02:09 Uhr

Habe auf eine Anfrage per Email eine freundliche Antwort von LEONINE in München erhalten. Nach Registrierung im Pressebereich der Concorde Movie Lounge darf ich Stills aus Jon Favreaus Comic-Verfilmung „Iron Man“ (2008) posten. Einzige Bedingung: Ich muß auf die im Handel erhältliche DVD dieses Films hinweisen. Nun warte ich bereits eine knappe Woche, habe aber nichts mehr von LEONINE gehört.

Getty Images

Über die Seite zu Gene Hackman in der Internet Movie Database habe ich ein schönes Still aus William Friedkins „The French Connection“ von 1971 entdeckt, das ich liebend gerne posten würde. Nur: Bei Getty Images kostet dieses Foto in der kleinsten Auflösung € 150,-. 🙁 Dabei hatte ich bereits einen freundlichen Email-Kontakt mit einer Dame von Getty Images, in dem sie mir versichert hat, daß sie gerade Bloggern, die nicht soviel Geld haben, im Preis auch entgegenkommen könnten.

Douglas Trumbull: „Cinema of the Future“

Douglas Trumbull. Foto © Copyright 2021 by FMX 2021. Mit freundlicher Genehmigung.

Habe mir gerade Douglas Trumbulls Vortrag „Cinema of the Future“ angeschaut, den er anläßlich der FMX 2021– Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media gehalten hat. Schade nur, daß ich hier keine der z. T. wirklich beeindruckenden Bilder posten darf. Habe ja sogar per Brief bei Metro Goldwyn Mayer in Beverly Hills nachgefragt, ob ich ein paar Stills aus „2001: A Space Oddyssey“ (1968) posten darf, aber bis jetzt leider keine Antwort erhalten. 🙁

Douglas Trumbull favorisiert ein immersives Kinoerlebnis, bei den der Zuschauer ganz in das Geschehen eintaucht – ein Geschehen, das von der Realität nicht mehr zu unterscheiden ist. Neben dem Einsatz neu zu bauender kuppelförmiger Kinos hält Douglas Trumbull die bis heute übliche Framerate von 24 Bildern pro Sekunde nicht für ausreichend. Möglich sind beispielsweise 60 Frames pro Sekunde für 2D und 120 Frames für 3D.

Heute habe ich ein Interview entdeckt, das Eric Kohn von IndieWire im Mai d. J. mit Douglas Trumbull gemacht hat.

Ein kurzes Zitat:

„Special effects have gone all digital. As I watch a lot of these movies, my experience has been that I see mind-boggling things achieved by CGI, including flames and water, all kinds of spacecrafts and alien planets. The problem is that you give it about two years, look at it again, and think actually, this doesn’t look as good as I thought. It doesn’t age well.“—Douglas Trumbull

Ich persönlich sehe das ähnlich. Den digitalen Effekten von heute fehlt einfach irgendwie die „Substanz“. Mein Favorit aus „2001“ ist die Sequenz, in der die von der Erde kommende Raumfähre zu den Klängen von „An der schönen blauen Donau“ an die rotierende Raumstation andockt. Diese – noch nicht mal ganz fertige – Raumstation ist so voller Details, daß es einfach unglaublich ist. Auch das Spiel von Licht und Schatten finde ich absolut poetisch und bis heute unübertroffen.

Aktuell arbeitet Douglas Trumbull, soweit ich weiß, an einem neuen Science-Fiction-Film, bei dem er Regie führen wird.

„Le Train Bleu“ und „Nikita“ (1990)

„Logo des Le Train Bleu“. Foto © Coypright 2018 by Claus Cyrny.

„Le Train Bleu“ ist ein exklusives, im Pariser Gare de Lyon gelegenes Restaurant, das ich zuerst durch eine Szene in Luc Bessons Thriller „Nikita“ (1990) entdeckt habe. Als ich im September 2018 selbst in Paris war und mein Hotel – wie es der Zufall so wollte – in der Nähe des Gare de Lyon lag, mußte ich mir „Le Train Bleu“ natürlich anschauen, wenn auch nur von außen, da ich leider nicht entsprechend (lies: zu salopp) angezogen war.

Hier noch ein paar Stills aus der fraglichen Szene in „Nikita“:

Anne Parillaud und Tchéky Karyo in „Nikita“ © Copyright 1990 by Gaumont.Mit freundlicher Genehmigung.

„Nikita“ ist übrigens bei Amazon Prime verfügbar.

Nochmal: „Desmond Blue“

Der im Realtime-Renderer Eevee gerenderte Schluß meines Kurzfilm-Projektes „Desmond Blue“ (Animation: Blender). Ich empfehle, den Ton leiser zu stellen, etwa auf ¼ der Lautstärke. 😉

Erlaubnis

Still aus dem Vorspann zu „Nikita“ © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Bekam auf einen Anfrage hin eine freundliche Email von Milan Pavlovic, der als Autor bei der „Süddeutschen“ arbeitet und der 1982 zusammen mit Philip Siegel die imho sehr lesenswerte und inzwischen leider nicht mehr existierende Filmzeitschrift „steadycam“ ins Leben gerufen hat (seht hierzu auch meinen diesbezüglichen Beitrag). Ich hatte angefragt, ob ich ein Foto des Covers der 29. Ausgabe von „steadycam“ posten dürfte, auf dem ein Still aus Luc Bessons Thriller „Nikita“ (1990) zu sehen ist. Es stellte sich heraus, daß die Rechte an dem Cover bzw. an dem betreffenden Foto bei Gaumont liegen, und wie es der Zufall so will, habe ich mal auf eine Anfrage hin von Gaumont die Erlaubnis bekommen, Stills aus ihren Filmen zu posten. Habe mir nun „Nikita“ via Amazon Prime mal wieder augeschaut bzw. bin dabei, mir diesen Film in den kommenden zwei Tagen anzuschauen.

01:52 Uhr

Anne Parillaud in „Nikita“ © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Schaue mir gerade auf Amazon Prime Luc Bessons Thriller „Nikita“ (1990; Originaltitel: „La Femme Nikita“) an, den ich wirklich nur empfehlen kann. Die Story: Die Punkerin Nikita (Anne Parillaud) wird wegen Mordes an einem Polizisten verurteilt. Sie bekommt jedoch die Chance, als Profikillerin für die Regierung zu arbeiten. U. a. zeigt Anne Parillaud hier eine beeindruckende Leistung, überzeugt sie doch in der Rolle der chaotischen Punkerin, die sich langsam zur Dame wandelt. In einer Nebenrolle ist übrigens Jeanne Moreau zu sehen.