Anfrage wegen Interview

Vor knapp zwei Wochen schickte ich der Produktionsfirma der bekannten Schauspielerin Senta Berger folgende Email:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich betreibe unter https://claus-cyrny.net/wordpress/ ein vorwiegend deutschsprachiges Blog. Daneben bin ich u. a. bei der alljährlich stattfindenden Konferenz FMX als Journalist akkreditiert. Ich würde nun gerne ein kurzes Interview mit Frau Berger machen. Dazu habe ich ein paar Fragen vorbereitet, die ich als Word-Dokument beifüge. Ich weiß ja nicht, ob das möglich ist, aber ich dachte, ich frage einfach mal nach. Das Interview würde auf meinem Blog erscheinen und mit folgendem Foto illustriert werden. Nach der Veröffentlichung würde ich Ihnen den Link zu dem Beitrag zumailen.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus Cyrny“

Wie leider so oft üblich, kam nicht einmal eine freundliche Absage. Tja, damit muß man/frau sich heutzutage in der Zeit der schnelllebigen Medien wohl abfinden.

Interview mit Douglas Trumbull (3)

Douglas Trumbull © Copyrigth 2021 by FMX 2021. Mit freundlicher Genehmigung.

Wie mir Frau Steller von der FMX 2021– Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media mitgeteilt hat, kann das geplante Interview mit Douglas Trumbull leider nicht stattfinden. Dafür hat mich Frau Steller an die Q & A Session verwiesen, wo die Möglichkeit besteht, Douglas Trumbull Fragen zu stellen.

Interview: Robert Wagner

Teil 1
Teil 2

Hier ein zweiteiliges Interview mit Schauspieler Robert Wagner über die von ABC ausgestrahlte Serie „It Takes A Thief“ (1968 – 1970). Diese Serie lief hier in Deutschland Anfang der Siebzigerjahre unter dem Titel „Ihr Auftritt, Al Mundy“.

Noch ein Interview

Hier nochmal der Link zu dem Interview, das Ralph Segert 2008 mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. U. a. heißt es dort:

„Durch die explosionsartige Ausbreitung des Internet nach 1993 wurde Email eine komfortable Kommunikationsform. In den 80er Jahren gab es noch kein einheitliches Adressierungsschema für Emails, das war eine Art altägyptische Geheimlehre, wie man beispielsweise eine Mail aus dem deutschen Mausnet in das europäische Bitnet schickte.“–Peter Glaser

Solche Geschichten aus der Anfangszeit des Internet interessieren mich ja sehr, nachdem ich mir bereits 1986 meinen ersten Computer gekauft hatte (seht dazu bitte auch hier). In diesem Zusammenhang sehr aufschlußreich sind die beiden Teil der von Chaos Computer Club herausgegebenen „Hackerbibel“ (Teil 1 und Teil 2). Da atmet noch der – heute kaum mehr vorstellbare – Anfangsgeist.

Weiterführender Link: Eine Reihe von Artikeln, die Peter Glaser für die „Stuttgarter Zeitung“ geschrieben hat.

Interview mit Dzoni Sichelschmidt

Screenshot © Copyright 2002 by Ralph Segert

Bei krit.de habe ich ein Interview entdeckt, das der Grafiker und Webdesigner Ralph Segert mit dem Roma Dzoni Sichelschmidt gemacht hat. Damals – im Juli 2002 – hatten Roma sich zu einer Protestkarawane zusammengeschlossen, nachdem ein Roma abgeschoben worden war. Ralph hatte daraufhin die „Aktion Roma“ initiiert, um die betreffenden Roma zu unterstützen. Ich habe damals auch etwas gespendet – ich meine, es waren zehn oder zwanzig Euro.

Interview mit Douglas Trumbull (2)

Wie mir Frau Steller von der FMX 2021 – Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media geschrieben hat, könnte das etwas mit dem geplanten Interview mit Douglas Trumbull werden; lediglich ein Termin steht noch nicht fest.

Douglas Trumbull © Copyrigth 2021 by FMX 2021. Mit freundlicher Genehmigung.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Interview mit Douglas Trumbull“.

13:08 Uhr

Seit ich wieder blogge, gehen die Besucherzahlen dieses Blogs erfreulich nach oben, auch wenn ich von den Zahlen, wie sie Spitzen-Blogs haben, nur träumen kann. Im Zuge meines Posts über Ralph Segert und krit.de bin ich wieder auf ein Interview gestoßen, das Ralph mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. Und – ja: CinePaint. Nachdem ich mich vorigen Sommer als Mitarbeiter dieses Open-Source-Projektes angeboten habe, habe ich inzwischen mehr als ein halbes Jahr nichts mehr von Projektleiter Robin Rowe gehört, und ich frage mich, ob ich da überhaupt noch mitmachen soll.

Joscho Stephan: Interview

Joscho Stephan. Foto © Copyright 2021 by Manfred Pollert. Mit freundlicher Genehmigung.

Im Folgenden ein Interview mit dem international etablierten, vorwiegend akustisch spielenden Gitarristen Joscho Stephan, der vor allem im Genre Gypsy Swing zu Hause ist. Nachdem ich Joscho eine Reihe von Fragen zugemailt hatte, kam heute zu meiner großen Freude eine Email mit den Antworten. Joscho Stephan hat u. a. schon im berühmten, nach Charlie Parker benannten „Birdland“ gespielt. Ich selbst kenne auch seine YouTube-Videos mit dem akustischen Spieler Tommy Emmanuel, mit dem Joscho Stephan auf Australientournee war.

Hier das Interview:

F: Wann hast Du angefangen, Gitarre zu spielen?

A: Ich habe im Alter von 6 Jahren angefangen. Mein Vater hat mir die ersten Akkorde gezeigt.

F: Hattest Du Unterricht?

A: Ich hatte Unterricht in klassischer Gitarre. Das war so nicht beabsichtigt, mein Vater dachte eher an eine Ausbildung im Bereich Harmonielehre etc., aber das wurde zu der Zeit (Mitte der 80er Jahre) noch nicht angeboten, bzw. nicht von der städtischen Musikschule angeboten.

F: Wie kam es dazu, daß Du Dich für Gypsy Swing interessierst?

A: Ich habe Django Reinhardt im Alter von 12 oder 13 Jahren das erste Mal gehört (Minor Swing), das hat mich total umgehauen.

F: Welche Gitarristen haben Dich neben Django Reinhardt beeinflußt?

A: Unheimlich viele, da ich auch immer andere Musikrichtungen gehört habe. Zuerst natürlich George Harrison und die Beatles, dann Rockgitarristen (Santana, Gary Moore, Joe Satriani etc.), bis hin zu Jazzern wie Wes Montgomery und auch George Benson. Für meine Generation sind natürlich Stochelo Rosenberg und Bireli Lagrene auch ganz wichtige Einflüsse.

F: Was hältst Du von den Aufnahmen, die Django Reinhardt mit elektrisch verstärkter Gitarre aufgenommen hat?

A: Ich bin ein Fan vom akustischen Django, kenne aber all seine Aufnahmen. Manchmal bin ich mir nicht sicher ob er elektrisch spielt, oder seine Selmer mit einem Stimer Pickup abgenommen hat (das sorgt dann schon fast für einen leicht angezerrten Sound). Es gibt natürlich viele Favoriten aus seiner “elektrischen Zeit” (ca. 1947 – 1953). Die Version von Anouman ist toll, und natürlich die Aufnahmen mit Pierre Michelot, Maurice Vander und Jean-Louis Viale vom März 1953, alle Nummern zeigen Django´s zukünftigen Weg, den er leider nicht mehr weiter ausbauen konnte.

F: Kannst Du Noten lesen?

A: Durch den klassischen Unterricht habe ich Noten lesen “gelernt”, allerdings bin ich ein ganz schlechter Notist, d.h. ich habe damals schon meinem Lehrer lieber abgeschaut anstatt zu lesen. Akkordsymbole und Abläufe kann ich allerdings flüssig lesen, und mehr brauche ich eigentlich nicht, wenn ich als Gast irgendwo mitspiele. Die Themen werden sowieso meist varriert.

F: Den Pressefotos nach spielst Du auf einer Gitarre von Jürgen Volkert. Wie bist Du mit dieser Gitarre zufrieden?

A: Ich habe mittlerweile einige Gitarren vom Jürgen, da er genau meinen Geschmack trifft im Bereich Sound und Handling. Seit 2002 spiele ich seine Instrumente (im Gypsy Swing Bereich) und habe da auch keine Ambitionen zu wechseln.

F: Was für eine Gitarre für Gypsy Swing würdest Du Anfängern empfehlen?

A: Ich selbst habe oft in den Staaten die preiswerte Cigano Serie gespielt (falls keine hochwertigen Instrumente aufzutreiben waren), die waren immer gut spielbar und vom Sound o.k., die Instrumente von Altamira sind meist noch etwas wertiger, aber auch etwas teurer. Wenn man mehr Budget zur Verfügung hat, dann lohnt sich natürlich ein handgebautes Instrument.

Vielen Dank für das Interview!

© 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.