Noch eine Nachricht

Habe dem französischen Fotografen Stéphane Gallois via Instagram eine Nachricht zukommenlassen, daß ich gerne eines seiner Fotos posten würde, mache mir aber – aus Erfahrung klüger geworden – wenig Hoffnung, daß da etwas zurückkommt, da: Bella Hadidnada! Thierry Mugler nada! Da frage ich mich schon, wozu die Option Nachricht versenden bei Instagram überhaupt da ist. 🙁

Nachtrag: Habe von Stéphane Gallois eine nette Nachricht bekommen, das Posten des fraglichen Fotos wäre ok.

„Vogue“-Cover

Im Gegensatz zu folgendem „Vogue“-Cover von 1949, das Fotomodell Lisa Fonssagrives zeigt, fehlt es den Models von heute – leider – oft an Eleganz. Posten darf ich dieses Cover aus Copyright-Gründen leider nicht, kostet das doch, wie mir die amerikanische „Vogue“ mittelte, mindestens $ 200,-. Das hindert andere Blogger aber nicht, tonnenweise copyright-geschützte Inhalte zu posten – eine Politik, die ich mir aber nicht zu eigen machen möchte.

Steril

Das Innere der neuen Stuttgarter Stadtbibliothek. Photo by Johannes Mändle on Unsplash.

Ok, auf obigem Foto sieht die neue, 2011 eröffnete Stuttgarter Stadtbibliothek gar nicht so schlecht aus. Da ich aber noch die alte Bücherei im Wilhemspalais kenne, in der man/frau so richtig schön stöbern konnte, ist sie für mich nur ein steriler Klotz ohne jede Atmosphäre, der immerhin knapp 80 Millionen Euro gekostet hat.

Das Problem mit dem Copyright

Was, ein schwarzes Rechteck? Was soll dennn das? Das ist bitteschön nicht der Monolith aus „2001“ und auch kein „black painting“ von Ad Reinhardt. Dieses schwarze Rechteck markiert den Platz, an dem copyright-geschützte Inhalte stehen könnten – könnten, wie gesagt, wenn ich als privater Blogger a) die finanziellen Mittel hätte, um entsprechende Copyright-Gebühren zu bezahlen oder b) entsprechende Connections zur US-amerikanischen Filmindustrie hätte. Nachdem ich ja schon mehrfach von Warner Bros. – in Deutschland sowie in den USA – eine Abfuhr bekam (es ging dabei einmal um das Posten von Stills aus „The Matrix“ von 1999 und einmal um Stills aus „2001“), habe ich mich per Brief an Metro Goldwyn Mayer gewandt, die „2001“ 1968 in die Kinos brachten. Keine Antwort, jedenfalls bis heute.

Verwendet jemand wie Andy Warhol für einen Siebdruck ein Foto, ist das – so entschied der amerikanische Bezirksrichter John G. Koeltl – fair use. Wenn die ungarische Fotokünstlerin Flóra Borsi sich selbst per Photoshop in ein Schwarz/Weiß-Foto von Marilyn Monroe einfügt, und das wie gesagt, ohne den Fotografen überhaupt zu nennen, passiert – gar nichts! Wo ist da die Gerechtigkeit?, könnte man da fragen.

Wie komme ich eigentlich auf dieses Thema? Hmmm, ich habe mir ja vor meinem vorletzten Beitrag das Video des Vortrags „Cinema of the Future“ von Douglas Trumbull angeschaut, das ungefähr eine Stunde ging. Am Ende, im Nachspann, wurde darauf hingewiesen, daß dieses Video nicht aufgezeichnet werden dürfe; sogar Screenshots seien verboten. Ich fühle mich durch diese Politik jedenfalls empfindlich eingeschränkt. Angenommen, ich würde mich – rein hypothetisch – über dieses Verbot hinwegsetzen und hier etwa ein paar Screenshots aus dem Vortrag posten, wie würde da ein Richter entscheiden?

In diesem Zusammenhang fällt mir auch das Buch „Free Culture“ von Lawrence Lessig ein, in dem der Autor u. a. eine Reihe sehr aufschlußreicher Beispiele erwähnt, womit man/frau beim Thema „Copyright“ konfrontiert werden kann, so etwa den Dokumentarfilmer Jon Else, der für 4 ½ Sekunden eines Clips aus der Serie „Die Simpsons“ $ 10.000,- an Fox bezahlen sollte, eine Summe, die er natürlich nicht hatte.

Summa summarum finde ich – worauf ich bereits an anderer Stelle hingewiesen habe – die jetzige Situation mehr als unbefriedigend, und ich finde, daß hier – auch und gerade in Anbetracht der Möglichkeiten der digitalen Medien – ein neuer, erweiterter Copyright-Begriff eingeführt werden sollte.

Mediafix

Scan mit Fusseln

Vor ein paar Jahren stand ich, da ich eine Reihe von Dias einscannen lassen wollte, vor dem Problem, eine geeignete Firma zu finden, bei der die Dias in guter Qualität – dabei kostengünstig – eingescannt wurden. Meine Wahl fiel auf Mediafix, den Informationen auf der Website zufolge Marktführer. Ok, dachte ich und freute mich schon auf die hochauflösenden Scans. So war die Enttäuschung groß, als ich feststellen mußte, daß auf praktisch allen Scans Fusseln zu sehen waren. Auf eine Nachfrage hin wurde mir damals von Mediafix mitgeteilt, ja, die Reinigung würde extra kosten. Solchermaßen frustriert erreichte ich immerhin, daß auf Kulanz kostenlos noch ein paar zusätzliche Dias eingescannt wurden. Ich werde jedenfalls mit Sicherheit nichts mehr bei dieser Firma einscannen lassen, versteht sich die Reinigung der eingeschickten Dias für mich doch von selbst.

Die neueste Mode: Seriöser Spam

Spam von nl.you-buy.net

Gerade kam das in meinen Ordner „Unerwünscht“. Und – ganz unten:

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Email an Stayfriends

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bekomme immer wieder unverlangt „Werbung“ für Stayfriends zugemailt („Claus, ist das Ihr altes Klassenfoto?“), zuletzt heute über eine Email-Adresse in den Niederlanden. Da heißt es ganz unten:

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Also, ich kann mich nicht erinnern, mich bei einem „Kooperationspartner“ angemeldet zu haben. Und das „Abmelden“ via Klick auf den betreffenden Link funktioniert ebenfalls nicht, weil ich diese Emails nämlich weiter bekomme. Ich möchte diese Art von „Werbung“ jedenfalls nicht mehr haben. Mein Eindruck  ist, daß das ganz einfach eine neue Masche ist, um Spam einen seriösen Anstrich zu geben.

mfg,

C. Cyrny“