Lexikon

Auf der Seite von BET (Base of Expert Training) gibt es ein sehr lesenswertes Lexikon zum Themenbereich „Video/TV/Audio/Production“ 1. Ein Auszug: Nichtlinearer Schnitt (non-linear editing). Eine führende Software für nichtlinearen Schnitt ist der Avid Media Composer (Windows, Mac OS X).

1 Ich interessiere mich für diesen Bereich spätestens seit 1998, als ich auf der „Input 98“ war, die damals in der Stuttgarter Liederhalle stattfand.

ImageMagick: Compositing

Die 12 Operatoren für das sogenannte Alpha-Compositing von Duff-Porter

Auf der ImageMagick-Site gibt es einen interessanten Artikel zum Thema „Compositing“, dem die 12 von Duff-Porter definierten Compositing-Operatoren zugrunde liegen. Dieser wenn auch anspruchsvolle Artikel ist jedoch immer noch deutlich lesbarer als der folgende Artikel – leider auch nur auf Englisch – bei W3C.

Weiterführender Link: „Compositing Digital Images“ [PDF] von Thomas Porter und Tom Duff.

Pixomondo

Im Eingangsbereich von Pixomondo, Stuttgart. Foto von mir.

Ich meine, es war kurz vor der FMX 2018, als ich die Stuttgarter Niederlassung von Pixomondo in der Nähe des Ostendplatzes besuchen konnte. Eigentlich dachte ich – naiverweise? -, ich könnte den Mitarbeitern beim Arbeiten zusehen. So war ich doch enttäuscht, als ich lediglich in einen Konferenzraum geführt wurde, wo wir uns etwa eine halbe Stunde lang unterhielten. Im Nachhinein und nach einer Absage durch die Visual-FX-Firma Mackevision wurde mir klar, daß gerade die Arbeitsplätze in Visual-FX-Firmen anscheinend ein so sensibler Bereich sind, daß man da einem unbekannten Blogger keinen Zutritt gewähren mag.

Eclipse 3.1.4

Interface von Eclipse 3.1.4

Anno 2002 kaufte ich mir ein Heft des Computermagazins „PC Direkt“. Auf der Heft-CD lag unter anderem eine Testversion der Compositing-Software Eclipse 3.1.4 bei, die ich mir sofort installierte. Jedoch kam ich mangels Handbuch nicht damit zurecht. Ich erinnere mich nur, daß man/frau mit Eclipse einen schönen lens flare rendern konnte. Damals wurde Eclipse von der Frankfurter Firma „Form & Vision“ vertrieben, die aber dann in Konkurs ging.

Jetzt habe ich versucht, dieses Programm (die Heft-CD habe ich noch), das an sich unter Windows läuft, unter Ubuntu MATE 20.04 mittels Wine zu installieren, was auch geklappt hat. Ein User auf der Site CG Society hat mir auch auf eine Anfrage geantwortet, daß er ein Manual von Eclipse hätte. Seitdem hat er sich aber leider nicht mehr gemeldet.

Durch eine Google-Suche bin ich auf einen kurzen Artikel auf der Seite der „PC-Welt“ gestoßen, demzufolge Eclipse 3.1.4 2014 von Softline vertrieben wurde. Ob dem heute noch so ist, weiß ich allerdings nicht.

Mittels Eclipse kreierte Montagen kann man/frau sich auf der Seite von Thomas Herbrich anschauen.

P.. S.: Eclipse 3.1.4 wurde bei mir zwar installiert, jedoch ist es nach dem ersten Start verschwunden. Weder ist – ich habe diese Option ausgewählt – ein Icon auf dem Desktop installiert worden, noch kann ich im Ordner .wine irgendetwas finden. Ok, so nötig brauche ich Eclipse 3.1.4 nicht, aber ich dachte mir, es wäre nett, es wenigstens mal auszuprobieren.

Blender: Effekte

‚Filter > Vector Blur‘ im Compositor von Blender 2.83

Habe vorhin ein bischen die Nodes in Blenders Compositor ausprobiert. Oben der Effekt Vector Blur. Man/frau kann bestimmen, auf welchen Achsen der Effekt angewendet werden kann. Hier sind es die X- und die Y-Achse. Der Vector Blur sieht etwas wie eine Bewegungsunschärfe aus, nur daß man/frau hier eben die Achsen bestimmen kann.

Und hier noch die Nodes:

Nodes in Blenders Compositor

Es ist übrigens möglich, mit der [M]-Taste einen oder auch mehrere Nodes zu deaktivieren. Der betreffende Node wird dann mit reduzierter Sättigung dargestellt. Drückt man/frau nochmal [M], wird der Node wieder aktiv.

Blender: Chroma-Keying

Das finale Compositing. Software: Gimp 2.10.18

So, für meinen allerersten Versuch, in Blender einen grünen Hintergrund auszukeyen, ist das doch nicht schlecht, auch wenn ich das finale Compositing im Gimp 2.10.18 gemacht habe. Der Hintergrund ist vielleicht etwas zu knallig, aber was soll’s.

Seht auch meinen Beitrag „Blender: Chroma-Keying“.

Blender: Chroma-Keying

Vor (links) bzw. nach (rechts) dem Auskeyen

Mein allererster Versuch, in Blender einen grünen Hintergrund auszukeyen. Na ja, das Setup der Nodes habe ich soweit einigermaßen verstanden. Bleibt nur das Blau im Hintergrund, das ich noch wegbekommen muß.

Meine Nodes:

Nodes im Compositor von Blender 2.83

Success!!! 🙂 Ich habe Matte mit Image im Viewer verbunden und dann Clip White auf '0' sowie Clip Black auf '0,467' gesetzt. Jetzt ist das Bild sauber ausgekeyt. Dann noch das Ausgabeformat auf PNG mit RGBA und Film > Transparency. Wichtig: Dann das Bild rendern [F12] und abspeichern. That’s it! 😉

Und hier das Ergebnis:

Frau mit ausgekeytem Hintergrund

Ok, die Kanten der Figur sind noch nicht ganz glatt, aber das bekomme ich auch noch hin, und zwar mit ‚Feather Distance = 6‚:

Ich habe hier zur Demonstration ein Einzelbild genommen, aber das Ganze geht auch mit Videos. Dann muß man/frau lediglich den Input-Node Movie Clip nehmen.

Was ist Chroma-Keying?

Chroma Keying: Links die Frau mit Greenscreen, rechts ausgekeyt. Quelle: Wikimedia Commons. PictureYouth / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0).

Das sogenannte Chroma-Keying wird dazu benutzt, ein Objekt vor einem einfarbigen – meist blauen oder grünen – Hintergrund freizustellen und dann einen anderen Hintergrund einzufügen. Diese Technik kommt entweder beim Film in der Post-Production oder auch beim Fernsehen vor. Wichtig ist, daß der zu ersetzende farbige Hintergrund möglichst gleichförmig ausgeleuchtet wird. Fortgeschrittene Chroma-Keyer wie Ultimatte können sogar Schatten übernehmen. Man/frau unterscheidet Chroma-Keying per Hardware oder Software. Von Ultimatte gibt es beides: Neben (relativ teuren) Hardware-Lösungen gibt es auch Plug-ins (AdvantEdge) für verschiedene Post-Production-Software und sogar ein Plug-in für Photoshop. Letzteres wird einfach in den Plug-in-Ordner von Photoshop kopiert. Auch das 3D-Programm Blender hat einen Chroma-Keyer implementiert, und zwar als Node bzw. eigentlich als eine Kombination aus mehreren Nodes in der Compositing-Ansicht.

DaVinci Resolve 16

Gerade habe ich gesehen, daß auf der Website von Chip.de ein kostenloser Download der Software DaVinci Resolve 16 angeboten wird.

Zitat von der Website von Blackmagic Design:

„DaVinci Resolve 16 ist die einzige Lösung der Welt, die Videoschnitt, Farbkorrektur, visuelle Effekte und Audiopostproduktion in 8K auf Profi-Niveau in einer Software kombiniert.“

Zu Screenshots von DaVinci Resolve 16 siehe folgende Seite.