Wunschtraum

Mango in Krita © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Tja, das wäre schön, wenn ich sowas in Krita hinbekäme. Die obige Mango habe ich mit Acrylfarbe gemalt, abfotografiert und in Krita geladen, um sie dort abzumalen. Das ist, wie ich leider feststellen muß, aber gar nicht so einfach. 🙁

Shirin Parchekani: „Joaquin Phoenix“

„Joaquin Phoenix“ © Copyright 2021 by Shirin Parchekani. Mit freundlicher Genehmigung.

Dieses beeindruckende Portrait des Schauspielers Joaquin Phoenix hat Shirin Parchekani mit Krita gemalt. Nachdem ich Krita selbst installiert habe, kann ich nur sagen: „Alle Achtung!“

Seht auch folgendes „Making of…“:

Zeichnen mit Krita

Screenshot: Das Interface von Krita 4.2.9. mit Zeichnung

Ok, wenn ich mit Krita schon so gut zeichnen könnte, wäre das wirklich toll. Nein, das ist noch eine Zeichnung, die ich 2010 mit Graphitstift gemacht und jetzt in Krita geladen habe, um sie dort zur Übung nachzuzeichen. Was mir (noch) fehlt, ist der gewisse „Schwung“ beim Zeichnen mit meinem Tablett. Da heißt es nur: Üben. 😉

Weiterführende Link: Mein Beitrag „ImageMagick: Scans optimieren“.

Der Gimp oder Krita?

Bei Malprogrammen unter Linux hat man/frau gewöhnlich die Wahl zwischen dem Gimp oder Krita – beide als Open-Source verfügbar.

1. Der Gimp:

Der Gimp bietet aufgrund seiner Architektur mit loslösbaren Docks/Reitern die Möglichkeit, schnell und flexibel zu arbeiten. Auch ist der Dialog Farbauswahl größer als bei Krita.

Screenshot: Das Interface des Gimp, fürs Malen konfiguriert.

Ein Punkt, der mir beim Gimp noch gefällt, ist der Umstand, daß die Pinseleinstellungen sehr übersichtlich gestaltet sind. Beim Krita mußte ich erst mal nach diesen Einstellungen suchen.

2. Krita:

Das Interface von Krita, einem ausgesprochenen Malprogramm, ist leider nicht so flexibel wie das des Gimp. Dafür bietet Krita eine fast unüberschaubare Vielzahl an Pinseln. Der Dialog Pinseleinstellungen ist zwar vorhanden, muß aber erst aufgerufen werden. Hier hätte ich mir – ähnlich wie beim Gimp – ein separates Fenster gewünscht.

Der Pinseldialog in Krita. Er muß zuerst aufgerufen werden.

Ich habe zwar noch nicht intensiv mit beiden Programmen gemalt, wollte an dieser Stelle aber wenigstens eine erste Einschätzung geben.

Nachtrag:

Habe heute aus einer Inspiration heraus nicht einfach versucht (was bisher nie geklappt hat), planlos draufloszumalen, sondern habe mir als „Modell“ ein Bild von einer Mango genommen, das ich mal mit Acryl gemalt habe.

„Mango“ (Acryl auf Papier) © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Dabei hatte ich dann allerdings so wenig Platz auf dem Monitor, daß ich mir einen zweiten gewünscht hätte. Habe erst im Gimp angefangen, aber fast sofort feststellen müssen, daß die paar Pinsel absolut unzureichend sind. Ergo habe ich die angefangene Grafik abgespeichert, den Gimp beendet und Krita geöffnet. Hier habe ich nun zu meiner Überraschung folgende Auswahl entdeckt:

Dialog „Pinsel“ in Krita.

Das läßt sich doch eher sehen! 😉 Versuche jetzt mal, die Mango nachzumalen und werde dann hier darüber berichten.