Standardwerk: „CG 101“

Cover © Copyright 2007 by Terrence Masson. Mit freundlicher Genehmigung.

Das vorliegend Buch „CG 101“ von Terrence Masson erschien in der 2. Auflage 2007. Damals habe ich es auf der fmx 07 beim Autor selbst gekauft.

„CG 101“ ist in 14 Kapitel + Index gegliedert. Neben der Erläuterung von Fachbegriffen wird viel Historisches aus den Bereichen „Computergrafik“, „Visual FX“ und verwandten geboten. Obwohl auf Englisch, kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen. Neben dem Fachlichen werden auch viele Anekdoten vermittelt, die absolutes Insiderwissen erkennen lassen. Ich wage zu behaupten, daß ein Deutscher dieses Buch so nicht hätte schreiben können, da sich vieles historisch bedingt eben in den USA abgespielt hat.

Die Kapitel in der Übersicht:

  1. Color and Light
  2. Painting and Graphic Design
  3. Modeling
  4. Animation
  5. Rendering
  6. Compositing
  7. Input & Output
  8. Historically Significant Companies
  9. Programming and Mathematics
  10. Basic and Miscellaneous Terms
  11. Computer Graphic Time Line
  12. Frequently Asked Questions About Computer Graphics
  13. Computer Graphics and Job Descriptions
  14. Scanimate and the Analog Computer Animation Era
  15. Index

Zum Buch hat der Autor die Website „People Behind the Pixels“ angelegt, und obwohl er selbst der Meinung ist, daß vieles in dem Buch überholt ist, möchte ich es dennoch absolut empfehlen. Allein die vielen Anekdoten sind den Preis des Buches wert.

Empfehlung: „Encyclopedia of Graphics File Formats“

1997 – ich hatte gerade frisch mit Computergrafik angefangen – habe ich mir für über DM 100,- die „Encyclopedia of Graphics File Formats“ von Murray/vanRyper gekauft. Bis heute imho unerreicht und jedem Interessierten wirklich wärmstens zu empfehlen, enthält dieses Buch auf über 1100 Seiten detaillierte Informationen zu über 100 Dateiformaten. Dabei werden neben so bekannten Formaten wie JPEG und TIFF auch nicht so bekannte Formate wie SPIFF behandelt. Dem Buch liegt eine CD bei, auf der nicht nur der komplette Buchinhalt zu finden ist, sondern auf der u. a. auch ein Mosaic-Browser für verschiedene Betriebssysteme (auch Unix) beiliegt.

Ein Screenshot des Inhaltsverzeichnisses:

© Copyright 1996 by James D. Murray & William vanRyper/O’Reilly & Associates, Inc.

Die beiden Autoren haben sich hier wirklich immense Arbeit gemacht, und für mich ist dieses Buch nach über zwanzig Jahren auch heute noch das definitive Nachschlagewerk.

Thomas Beck: „Blender 2.7. Das umfassende Handbuch“

Buchcover © Copyright 2017 by Rheinwerk-Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Ich lese mir gerade das obige Buch durch, wenn auch in der ersten, damals noch beim Galileo-Verlag erschienenen Auflage. Der Galileo-Verlag hat sich ja 2015 in Rheinwerk-Verlag umbenannt.

Der erste Eindruck ist durchaus positiv. Mit seinen knapp 800 Seiten ist das Buch sehr umfassend und aufwendig strukturiert gestaltet. Sowohl Autor als auch Verlag haben sich da wirklich große Mühe gegeben. Der – bisher einzige – Abstrich: Dieses Buch wurde auch in der zweiten Auflage von 2017 noch für Blender 2.7 verfaßt, während ja inzwischen die überarbeitete Version 2.8 herausgekommen ist (ich selbst habe 2.83 installiert).

Die aktuellste Version kann man/frau hier finden. Installation unter Linux: Das heruntergeladene .tar.gz-Archiv entpacken – entweder über $ tar -xzvf [Dateiname].tar.gz oder über den jeweiligen Archivmanager, bei mir Engrampa – und im Verzeichnis der Wahl abspeichern (ich habe es in $HOME/Software abgespeichert). Dann einfach das Programm blender ausführen.

Beitrag zum Gimp 2.10.18

Angeregt durch diese Lesprobe aus „Gimp 2.10“ von Jürgen Wolf bin ich am Überlegen, ob ich nicht mal einen längeren Beitrag zum Gimp 2.10.18 schreiben soll. Hmmm, mal sehen.

  1. Teil: „Das Interface“. Das Ganze ist sozusagen work-in-progress. In loser Folge werde ich versuchen, den Einstieg in den Gimp etwas zu erleichtern.

Namensänderung

Nach meinem Beitrag über das Buch „Mediengestaltung. Der Ausbildungsbegleiter“ aus dem Bonner Rheinwerk-Verlag fiel mir bei ein paar Büchern aus dem Galileo-Verlag auf, daß da z. T. dieselben Autoren schrieben; auch die Buchtitel waren mehr oder weniger identisch. Hmm, waren das also zwei verschiedene Verlage unter einem Dach (die Adresse war identisch)? Ein Artikel auf der Website des Börsenblatts klärte das Mysterium auf: Der Galileo-Verlag mußte sich 2015 aus rechtlichen Gründen umbenennen.

Buchcover selbst gestalten

Wenn man/frau vor dem Problem steht, ein Buchcover zu entwerfen, kann das – zumal, wenn man/frau gestalterisch nicht so begabt ist – einige Probleme aufwerfen. Als eine mögliche Lösung bietet sich an, das Design online zu gestalten. Ich möchte hier aus eigener Erfahrung die nicht so bekannte Seite Desygner empfehlen. Man/frau kann hier aus einer Vielzahl von Vorlagen auswählen, und das Gestalten ist wirklich sehr intuitiv. Hinzu kommt, daß Desygner auf Deutsch verfügbar ist.

Ein Screenshot des Interfaces:

Template „Mind Machines“ im Desygner

Die Designs sehen wirklich professionell aus und kosten in der Basis-Version auch nichts. Man/frau kann sich die erstellte Vorlage in verschiedenen Auflösungen herunterladen oder auch ausdrucken.

Auf meiner Wunschliste

Buchcover © Copyright 2018 by Rheinwerk-Verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Ganz oben auf meiner Wunschliste steht das Buch „Mediengestaltung. Der Ausbildungsbegleiter“, erschienen im Rheinwerk-Verlag, Bonn. Da ich mir ja aus dem Bereich „Computergrafik“ bze. „Webdesign“ alles autodidaktisch beigebracht habe, sind da doch noch hier und da Wissenslücken vorhanden, z. B. was das Thema „Farbmanagement“ angeht. Gestern nun habe ich obiges Buch entdeckt und werden es mir wahrscheinlich kaufen, wenn ich das Geld dazu habe. Bin mal gespannt; ich werde dann auch eine Rezension darüber schreiben.

Link: Zum Inhalt des Buches.

In Stuttgart

Bin heute vormittag mit dem RegioExpress nach Stuttgart gefahren, wo ich zuerst im Wittwer war und mir zwei Blender-Bücher sowie ein Buch zum Gimp angeschaut habe. Zwei der Bücher – beide vom renommierten Rheinwerk-Verlag – waren wirklich dick, so an die 900 Seiten. Gut strukturiert und alles, mit vielen Screenshots. Nur: Das war eben alles 08/15, eben das vertraute Konzept, das man/frau von diesen Büchern kennt. Kein Autor, der mal was wirklich Neues wagt. Ich hatte mir in der Vergangenheit auch hin und wieder überlegt, ein Buch etwa zum Gimp zu schreiben, aber mir graut ehrlich gesagt vor den ganzen Screenshots. Zudem hätte ich – glaube ich jedenfalls – gar nicht die Geduld, da alles haarklein zu erklären.

Nur am Rande und alternativ zu 08/15 ein Tutorial zum sogenannten UV Mapping in Blender, das ich in Inkscape gezeichnet und in ein PDF konvertiert habe. Das Format ist relativ groß, dafür kann man/frau es ganz gut lesen.

Dann war ich noch in der sehr empfehlenswerten Parfümerie im „Breuninger“, wo ich mir ein € 130,- teures Parfum aufgesprüht habe. Danach wegen eines Kapodasters für eine Konzertgitarre beim Berthold & Schwerdtner und anschließend im Hotalo, etwa essen. Schließlich bin ich nach Ludwigsburg zurückgefahren.

Ach ja, die ganze Zeit habe ich in einer Endlosschleife „Old Devil Moon“ von Peggy Lee mit dem tollen Arragement von Nelson Riddle gehört, und das Stück ist wirklich so gut, daß ich es noch nicht über habe. Und: Ich hatte natürlich mein neues Beatles-T-Shirt an, das ich zu meinem kommenden Geburtstag geschenkt bekommen habe.