Relativiert

Habe mir gerade in der heutigen „Tagesschau“ von 17:00 Uhr einen Bericht über Klimakatastrophen angeschaut. Schuld daran sei, so Sprecher Claus-Erich Boetzkes, der Klimawandel. „Sei“, wie gesagt, nicht „ist“. So kann man/frau es natürlich auch machen. Vielleicht müssen wir ja am Ende immer noch darüber diskutieren, ob es den Klimawandel überhaupt gibt.

16:02 Uhr

Habe mir gerade versuchsweise die RTL-Sendung „4 Räume, 1 Deal“ angeschaut, weil meine Nachbarin das immer guckt. Mein Urteil: Eine einzige Volksverblödung.

War vorhin spazieren, um mal vom PC wegzukommen. Davor habe ich mir einen Ausschnitt von „Maischberger: Die Woche“ angeschaut. Frau Maischberger kommt zwar sehr sympathisch rüber, aber ansonsten ist das – meine Meinung, wie gesagt – eine nette Angelegenheit, die die Zuschauer unterhält, aber keinem weh tut.

Von meiner neuen E-Gitarre bin ich absolut begeistert. Einziges Manko: Ich kann sie wegen meinen Nachbarn nicht so laut spielen, wie ich es gerne möchte. Ich übe gerade Sachen von den alten Fleetwood Mac mit Peter Green („Underway“, das nicht allzu schwer zu spielen ist, den Anfang sowie das Blues-Gitarren-Solo von „Dragonfly“ von Danny Kirwan usw.).

Bin nach wie vor der Meinung, dass angesichts der derzeitigen globalen Situation sich Nachrichtensendungen wie die „Tagesschau“ ihre angebliche „Neutralität“ nicht mehr leisten können. Vielmehr gilt es, klar Stellung zu beziehen.

Außerirdische und Hollywood

Still aus „Die Delegation“ © 1970 Bavaria Atelier GmbH, Rainer Erler. Mit freundlicher Genehmigung.

So sehr ich „Star Trek: Voyager“ mag, so finde ich die – ähem – „Außerirdischen“ absolut nicht überzeugend. Da sind einfach Menschen mit einem mehr oder weniger aufwendigen Make-up. Das Fremde – das wirklich Fremde, Andere fehlt. Die einzige Figur im „Star Trek“-Universum mit Potential ist meiner Meinung nach Spock, aber auch diese Chance wird eindeutig verschenkt. So ist einer der wenigen einigermaßen überzeugenden Außerirdischen im Hollywood-Film für mich Michael Rennie als Klaatu („Der Tag, an dem die Erde stillstand“ von Robert Wise, nicht das Remake mit Keanu Reeves, das man sich imho hätte sparen können). Und dann ist da noch der Fernsehfilm „Die Delegation“ von Rainer Erler, in dem ebenfalls überzeugende Außerirdische zu sehen sind.