Lockdown?

Ich frage mich wirklich, weshalb bei einer Inzidenz von 479,3 hier im Kreis Ludwigsburg kein neuer Lockdown kommt, wenn in der Vergangenheit Lockdowns schon bei deutlich geringeren Zahlen verhängt wurden. Irgendwie müssen die Zahlen doch wieder runtergehen.

Unbequeme Wahrheiten

Ich habe vor dem Hintergrund meines letzten Beitrags den Eindruck, daß sich unsere Parteien bzw. insbesondere die Bundesregierung sehr schwer tun, unbequeme Wahrheiten zu vermitteln. Weder wird uns gesagt, daß die Arbeitswelt, so wie wir sie kennen, im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung ein Auslaufmodell ist, noch sollen wir uns möglichst nicht einschränken müssen, was unseren Energieverbrauch angeht. Vor der Wahl mag das ja zur Not noch angehen, aber danach würde es imho einfach Zeit, mal die Karten auf den Tisch zu legen.

Gute Arbeit?

Screenshot von der Website der LINKEN

Ich meine, das ist ja löblich, wenn Die LINKE „Gute Arbeit für alle“ fordert, nur: das ist leider ein veraltetes Paradigma, eben noch 20. Jahrhundert. Im Zuge der Digitalisierung werden Millionen von Jobs wegfallen. Zielführend ist meiner Ansicht nach eher, die Begriffe „Arbeit“ und „Freizeit“ neu zu definieren und etwa ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen – etwas, das Die LINKE offenbar auch im Sinn hat.

Zitat:

„Die Linke will Hartz IV durch ein Mindesteinkommen von 1.200 Euro ersetzen. Und bis das geschieht, sollte Hartz IV umgehend auf 658 Euro erhöht werden, plus Übernahme der Wohn- und Stromkosten. Dieser Betrag ergibt sich, wenn man in Rechnung stellt, wieviel Geld zu einem Leben in Würde wirklich notwendig ist.“–Die LINKE

Warum, so frage ich mich, tun sich unsere Regierenden mit der (im Grundgesetz garantierten) Würde des Menschen so unglaublich schwer? Auf gut Deutsch nennt man so etwas Heuchelei.

Noch ein Anlauf?

Das Interface von ExpressionEngine 6

Habe nach längerer Pause wieder mal meinen lokalen Server (XAMPP) gestartet und konnte mich auch bei dem Interface von ExpressionEngine 6 einloggen. Frage mich nun aber, wie ich die Kurve kriege, einen Zugang zu diesem CMS zu bekommen, finde ich die CMSs, die ich bisher ausprobiert habe1, mit Ausnahme von WordPress sinnlos kompliziert.

1 Als da wären TYPO3, Contao und Joomla!.

CinePaint 1.4.4 für Windows: Erster Start

CinePaint-Maskottchen

So sieht das Interface der Windows-Version des neuen CinePaint 1.4.4 aus:

Das Interface von CinePaint 1.4.4 für Windows

Da ich gerade keinen Zugang zu einem Windows-PC habe, habe ich mir, da ich Ubuntu MATE benutze, die Version 1.4.4 von CinePaint via CrossOver Linux installiert, was auch ohne Probleme ging. Nach dem Start bekam ich – schon neugierig geworden – obiges Interface, das bis auf die schwarz-weißen Icons nahezu identisch mit dem Interface der letzten Version 1.0-4 ist. Neu hinzugekommen sind zwei Werkzeuge: Einmal das Werkzeug Transform (das dritte Icon von links in der unteren Reihe) sowie das Flip-Werkzeug gleich rechts daneben. Ebenfalls neu ist, wie ich gerade entdeckt habe, der Menüpunkt Flipbook im Bildfenster.

Auch die Optionen für die Auswahl der verschiedenen Farbtiefen – von 8-bit bis 32-bit (HDRI) – wurde etwas überarbeitet (seht bitte nachfolgenden Screenshot):

CinePaint-Dialog „New Image“




















Dies hier soll nur eine kurze Übersicht sein. Mehr in die Tiefe gehende Beiträge werden sicher folgen.

Die Windows-Version von CinePaint 1.4.4 kann bei SourceForge heruntergeladen werden.

[Translation to English coming soon] 😉

Schlaflos in Ludwigsburg (38)

Irgendwie beneide ich Programmierer. Ich selbst habe zum Programmieren wenig Talent. Immerhin habe ich – das war 1986 – in meiner Anfangszeit ein paar relativ einfache Programme in 6510-Assembler geschrieben. Ich habe dann in der Folgezeit, nachdem ich 1996 mit dem Internet in Berührung gekommen war, ein paar halbherzige Versuche gemacht, mich in JavaScript einzuarbeiten – leider erfolglos. Mir liegt das Programmieren einfach nicht besonders. Tja.

Es ist inzwischen 03:03 Uhr; ich bin inzwischen also über zwei Stunden wach. Zwei Versuche, mich wieder hinzulegen und – vielleicht – nochmal einzuschlafen, waren leider nicht von Erfolg gekrönt. Wünsche mir eine künstliche Intelligenz, die meine Rechtschreibfehler automatisch korrigiert. Ob das schon möglich ist? Hmmm, keine Ahnung.

Party-Stimmung

Was dieses Jahr wegen Corona leider ausfallen mußte, sind die FMX-Parties. Quasi zur Entschädigung (wenn das überhaupt geht) hier drei Fotos von der fmx/07.

Echtzeit-Party während der fmx/07 © Copyright 2007 by FMX. Fotograf: Reiner Pfisterer.
Echtzeit-Party während der fmx/07 © Copyright 2007 by FMX. Fotograf: Reiner Pfisterer.
Closing Party zum Abschluß der fmx/07 © Copyright 2007 by FMX. Fotograf: Reiner Pfisterer.

Lesetip: „The Cathedral And The Bazaar“ von Eric S. Raymond

Eric S. Raymond (Bildmitte) 2004 auf der Linucon. Foto © Copyright 2004 by jerone2. Lizenz: CC BY-SA 2.0.

An dieser Stelle ein Lesetip. Die Rede ist von dem mittlerweile zum Klassiker avancierten Essay „The Cathedral And The Bazaar“ von Eric S. Raymond, das leider (noch?) nicht auf Deutsch verfügbar ist.

Ein Zitat:

„Linux is subversive. Who would have thought even five years ago (1991) that a world-class operating system could coalesce as if by magic out of part-time hacking by several thousand developers scattered all over the planet, connected only by the tenuous strands of the Internet?

Certainly not I. By the time Linux swam onto my radar screen in early 1993, I had already been involved in Unix and open-source development for ten years. I was one of the first GNU contributors in the mid-1980s. I had released a good deal of open-source software onto the net, developing or co-developing several programs (nethack, Emacs’s VC and GUD modes, xlife, and others) that are still in wide use today. I thought I knew how it was done.

Linux overturned much of what I thought I knew. I had been preaching the Unix gospel of small tools, rapid prototyping and evolutionary programming for years. But I also believed there was a certain critical complexity above which a more centralized, a priori approach was required. I believed that the most important software (operating systems and really large tools like the Emacs programming editor) needed to be built like cathedrals, carefully crafted by individual wizards or small bands of mages working in splendid isolation, with no beta to be released before its time.

Linus Torvalds’s style of development—release early and often, delegate everything you can, be open to the point of promiscuity—came as a surprise. No quiet, reverent cathedral-building here—rather, the Linux community seemed to resemble a great babbling bazaar of differing agendas and approaches (aptly symbolized by the Linux archive sites, who’d take submissions from anyone) out of which a coherent and stable system could seemingly emerge only by a succession of miracles.

The fact that this bazaar style seemed to work, and work well, came as a distinct shock. As I learned my way around, I worked hard not just at individual projects, but also at trying to understand why the Linux world not only didn’t fly apart in confusion but seemed to go from strength to strength at a speed barely imaginable to cathedral-builders.“—Eric S. Raymond

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