Jim Morrison

Auf Arte kann man/frau sich gerade eine interessante Dokumentation über die letzten Tage von Doors-Sänger Jim Morrison anschauen, der sich von den Doors getrennt hatte und mit seiner Freundin Pamela nach Paris gegangen war. Dort verschlechterte sich sein Zustand jedoch wegen seiner Alkoholexzesse zunehmend. Am 3. Juli 1971 starb Jim Morrison in Paris und wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beigesetzt.

Da in meinem letzten Beitrag kein Song der Doors zu finden ist, an dieser Stelle wenigstens ein paar YouTube-Links:

An Dokumentationen über die Doors kann ich noch den atmosphärisch dichten Film „Feast Of Friends“ empfehlen, den ich vor langer Zeit mal in einem Tübinger Programmkino gesehen habe und der u. a. eine Live-Version von „The End“ enthält.

Deutsche Serien

Seit gestern habe ich einen auf drei Monate befristeten kostenlosen Zugang zu Waipu.tv und damit zu deutschen Fernsehserien. Was mir allerdings sauer aufstößt, ist dieses durchweg unechte Gespiele. Da wird mir wieder bewußt, daß mir schon klar ist, warum ich keinen Fernseher habe. Es kann sein – wenn diese These von mir auch durchaus angreifbar ist -, daß diese schlechten Serien im Zuge des allgegenwärtigen kreativen Tiefs, in dem wir uns derzeit befinden, produziert werden. Dabei werden etwa in den USA durchaus beachtliche Fernsehserien produziert. Als Beispiel fällt mir die Netflix-Serie „Ginnie und Georgia“ ein, die ich mir vor eine Weile mal angeschaut habe. Eine weitere – englische – Serie wäre etwa „Bodyguard“ mit Richard Madden, von der es bisher leider nur eine einzige Staffel gibt. Warum – so frage ich mich – finden wir in Deutschland nicht den internationalen Anschluß?

Email an ABC

„Hello Mrs. Kline,

I am a blogger located in the southwest of Germany. I am writing you because I would like to post five stills (see attachment) from the 1968 ABC series, ‚It Takes A Thief‘ starring Robert Wagner. Please, note that this post is not online, yet. In addition to a copyright remark (which one?), a link to the ABC website would be provided. Since my funds are low, I am not able to pay high copyright fees, though. If this would be possible, could you probably provide information on where this intro was used? Was it a pilot for the series? AFAIK, the original theme was composed by Dave Grusin, whereas here it says ‚Music: Ernie Freeman‘. I used to watch the series when I was in my teens on German television.

Best regards,

Claus Cyrny, Germany“

Interview: Robert Wagner

Teil 1
Teil 2

Hier ein zweiteiliges Interview mit Schauspieler Robert Wagner über die von ABC ausgestrahlte Serie „It Takes A Thief“ (1968 – 1970). Diese Serie lief hier in Deutschland Anfang der Siebzigerjahre unter dem Titel „Ihr Auftritt, Al Mundy“.

Relativiert

Habe mir gerade in der heutigen „Tagesschau“ von 17:00 Uhr einen Bericht über Klimakatastrophen angeschaut. Schuld daran sei, so Sprecher Claus-Erich Boetzkes, der Klimawandel. „Sei“, wie gesagt, nicht „ist“. So kann man/frau es natürlich auch machen. Vielleicht müssen wir ja am Ende immer noch darüber diskutieren, ob es den Klimawandel überhaupt gibt.

16:02 Uhr

Habe mir gerade versuchsweise die RTL-Sendung „4 Räume, 1 Deal“ angeschaut, weil meine Nachbarin das immer guckt. Mein Urteil: Eine einzige Volksverblödung.

War vorhin spazieren, um mal vom PC wegzukommen. Davor habe ich mir einen Ausschnitt von „Maischberger: Die Woche“ angeschaut. Frau Maischberger kommt zwar sehr sympathisch rüber, aber ansonsten ist das – meine Meinung, wie gesagt – eine nette Angelegenheit, die die Zuschauer unterhält, aber keinem weh tut.

Von meiner neuen E-Gitarre bin ich absolut begeistert. Einziges Manko: Ich kann sie wegen meinen Nachbarn nicht so laut spielen, wie ich es gerne möchte. Ich übe gerade Sachen von den alten Fleetwood Mac mit Peter Green („Underway“, das nicht allzu schwer zu spielen ist, den Anfang sowie das Blues-Gitarren-Solo von „Dragonfly“ von Danny Kirwan usw.).

Bin nach wie vor der Meinung, dass angesichts der derzeitigen globalen Situation sich Nachrichtensendungen wie die „Tagesschau“ ihre angebliche „Neutralität“ nicht mehr leisten können. Vielmehr gilt es, klar Stellung zu beziehen.

Außerirdische und Hollywood

Still aus „Die Delegation“ © 1970 Bavaria Atelier GmbH, Rainer Erler. Mit freundlicher Genehmigung.

So sehr ich „Star Trek: Voyager“ mag, so finde ich die – ähem – „Außerirdischen“ absolut nicht überzeugend. Da sind einfach Menschen mit einem mehr oder weniger aufwendigen Make-up. Das Fremde – das wirklich Fremde, Andere fehlt. Die einzige Figur im „Star Trek“-Universum mit Potential ist meiner Meinung nach Spock, aber auch diese Chance wird eindeutig verschenkt. So ist einer der wenigen einigermaßen überzeugenden Außerirdischen im Hollywood-Film für mich Michael Rennie als Klaatu („Der Tag, an dem die Erde stillstand“ von Robert Wise, nicht das Remake mit Keanu Reeves, das man sich imho hätte sparen können). Und dann ist da noch der Fernsehfilm „Die Delegation“ von Rainer Erler, in dem ebenfalls überzeugende Außerirdische zu sehen sind.