Mein Linux-Desktop (2)

Screenshot: Mein aktueller Desktop für Ubuntu MATE 20.04

Ich kann den unter Windows üblichen, mit unzähligen Icons gefüllten Desktop nicht besonders leiden. Deshalb sind bei mir – Ubuntu MATE macht’s möglich – alle 51 Icons sauber in der oberen Leiste aufgereiht. Auf dem Desktop selbst habe ich ganze vier Icons. Den Hintergrund habe ich übrigen selber gestaltet. Software: Fyre 1.0.1 und Gimp 2.10.18.

Ubuntu MATE 20.04: Nvidia-Treiber

Screenshot: Meine Grafikkarte wird endlich erkannt. 😉

Ich erinnere mich nur noch vage, daß voriges Jahr – ich habe Ubuntu MATE 20.04 installiert – auf einmal mein Philips-Monitor nicht mehr erkannt wurde. Damals habe ich dann – warum, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr 🙁 – den proprietären Nvidia-Treiber deinstalliert und seitdem den „Nouveau“-Treiber von Xorg benutzt. Bis heute jedenfalls. Nachdem ich aber wegen eines Problems in Blender im Discord-Kanal unseres Blender-Meetups gepostet habe, habe ich doch wieder den Nvidia-Treiber „460“ installiert, und seitdem wird auch wieder meine Grafikkarte – eine GeForce GT 710 von Nvidia – korrekt gelistet (s. o.).

P. S.: Wie mir jemand im englischsprachigen Ubuntu-Forum geraten hat, nie den Treiber installieren, den man sich bei Nvidia herunterladen kann, sondern den unter Ubuntu verfügbaren. Dazu ins Kontrollzentrum gehen und dort auf Zusätzliche Treiber klicken.

Backup (2)

Interface des Midnight Commander unter Ubuntu MATE 20.04

Der Midnight Commander arbeitet jetzt schon seit Stunden vor sich hin und kopiert den Inhalt der Festplatte meines PCs auf eine externe Festplatte. Immerhin ist er jetzt schon bei 67 % angelangt. Bis ich aufstehe – ich werde jetzt nochmal versuchen, zu schlafen -, müßte das Backup fertig sein.

Ubuntu MATE 20.04

Screenshot meines Ubuntu-MATE-Desktops

Ich kann es gar nicht oft genug betonen: Ubuntu MATE, von dem ich die Version 20.04 installiert habe, ist absolut schick! 😉 Dabei war ich – bisher an das „normale“ Ubuntu mit der Unity-Oberfläche gewöhnt – zuerst skeptisch, als mir mein Schwager das damals neue Ubuntu MATE auf DVD gebrannt hat. Dann aber – nach erfolgreicher Installation – kam ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. So finde ich beispielsweise die Task-Leiste ganz oben viel besser gelöst als die entsprechende Leiste im „normalen“ Ubuntu. Auch die Administration über das Kontrollzentrum ist m. E. besser.

Screenshot: Das Kontrollzentrum von Ubuntu MATE 20.04

So will ich, der 2002 zum ersten Mal Linux installiert hat – das war damals SuSE 7.3 -, wirklich nicht mehr zu Windows zurück – auch wenn ich könnte, und ich kann es – oder doch? – absolut nicht nachvollziehen, weshalb Ubuntu lediglich einen Marktanteil von ca. 0,4 % hat. Wenn auf jedem verkauften PC Ubuntu vorinstalliert wäre, würde das vermutlich ganz anders aussehen.

05:09 Uhr

Screenshot: YouTube.

Hmm, ich wollte ein bestimmtes Stück auf YouTube hören, weiß aber nicht mehr, welches. 🙁 Kann – nach immerhin 35 Jahren Computer-Erfahrung – sehr intuitiv arbeiten, sei es hier in WordPress, im Gimp, in CinePaint (die CinePaint-Website wird vermutlich kommende Woche aktualisiert) oder auch in Inkscape.

Anfänge (5)

Einschaltmeldung des Commodore C-64. Grafik © 2021 by Claus Cyrny

Mit dem obigen Bildschirm – in meinem Fall damals noch auf einem nachleutenden Grünmonitor – wurde man/frau nach dem Einschalten des Heimcomputers C-64 von Commodore konfrontiert. Maus oder eine grafische Oberfläche gab es 1986 allenfalls für den Atari ST, den zwei oder drei Leute aus meiner damaligen Umschulungsklasse hatten oder für den Macintosh von Apple. Das Display war zeilenorientiert, wobei in jeder Zeile gerade mal 40 Zeichen Platz hatten.

Ich hatte diesen Computer – meinen allerersten – gebraucht von einem Bastler gekauft, der seinen C-64 u. a. um eine Reset-Taste, zwei zusätzliche Betriebssysteme in Form von auf dem Gehäuse (!) installierten EPROMs sowie 40 LEDs – 35 grüne und 5 rote – zur Spuranzeige auf der externen Floppy ergänzt hatte. In der damals beliebten, im „Markt & Technik Verlag“ erschienenen Zeitschrift „64er-Magazin“ waren Bauanleitungen für solche Ergänzungen sowie Hexadezimal-Listings ganzer Betriebssysteme, die man/frau abtippen mußte, zu finden.

Neben Programmierung – erst in Commodore-BASIC und später auch in 6510-Assembler – habe ich damals viel gespielt. Meine Favoriten waren „Elite“, „Boulderdash“ sowie das Weltraum-Ballerspiel „Uridium“.

Nachdem ich mich mehr oder weniger autodidaktisch in Commodore-BASIC und Assembler eingearbeitet und diesen Computer – ich war damals in der Ausbildung zum Informationselektroniker – meinerseits noch um eine externe Hex-Tastatur ergänzt hatte, habe ich ihn schließlich 1988 wieder verkauft und war dann ganze neun Jahre ohne Computer, bis ich mir im Sommer 1997 meinen ersten PC gekauft habe.

Code-bewußt

Von Hand geschriebener HTML-Code meiner Website „Djangology“

Daß ich schon 1986 mit 6510-Assembler-Programmierung angefangen habe, hat mir später, als ich dann – das war 1997 – mit HTML angefangen habe, sehr geholfen, hat es mich doch für die kleinste Unstimmigkeiten im Code sensibilisiert. Mir ist damals auch bewußt geworden, daß ein falsch gesetztes Zeichen u. U. die ganze Website verspulen kann. Ich habe damals zum Schreiben des Codes – das war noch unter Windows 95 – zuerst WordPad, danach WinVi und dann den von Ulli Meybohm geschriebenen Editor Phase 5 benutzt. Mittlerweile schreibt angesichts der Tatsache, daß Websites in der Regel mit einem CMS aufgesetzt werden, vermutlich niemand mehr den ganzen Code von Hand. 😉

04:54 Uhr

Höre „I Love You (For Sentimental Reasons)“ (1947) von Django Reinhardt, während ich via meinem letzten Beitrag wieder in meine Anfangszeit 1986 zurückversetzt wurde, als ich mir meine ersten Heimcomputer gekauft habe.