was wir heute als state-of-the-art ansehen, als total überholt gelten. Von daher finde ich, daß wir, was neue, noch unerklärte Phänomene angeht, keine Vorurteile haben sollten.

Zufall?

Gestern kam mir auf einmal ein interessanter Gedanke: Wie kommt es – so habe ich mich gefragt -, daß sich parallel zur Evolution des Menschen Pflanzen entwickelt haben, die für uns verträglich sind? Kann das einfach Zufall sein? Wäre dem nicht so, wäre die Menschheit ja längst ausgestorben. Darüber hinaus glaube ich auch nicht daran, daß sich der Mensch – oder auch die Tier- und Pflanzenwelt – durch Zufall entwickelt hat. Das Leben auf der Erde ist so immens komplex – man nehme nur mal eine einzige Zelle – das soll nun einfach zufällig entstanden sein? Die Frage wäre: Wie sonst? Die Antwort: Durch sogenanntes „intelligentes Design“, daß also eine wie auch immer geartete Kraft der Entwicklung eine Richtung gegeben hat. Im Allgemeinen wird dieser Ansatz ja als pseudo-wissenschaftlich eingestuft, aber warum eigentlich? Nur deshalb, weil wir das (noch?) nicht verstehen?

Warum werden die Reichen geschont?

Foto von Sharon McCutcheon auf Unsplash

Zu diesem Thema hat es bei der „Frankfurter Rundschau“ einen Artikel.

Zitat:

„1970 kontrollierten die reichsten zehn Prozent 44 Prozent des gesamten Geldvermögens. Dieser Anteil ist seither kräftig gestiegen. Vierzig Jahre später, im Jahr 2010, lag er bei zwei Dritteln. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass sich 90 Prozent der Bevölkerung nur ein Drittel des Geldvermögens teilen. Sie besitzen zusammen ziemlich genau so viel, wie das reichste Prozent der Bevölkerung alleine.“–Daniel Baumann