Email an die „NachDenkSeiten“

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wollte vor einiger Zeit an Ihrem  Gesprächskreis in Stuttgart-Sillenbuch teilnehmen und habe mir dessen Blog angeschaut, über das ich  auf den Artikel „Corona – die gekaufte Pandemie“ gestoßen bin, der mich zugegebenermaßen sehr irritiert hat. Zudem finden sich auf der betreffenden Website „Unser Mitteleuropa“ zahlreiche Artikel des AfD-Mitglieds Petr Bystron. Stehen die Nachdenkseiten der AfD nahe? Vielleicht können Sie kurz darauf antworten.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Keine Antwort.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Abgründe“.

Was denn jetzt?

Kampfdrohne. Bild: iStock.

Einerseits schreibt die Ampel im Koalitionsvertrag von einer „Abrüstungsoffensive“

Zitat:

„“Wir brauchen eine abrüstungspolitische Offensive und wollen eine führende Rolle bei der Stärkung internationaler Abrüstungsinitiativen und Nichtverbreitungsregimes einnehmen, u. a. bei der Stockholm-Initiative für Nukleare Abrüstung. Wir werden uns dafür einsetzen, dass von der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages (NVV) 2022 ein wirklicher Impuls für die nukleare Abrüstung ausgeht. Unser Ziel bleibt eine atomwaffenfreie Welt (Global Zero) und damit einhergehend ein Deutschland frei von Atomwaffen.“–Koalitionsvertrag der Ampel S. 145

andererseits sollen bewaffnete Drohnen angeschafft werden (siehe folgenden Artikel beim „Spiegel“). Das Problem: Das paßt eben absolut nicht zusammen. Fragt sich, was denn stimmt. Ist diese sogenannte „Abrüstungsinitiative“ nur ein taktisches Manöver?

Janine Wissler auf YouTube

Ein, wie ich finde, wichtiges Video zu den Themen „Corona“ und „Ampel“. Neben den Versäumnissen der vergangenen Monate, was „Corona“ anbetrifft, erwähnt Janine Wissler von Der LINKEN z. B. auch den Plan der Ampel, bewaffnete Drohnen anzuschaffen. Dabei ist im Koalitionsvertrag doch noch von „Abrüstung“ die Rede. Was denn nun?, könnte man fragen, so nach dem Motto: Wir lügen den Leuten einfach was vor; was wir dann im Endeffekt machen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Bürgergeld

Im heutigen Newsletter der FAZ heißt es u. a.:

„Der Umbau der Grundsicherung ist im Koalitionsvertrag vereinbart. Die FDP will damit den Sozialstaat modernisieren, das „Aufstiegsversprechen“ erneuern. Wohlfahrtsverbände befürchten einen Etikettenschwindel, zumal im Koalitionsvertrag kein Wort über die Höhe des neuen Bürgergeldes steht.“–FAZ

Ich bin da auch – zumal, wenn das von der FDP kommt – sehr, sehr skeptisch. Warum nicht Nägel mit Köpfen machen und ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen? Geld ist in Deutschland ja weiß Gott genug da, beläuft sich allein die Summe aller Privatvermögen auf ca.€ 7 Billionen. Ich meine, das ist doch absurd, wenn dieses Geld auf irgendwelchen Konten liegt, wo es so dringend gebraucht würde. Richard David Precht schlägt beispielsweise vor, Finanztransaktionen zu besteuern, etwa mit 0,3%.

Linux kontra Windows

Denke darüber nach, welche Features von Linux wohl auch unter Windows unterstützt werden. Hat Window beispielsweise virtuelle Desktops? Kann man – ausnehmend bequem – durch bloßes Selektieren in die Zwischenablage kopieren (und dann per Drücken aufs Mausrad wieder einfügen)? Besteht Windows aus Paketen, die automatisch aktualisiert werden?

Intuitives Arbeiten im Gimp

Yep, im Gimp – ich habe 2.10.18 und 2.10.24 installiert – ist intuitives Arbeiten möglich. Man/frau muß sich – was offenbar nicht allen liegt – nur lange genug mit diesem Programm beschäftigen. Ein Plus ist dabei, daß praktisch für jede Funktion ein Tastaturkürzel (engl: shortcut) definiert werden kann. Das hilft bei der Arbeit ungemein. Darüber hinaus sind die Funktionen redundant angelegt und können auf mindestens drei verschiedenen Wegen aufgerufen werden: Über die Fensterleiste ganz oben, per Rechts-Klick und dann natürlich über die bereits erwähnten Tastaturkürzel.

Und wem das nicht genügt: Man/frau kann das Interface des Gimp weitreichend konfigurieren (geht über Bearbeiten > Einstellungen > Oberfläche). Neben 24 Möglichkeiten, das Theme zu wählen, bietet der Gimp jetzt auch einen Einfenster-Modus, den ich jedoch nie benutze, da ich ihn als relativ unflexibel empfinde. Das sind dann 48 Möglichkeiten. Es ist sogar möglich, einzelne Icons bzw. Icon-Gruppen im Werkzeugkasten ein- bzw. auszublenden (geht über Bearbeiten > Einstellungen > Oberfläche > Werkzeugkasten).

Dann sind da noch die Reiter bzw. Docks, die intuitives Arbeiten ebenfalls unterstützen. Reiter können dem betreffenden Fenster hinzugefügt oder wieder gelöscht werden. Sie können auch à la Photoshop einfach als unabhängige Fenster auf den Desktop gezogen werden. Und: Sämtliche Funktionen des Gimp können mittels der Script-Sprache Script-Fu automatisiert werden.

Zum Abschluß fällt mir noch ein alter Zen-Spruch ein:

„Beobachte zehn Jahre lang Bambus, werde zum Bambus, vergiß dann alles und – male.“—Quelle unbekannt

Gimp 2.10.18: Das Werkzeug „Heilen“

Über einen Artikel von Claudia Meindl in der Zeitschrift „LinuxUser“ bin ich auf das Gimp-Werkzeug „Heilen“ aufmerksam geworden, das ich bisher ehrlich gesagt noch gar nicht benutzt hatte.

Das Werkzeug „Heilen“ (rot umrandet) im Gimp 2.10.18.

Also habe ich es versuchshalber mal ausprobiert, und – ich bin absolut begeistert. „Heilen“ funktioniert um Längen besser als „Klonen“, das ich bisher für solche Aufgaben benutzt habe.

Ein Beispiel:

Ein Foto vor (oben) und nach (unten) Anwendung des Werkzeugs „Heilen“.
© Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.