„Bodyguard“

Richard Madden in „Bodyguard“. © Copyright 2018 by World Productions. Mit freundlicher Genehmigung.

Eine meiner Lieblingsserien auf Netflix ist die 2018 produzierte Miniserie „Bodyguard“ mit Richard Madden („Game of Thrones“) in der Titelrolle. Bislang gibt es davon leider nur eine Staffel, die anzuschauen sich aber absolut lohnt (und wenn möglich auf Englisch; ggf. mit deutschen Untertiteln). Richard Madden verkörpert David Budd, ein Mitglied einer Spezialeinheit der Londoner Polizei, der als Leibwächter einer hochrangigen englischen Politikerin abgestellt wird und im Verlauf der Serie auf eine Intrige stößt. Mehr will ich aber nicht verraten.

Cookies

Ich frage mich ernsthaft, was diese ganzen Cookie-Banner sollen. Wegklicken geht meistens nicht; es geht erst weiter, wenn ich Cookies akzeptiere. Dabei ist es mir ziemlich egal, ob da Cookies gesetzt werden oder nicht. Wie die ganze DSGVO finde ich, daß man/frau sehr gut ohne diesen Quatsch leben kann.

Paradigmenwechsel

Gerade habe ich auf YouTube ein sehr interessantes Interview mit dem Philosophen Richard David Precht entdeckt, in dem es gleich zu Anfang heißt:

„Die Politiker-Generation, die wir haben – von wenigen Ausnahmen vielleicht abgesehen – traut sich nicht, wesentlich von dem Pfad abzuweichen, den die Politik bisher gegangen ist. … Wenn überall der Boden schwankt, dann sollte man doch eigentlich erwarten, daß die Politik anfängt, mutiger zu werden.“—Richard David Precht

Das ist auch mein Eindruck: Die Politiker sind zu feige, den dringend notwendigen gesellschaftlichen Umbau durchzuführen. Paradigmenwechsel? – Fehlanzeige!

YOAST SEO

Vor ein paar Wochen habe ich mir das WordPress-Plug-in YOAST SEO installiert, aber ich habe nach ein paar Versuchen, mich einzuarbeiten, ehrlich gesagt nicht mehr die geringste Motivation, mich näher damit zu beschäftigen. Ich soll z. B. bei jedem Beitrag eine sogenannte Focus-Keyphrase eingeben, aber egal, was ich auch eingebe, es wird mir lediglich ein rotes Smiley (Emoji?) angezeigt.

Django Reinhardt: Biografie

Django Reinhardt 1946 in New York. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Von 2002 bis 2018 hatte ich die Django-Reinhardt-Seite „Djangology“ online. Unter anderem habe ich da auch eine Biografie von Django Reinhardt geschrieben, die ich hier zum kostenlosen Download [PDF] anbiete.

Märchenstunde

Auf der Website unserer Bundeskanzlerin lese ich doch tatsächlich folgenden Satz:

„Eine starke Wirtschaft ermöglicht Wohlstand für alle.“

Haben wir jetzt Märchenstunde? Ok, ermöglicht sagt ja noch nichts über die tatsächlichen Verhältnisse. Es geht aber noch weiter:

„‚Made in Germany‘ sichert nicht nur höchste Qualität, sondern auch Wohlstand für alle.“

Bei mir sieht dieser „Wohlstand für alle“ so aus, daß mir, wenn mir die Rente erhöht wird, einfach die Grundsicherung gekürzt wird, denn die paar Euro mehr dürfen ja nicht sein. Die Abgeordneten dagegen, die die gesetzlichen Grundlagen hierfür geschaffen haben, dürfen hemmungslos dazuverdienen.

In der Stadt

Im Folgenden ein Text, den ich 2002, als ich noch in Stuttgart gewohnt habe, verfaßt habe.

Nun bin ich – ganz entgegen meinen Vorsätzen – doch wieder auf der Königstraße gelandet. Hier das übliche Samstagsgewimmel. In einem Kaufhaus trinke ich einen sehr guten Espresso Macchiato (€ 1,70). Drei attraktive, südländisch wirkende Frauen sehen sich neben mir (ich sitze an der Bar) nach einem Platz um. Ich biete ihnen an, etwas nach links zu rücken, damit sie sich noch einen dritten Barhocker hinstellen können, aber sie lehnen höflich ab. Ich gehe nach oben in die Herrenabteilung und frage nach Anzügen von Paul Smith, aber von „Paul Smith“ hat der Verkäufer („Meinen Sie vielleicht »Paul«?“) – wie erwartet – noch nie etwas gehört.

Draußen, wieder auf der Straße, anonyme Massen, die sich achtlos aneinander vorüberschieben. Vor einer Bankfiliale liegt ein Obdachloser mit einer Decke einfach auf dem Boden. Ich denke mir: ‚Ist es denn schon so weit? Vielleicht sollte man ja auf der Königstraße Betten aufstellen.‘ Die zunehmende Verwahrlosung hier in der Innenstadt schockiert mich immer wieder aufs Neue. Dies ganz im Kontrast zu dem Bild vom „sauberen Spätzles-City„, das die Verantwortlichen so gerne verbreiten. Heruntergekommene Bettler am Rand der Fußgängerzone, die bittend die Hand aufhalten, nicht selten mit der Bierflasche neben sich. Immer wieder auch heruntergekommene Gestalten in kleinen Gruppen, die dasitzen, qualmen und oder Bier trinken, lärmen, oder – alleine dasitzend – dumpf vor sich hinstieren.

Wie ich dieses Treiben so betrachte, komme ich mir vor, als hätte es mich auf einen fremden Planeten verschlagen, so groß ist der Kontrast zu dem, was ich mir unter einer angenehmen Umgebung vorstelle. Jedesmal, wenn es mich in die Innenstadt verschlägt, frage ich mich aufs Neue, wohin sich unsere Gesellschaft denn entwickelt, so befremdet bin ich von dem, was ich sehe. Ich denke mir, ein Marsbewohner, den es auf die Erde verschlagen hat, könnte es auch nicht krasser empfinden.

Da ich bis „Spider-Man“ noch etwas Zeit habe, sehe ich mich nach einem neuen Drucker um. Wie immer bin ich schockiert von den Preisen, die für das Zubehör verlangt werden. Während ein alter Drucker für ganze € 5,- angeboten wird, kostet der Druckkopf, den ich dazukaufen müßte, allein ca. € 70,- (!). Ich frage mich, ob diese unverschämte Abzocke eigentlich rechtlich haltbar ist, aber das ist eben der Trend der Zeit!

Auf dem Schloßplatz ein „Swing“-Event, der mir wieder mal bewußt macht, daß mich das, was heutzutage so unter dem Etikett „Mainstream-Jazz“ läuft, einfach tödlich langweilt.

Schließlich habe ich in einer Buchhandlung ein kurzes, nettes Gespräch mit einer Verkäuferin. Ich hatte mich nach Science-Fiction-Romanen erkundigt, aber das, was ich Regal sehe, überzeugt mich alles nicht so recht. Eigentlich wollte ich ja nur die Zeit bis zum Film überbrücken – nun ja! Nach interessanten Büchern umschauen kann ich mich auch ein anderes Mal!

© Copyright 09.07.2002 by Claus Cyrny.

UFOs

Ich habe lange gezögert, bevor ich das hier gepostet habe. Vor ca. fünfzehn Jahren – ich habe damals noch in Stuttgart gewohnt – habe ich mich eine Zeitlang intensiv für UFOs interessiert. Über die Jahre ist mein Interesse dann aber spürbar abgeflaut, und momentan interessiert mich das Thema eigentlich gar nicht mehr. Warum dann dieser Post?, werden manche fragen. Ich habe nun auf der Festplatte meines PCs noch ein paar alte UFO-Fotos von der Website UFO Evidence, so wie das folgende aus Zdany in Polen

UFO bei Zdany in Polen. © Copyright 2006 by Fundacja Nautilus. Mit freundlicher Genehmigung.

und ich habe mich nach meiner Rezension von Albrecht Müllers Buch „Die Revolution ist fällig“ gefragt, wie denn eine Regierung – welche auch immer – mit der hypothetischen Tatsache umgehen würde, daß a) UFOs existieren und sie b) von intelligenten Lebewesen gesteuert werden (von wem auch sonst?). Meine Antwort: Jedwede Regierung kann gar nicht daran interessiert sein, daß so etwas publik wird, weil das einfach alles ändern würde. Der jetzige Status quo wäre einfach nicht mehr haltbar.

Ich bin mir bewußt, daß bei einem so kontroversen Thema ein Teil der Besucher denken wird: Was, jetzt fängt der auch noch damit an? Damit muß ich aber leben. Ich finde, daß auch solche Dinge um der Vollständigkeit halber ihre Berechtigung habe. Man/frau schaue sich nur mal die ganze Fotos auf UFO Evidence an, und das Argument „Photoshop“ ist meiner Meinung nach ein Totschlag-Argument. Dann darf man/frau eigentlich gar keinem Foto mehr trauen.

Wir werden in so vieler Hinsicht belogen, daß ich fest davon überzeugt bin, daß uns auch in Bezug auf das Thema „UFOs“ nicht die Wahrheit gesagt wird.

Nervig

Seit Kurzem kommt, wenn ich YouTube aufrufe, jedesmal folgender Hinweis:

Ich frage mich nun, was das soll. Jedesmal das wegklicken, ist doch etwas nervig. Imho ginge es auch sehr gut ohne diesen Hinweis. Wer sich bei YouTube anmelden will, kann das ja auch so machen. Traut man/frau bei Google (zu denen ja YouTube gehört) den Leuten nicht zu, daß sie selber denken können? Aber so genau darf man/frau ja nirgendwo mehr hinschauen.