„The Prisoner“

Portmeirion, der Drehort von „The Prisoner“. Foto © Copyright by Kip Teague. Mit freundlicher Genehmigung.

Während der olympischen Spiele 1972 in München lief abends im dritten Programm1 die Serie „The Prisoner“ mit Patrick McGoohan als „Nummer Sechs“. „Nummer Sechs“ war denn auch der deutsche Titel dieser Serie. Zum Inhalt: Ein namenloser englischer Geheimagent (Patrick McGoohan) kündigt aus unbekannten Gründen seinen Job. Als er wieder in seiner Wohnung ist, wird er mit Gas betäubt und wacht in einem unbekannten Ort wieder auf. Hier setzt nun die erste Folge „Die Ankunft“ ein, die es glücklicherweise auf YouTube gibt.

1 Damals – noch vor der Privatisierung – gab es lediglich drei Programme: ARD, ZDF und die lokalen dritten Programme der ARD.

Jim Morrison

Auf Arte kann man/frau sich gerade eine interessante Dokumentation über die letzten Tage von Doors-Sänger Jim Morrison anschauen, der sich von den Doors getrennt hatte und mit seiner Freundin Pamela nach Paris gegangen war. Dort verschlechterte sich sein Zustand jedoch wegen seiner Alkoholexzesse zunehmend. Am 3. Juli 1971 starb Jim Morrison in Paris und wurde auf dem Friedhof Père Lachaise beigesetzt.

Da in meinem letzten Beitrag kein Song der Doors zu finden ist, an dieser Stelle wenigstens ein paar YouTube-Links:

An Dokumentationen über die Doors kann ich noch den atmosphärisch dichten Film „Feast Of Friends“ empfehlen, den ich vor langer Zeit mal in einem Tübinger Programmkino gesehen habe und der u. a. eine Live-Version von „The End“ enthält.

Deutsche Serien

Seit gestern habe ich einen auf drei Monate befristeten kostenlosen Zugang zu Waipu.tv und damit zu deutschen Fernsehserien. Was mir allerdings sauer aufstößt, ist dieses durchweg unechte Gespiele. Da wird mir wieder bewußt, daß mir schon klar ist, warum ich keinen Fernseher habe. Es kann sein – wenn diese These von mir auch durchaus angreifbar ist -, daß diese schlechten Serien im Zuge des allgegenwärtigen kreativen Tiefs, in dem wir uns derzeit befinden, produziert werden. Dabei werden etwa in den USA durchaus beachtliche Fernsehserien produziert. Als Beispiel fällt mir die Netflix-Serie „Ginnie und Georgia“ ein, die ich mir vor eine Weile mal angeschaut habe. Eine weitere – englische – Serie wäre etwa „Bodyguard“ mit Richard Madden, von der es bisher leider nur eine einzige Staffel gibt. Warum – so frage ich mich – finden wir in Deutschland nicht den internationalen Anschluß?

Email an ABC

„Hello Mrs. Kline,

I am a blogger located in the southwest of Germany. I am writing you because I would like to post five stills (see attachment) from the 1968 ABC series, ‚It Takes A Thief‘ starring Robert Wagner. Please, note that this post is not online, yet. In addition to a copyright remark (which one?), a link to the ABC website would be provided. Since my funds are low, I am not able to pay high copyright fees, though. If this would be possible, could you probably provide information on where this intro was used? Was it a pilot for the series? AFAIK, the original theme was composed by Dave Grusin, whereas here it says ‚Music: Ernie Freeman‘. I used to watch the series when I was in my teens on German television.

Best regards,

Claus Cyrny, Germany“

Interview: Robert Wagner

Teil 1
Teil 2

Hier ein zweiteiliges Interview mit Schauspieler Robert Wagner über die von ABC ausgestrahlte Serie „It Takes A Thief“ (1968 – 1970). Diese Serie lief hier in Deutschland Anfang der Siebzigerjahre unter dem Titel „Ihr Auftritt, Al Mundy“.

Relativiert

Habe mir gerade in der heutigen „Tagesschau“ von 17:00 Uhr einen Bericht über Klimakatastrophen angeschaut. Schuld daran sei, so Sprecher Claus-Erich Boetzkes, der Klimawandel. „Sei“, wie gesagt, nicht „ist“. So kann man/frau es natürlich auch machen. Vielleicht müssen wir ja am Ende immer noch darüber diskutieren, ob es den Klimawandel überhaupt gibt.

16:02 Uhr

Habe mir gerade versuchsweise die RTL-Sendung „4 Räume, 1 Deal“ angeschaut, weil meine Nachbarin das immer guckt. Mein Urteil: Eine einzige Volksverblödung.

War vorhin spazieren, um mal vom PC wegzukommen. Davor habe ich mir einen Ausschnitt von „Maischberger: Die Woche“ angeschaut. Frau Maischberger kommt zwar sehr sympathisch rüber, aber ansonsten ist das – meine Meinung, wie gesagt – eine nette Angelegenheit, die die Zuschauer unterhält, aber keinem weh tut.

Von meiner neuen E-Gitarre bin ich absolut begeistert. Einziges Manko: Ich kann sie wegen meinen Nachbarn nicht so laut spielen, wie ich es gerne möchte. Ich übe gerade Sachen von den alten Fleetwood Mac mit Peter Green („Underway“, das nicht allzu schwer zu spielen ist, den Anfang sowie das Blues-Gitarren-Solo von „Dragonfly“ von Danny Kirwan usw.).

Bin nach wie vor der Meinung, dass angesichts der derzeitigen globalen Situation sich Nachrichtensendungen wie die „Tagesschau“ ihre angebliche „Neutralität“ nicht mehr leisten können. Vielmehr gilt es, klar Stellung zu beziehen.