Queen: „Bohemian Rhapsody“ (1975)

„Bohemian Rhapsody“ ist eine Komposition von Sänger Freddie Mercury und ist auf dem erfolgreichen und wohl am meisten bekannten Queen-Album „A Night at the Opera“ zu finden.

Zitat:

“Bohemian Rhapsody was totally insane, we never stopped laughing. It was basically a joke, but a successful joke.”–Roy Thomas Baker, Produzent

M. E. erschließt sich diese Komposition erst ganz bei mehrmaligem Anhören und es ist wirklich unglaublich, was da alles drinsteckt.

Featuritis

Mit „Find My Way“ (2021) hat sich Ex-Beatle Paul McCartney endgültig der aktuellen Featuritis angepaßt (Sowieso feat. Sowieso). Digital verjüngt, bietet Paul McCartney aber leider nur den Einheitsbrei, der gerade en vogue ist. Schade! Aber: Ist es nicht etwas zuviel verlangt, daß ein Künstler nach einer über sechzigjährigen Karriere neue Impulse setzt?

Dudel-Pop (9)

Zwei Zitate, Kommentare zu dem YouTube-Video „Why Today’s Music Is So BORING“ von Rick Beato:

  • „This is the same problem in ALL media now. They’ve dumbed down movies, TV, comics, everything into formulas that are safe and on a track they think are easy to produce and will turn enough of a profit to justify their jobs. As long as people keep eating up enough of this mediocre media, it will keep happening. If they get bored enough/wake up enough, maybe things will change.“–The Hylden
  • „All declining civilizations reach a point where all their creative forms (music, art, architecture, and literature) become exhausted and everything after that becomes a pastiche of what came before. Western civilization passed such a point a few decades ago.“–Ethan Bartlett

Stagnation (2)

Ein wie ich finde entscheidender Faktor für die musikalische Stagnation, die wir gerade erleben, ist die Tatsache, daß die Künstler nicht mehr experimentieren, sondern auf Nummer Sicher gehen, auf „erprobte Formeln“ á la Max Martin setzen – was aber für jeden Fortschritt absolut tödlich ist. Man nehme nur das Gegenbeispiel der Beatles, die von Album zu Album immer ausgeklügeltere Ideen umgesetzt haben, von dem eingängigen, aber relativ unkomplizierten „She Loves You“ bis hin etwa zu „Revolver“ (1966) oder „Sgt. Pepper“ (1967). Das fehlt heutzutage eben.