Gimp 2.10.18: Der Werkzeugkasten (3)

Ich weiß nicht, wieso der Werkzeugkasten im Gimp einen Button zum Schließen hat. Das ergibt für mich gar keinen Sinn, denn: wenn der Werkzeugkasten mal weg ist, kann man/frau ihn zwar neu anlegen; man/frau muß dann aber die ganzen Docks (oder Reiter, wie es im deutschen Interface heißt) neu hinzufügen. Das muß nicht sein! Ergo: Nicht draufklicken! Denkt nicht mal dran!

Gimp 2.10.18: Verbiegen

Aneta 2x: Das Originalfoto von 3d.sk (oben) und nach Anwendung des Filters „Verbiegen“ (unten).

Was in Photoshop geht, ist auch im Gimp möglich, auch wenn dieses Feature etwas versteckt ist. Zu finden unter Filter > Verzerren > Verbiegen ... , kann man/frau eine Grafik mit Hilfe einer Kurve verbiegen.

Gimp: Wassereffekt

Wassereffekt im Gimp 2.6.4 © Copyright 2009 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Dieser schöne Wassereffekt, den ich noch im Gimp 2.6.4 gemacht habe, zeigt, daß man mit dem Gimp auch schicke Sachen machen kann. Fragt mich aber bitte nicht, wie ich das hinbekommen habe. 😉

Nachtrag:

Habe die Vorlage für obige Wassertextur gefunden. Meine Vermutung ist, daß ich da einen Chromeffekt angewandt habe.

Wassereffekt im Gimp 2.6.4 (Ausgangsgrafik) © Copyright 2009 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Für alle, die es noch nicht wissen: Einen Chromeffekt erzielt man (im Gimp oder auch in einem anderen Bitmap-Editor) durch Modifizieren der Gradationskurve (Farben > Kurven ...), etwa so:

Gradationskurve für einen Chromeffekt.

Die Kunst dabei ist, mit möglichst wenig Kurven auszukommen, da mit jeder zusätzlichen Kurve die Qualität des Bildes abnimmt.

Hier noch auf die Schnelle die einzelnen Arbeitsschritte für den Wassereffekt:

Filter > Render > Rauschen > Plasma-Rauschen:

Plasmarauschen

Filter > Weichzeichnen > Bewegungsunschärfe linear ...:

Bewegungsunschärfe

Chromeffekt (s. o.):

Chromeffekt

Zum Schluß noch einfärben. Ok, ich gebe ja zu, das ist nicht genauso schön wie das Beispiel ganz oben. Ich hatte da eben einen guten Tag. Wenn ich es wieder genauso hinbekomme, poste ich es hier – versprochen!

P. S.: Durch Herumspielen mit der Gradationskurve kann man/frau z. B. auch farbige Solarisationseffekte hinbekommen, etwa so:

Solarisationseffekt

Einfach ausprobieren! Ich kann aus eigener Erfahrung auch dazu raten, einfach mal planlos mit dem Gimp herumzuprobieren. Da stößt man/frau z. T. auf interessante Sachen.

Gimp 2.10.18: Transformationen

Beschäftige mich gerade mit den diversen Transformationswerkzeugen im Gimp 2.10.18, mit denen man u. a. beispielsweise Portraits verfremden kann. Das erscheint mir vielversprechend. Meist benutze ich jedoch die Werkzeuge Perspektive [Shift]+[P], Skalieren [Shift]+[S] oder Drehen [Shift]+[R].

Gimp: Pfade (2)

Ein angelegter Pfad im Gimp 2.10.18

Fand ich die Kontroll- und Ankerpunkte im Pfadwerkzeug des Gimp anfangs noch etwas klobig, arbeite ich inzwischen sehr gern mit diesem Werkzeug, das über [B] aufgerufen wird. Ich finde das Handling sogar besser als in Photoshop gelöst, obwohl die Pfade dort deutlich feiner ausgelegt sind. Ok, es bedarf etwas an Übung, um mit Bézierkurven zurechtzukommen, aber hat man/frau das einmal geschafft, geht das Freistellen fast wie von selbst. Neben dem Freistellen von Objekten – der eigentlichen Domäne dieses Werkzeugs – ist es auch möglich, mit Pfaden zu zeichnen. Vorgehensweise: Aufrufen des Pfadwerkzeugs, worauf man/frau die gewünschte Form zeichnet. Dann die Vordergrundfarbe – die Farbe, mit der gezeichnet wird – auswählen. Schließlich über Bearbeiten > Pfad nachziehen ... den angelegten Pfad nachzeichnen.

Tip: Da im Gimp mit Bearbeiten > Auswahl nachziehen ... keine so optimale Kantenglättung erreicht wird (Ausnahme: Rechtecke und Quadrate), wandle ich die betreffende Auswahl einfach in einen Pfad um und ziehe über Bearbeiten > Pfad nachziehen … den Pfad nach (Richtwert für die Linienstärke etwa – je nachdem – 2 bis 3).

Weiterführender Link: Der Artikel „Mit Pfaden arbeiten“ in der Gimp-Dokumentation.