Freistellen ist out

Mit der Bluebox ausgekeyter Hintergrund. Originalfoto: https://www.3d.sk.

Ja?, werden manche sagen? Yep! Jetzt ist nämlich Chroma-Keying mit der mittels gimp-gap in den Gimp integrierbaren Bluebox angesagt. Da gehört mühseliges Freistellen der Vergangenheit an. Was in der Post-Production und im Fernsehen schon lange üblich ist, kann auch mit dem Gimp erreicht werden, genauer gesagt über das nachträglich zu installierende Paket gimp-gap. Spätestens hier wird klar, daß der Gimp wirklich nicht ohne ist, unterstützt beispielsweise Photoshop Chroma-Keying m. W. nicht, jedenfalls nicht ohne Plug-in.

Nach erfolgter Installation kann der Chroma-Keyer mittels Video > Bluebox... aufgerufen werden. Dann am besten mit den Einstellungen herumprobieren, bis man/frau die entsprechenden Erfahrungswerte gesammelt hat. That’s it!

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Gimp 2.10.18: Figur freistellen (2)“.

Entdeckt: Open Shot Video-Editor

Das Logo von Open Shot

Eigentlich mag ich Social Media wie Facebook oder Twitter nicht besonders. Nun habe ich aber via Slack über einen Tweet zu CinePaint den Open-Source-Video-Editor Open Shot entdeckt. Ich kann aber zu diesem Editor nicht viel sagen; die Screenshots hauen mich ehrlich gesagt nicht gerade um. Zudem arbeite ich bisher nur in Blender, mit dem ja das Editieren von Videos ebenfalls möglich ist. Blender beinhaltet sogar einen Motion Tracker. Ich möchte jedenfalls hier auf Open Shot hinweisen; vielleicht kann der/die eine oder andere was damit anfangen.

Weiterführender Link: Mein Beitrag zu DaVinci Resolve 16 (→ Features; aktuell ist DaVinci Resolve 17 verfügbar).

FMX 2021

Mein Presseausweis anläßlich der FMX 2010. © Copyright 2010 by Claus Cyrny.

Morgen ist es soweit: die FMX 2021 – Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media beginnt. 😉 Ich freue mich schon und bin gespannt, was da alles auf mich zukommt. Das Program ist ja sehr vielfältig – so vielfältig, daß es ohnehin nicht möglich ist, alles mitzunehmen, finden doch mindestens sechs Veranstaltungen gleichzeitig statt. Ein Highlight – für mich zumindest – wird der Programmpunkt „Digital Humans“ sein.

16:04 Uhr

Still Courtesy of Glassworks, London. Reprinted with permission.

Habe gerade „You Only Live Twice“ in der Version von Björk gehört. In diesem Zusammenhang habe ich mir nochmals meinen Beitrag zu ihrem Musikvideo „All Is Full Of Love“ durchgelesen. Die Stills bekam ich freundlicherweise von Glassworks, London.

FMX 2021: Akkreditierung

Nach der gestrigen, ungefähr 45 Minuten dauernden und von Pressesprecherin Franziska Ullrich geleiteten Pressekonferenz habe ich mich kurz entschlossen für die kommende FMX 2021 – Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media akkreditiert, was auch ohne Probleme ging, nehme ich doch – mit Unterbrechungen – seit 2007 an der FMX teil. Die diesjährige FMX 2021 findet angesichts der immer noch andauernden Corona-Pandemie online statt.

Neben dem Spotlight Digital Humans – ein spannendes Thema, das mich sehr interessiert – würde ich gern ein Interview mit Douglas Trumbull machen, der u. a. für die Effekte des Science-Fiction-Meilensteins „2001: A Space Odyssey“ (1968) verantwortlich war.

Lexikon

Auf der Seite von BET (Base of Expert Training) gibt es ein sehr lesenswertes Lexikon zum Themenbereich „Video/TV/Audio/Production“ 1. Ein Auszug: Nichtlinearer Schnitt (non-linear editing). Eine führende Software für nichtlinearen Schnitt ist der Avid Media Composer (Windows, Mac OS X).

1 Ich interessiere mich für diesen Bereich spätestens seit 1998, als ich auf der „Input 98“ war, die damals in der Stuttgarter Liederhalle stattfand.

ImageMagick: Compositing

Die 12 Operatoren für das sogenannte Alpha-Compositing von Duff-Porter

Auf der ImageMagick-Site gibt es einen interessanten Artikel zum Thema „Compositing“, dem die 12 von Duff-Porter definierten Compositing-Operatoren zugrunde liegen. Dieser wenn auch anspruchsvolle Artikel ist jedoch immer noch deutlich lesbarer als der folgende Artikel – leider auch nur auf Englisch – bei W3C.

Weiterführender Link: „Compositing Digital Images“ [PDF] von Thomas Porter und Tom Duff.

Pixomondo

Im Eingangsbereich von Pixomondo, Stuttgart. Foto von mir.

Ich meine, es war kurz vor der FMX 2018, als ich die Stuttgarter Niederlassung von Pixomondo in der Nähe des Ostendplatzes besuchen konnte. Eigentlich dachte ich – naiverweise? -, ich könnte den Mitarbeitern beim Arbeiten zusehen. So war ich doch enttäuscht, als ich lediglich in einen Konferenzraum geführt wurde, wo wir uns etwa eine halbe Stunde lang unterhielten. Im Nachhinein und nach einer Absage durch die Visual-FX-Firma Mackevision wurde mir klar, daß gerade die Arbeitsplätze in Visual-FX-Firmen anscheinend ein so sensibler Bereich sind, daß man da einem unbekannten Blogger keinen Zutritt gewähren mag.

Eclipse 3.1.4

Interface von Eclipse 3.1.4

Anno 2002 kaufte ich mir ein Heft des Computermagazins „PC Direkt“. Auf der Heft-CD lag unter anderem eine Testversion der Compositing-Software Eclipse 3.1.4 bei, die ich mir sofort installierte. Jedoch kam ich mangels Handbuch nicht damit zurecht. Ich erinnere mich nur, daß man/frau mit Eclipse einen schönen lens flare rendern konnte. Damals wurde Eclipse von der Frankfurter Firma „Form & Vision“ vertrieben, die aber dann in Konkurs ging.

Jetzt habe ich versucht, dieses Programm (die Heft-CD habe ich noch), das an sich unter Windows läuft, unter Ubuntu MATE 20.04 mittels Wine zu installieren, was auch geklappt hat. Ein User auf der Site CG Society hat mir auch auf eine Anfrage geantwortet, daß er ein Manual von Eclipse hätte. Seitdem hat er sich aber leider nicht mehr gemeldet.

Durch eine Google-Suche bin ich auf einen kurzen Artikel auf der Seite der „PC-Welt“ gestoßen, demzufolge Eclipse 3.1.4 2014 von Softline vertrieben wurde. Ob dem heute noch so ist, weiß ich allerdings nicht.

Mittels Eclipse kreierte Montagen kann man/frau sich auf der Seite von Thomas Herbrich anschauen.

P.. S.: Eclipse 3.1.4 wurde bei mir zwar installiert, jedoch ist es nach dem ersten Start verschwunden. Weder ist – ich habe diese Option ausgewählt – ein Icon auf dem Desktop installiert worden, noch kann ich im Ordner .wine irgendetwas finden. Ok, so nötig brauche ich Eclipse 3.1.4 nicht, aber ich dachte mir, es wäre nett, es wenigstens mal auszuprobieren.