YouTube-Videos und Copyright

Gestern habe ich bei Google etwas gefunden, was ich euch nicht vorenthalten möchte. Es geht um die Frage, ob das Einbetten von YouTube-Videos das Copyright verletzt.

„An embedded player plays the video that is on the YouTube website. You are not copying the video so there are no issues of copyright infringement. The uploader of the video on YouTube is fully responsible and liable for copyright clearances.“ Quelle: Google-Support.

Stanley Kubrick: „2001: Odyssee im Weltraum“

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich “2001: Odyssee im Weltraum” von Stanley Kubrick zum ersten Mal 1978 in dem Tübinger Kino “Studio Hirsch” gesehen. Eine meiner Lieblingsszenen ist die, wenn die Raumfähre im Erdorbit zu “An der schönen blauen Donau” von Johann Strauß jr. an die sich drehende Raumstation andockt. So poetisch ist es bis dahin wohl noch nie in einem Science-Fiction-Film zugegangen. Diese Poesie kontrastiert aber seltsam mit der ausgesprochen sterilen Atmosphäre, die in der Raumstation und später auch in dem Raumschiff, das zum Jupiter fliegt, herrscht. Auch die beiden Astronauten – gespielt von Keir Dullea (David Bowman) und Gary Lockwood (Dr. Frank Poole) – wirken irgendwie unpersönlich. Wer auf differenzierte Charakterzeichnung aus ist, wird in diesem Film jedenfalls nicht auf seine Kosten kommen. Dafür jede Menge imposanter Bilder, die die Leere des Weltraums erahnen lassen. Bezeichnend auch die Szene, wenn Dr. Frank Poole vom Bordcomputer HAL 9000 umgebracht wird. Das Ganze spielt sich in völliger Lautlosigkeit ab und zeigt, wie akribisch Regisseur Stanley Kubrick auch auf das kleinste Detail geachtet hat. Geräuschorgien – im Vakuum! – à la “Star Wars” wird man/frau in “2001” jedenfalls vergeblich suchen. So kann ich diesen Film, der immerhin schon 52 Jahre alt ist, als einen Meilenstein – nicht nur des Science-Fiction-Films – allen Interessierten wirklich nur empfehlen.

Instagram

Habe dem Support von Instagram gerade folgende Email geschrieben

Hello,

on Instagram, I found the beautifully made video „Dreaming in Mugler“, featuring Bella Hadid. I would like to post this on my private blog, yet VG Bild-Kunst in Germany told me that embedding Instagram videos is an infringement of copyright. So I’m asking you: What is true?

TIA,

Claus Cyrny

und bin mal gespannt, ob da eine Antwort zurückkommt.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Copyright-Fragen“.

P. S.: Bekam eine automatische Antwort von Facebook, denen Instagram gehört. Na ja, ich kann Facebook sowieso nicht leiden. Wahrscheinlich kommt da sonst gar nicht mehr. 🙁

Textflut

Weil ich eine Reihe von Texturen für den Gimp veröffentlichen will, habe ich mir mal die GPL 3.0 angeschaut, das ist die Lizenz, unter der der Gimp (und vermutlich auch die darin enthaltenen Texturen) veröffentlich wurde. Als ich die Textversion geöffnet habe, sah ich mich mit 5.700 Wörtern englischen Fachtexts konfroniert, und ich frage mich, wer in aller Welt sich das alles durchlesen soll. Dagegen lobe ich mir die Creative-Commons-Lizenzen. Ein Blick, und man/frau weiß, worum es geht. Dann habe ich via einem deutschen Gimp-Forum einen Text zum Thema „Wie man Fragen richtig stellt“ entdeckt. Umfang: Beinahe 10.000 Wörter. Gerade bei letzterem Text komme ich auch nicht umhin, mich etwas (oder vielleicht auch mehr als nur etwas) belehrt zu fühlen. Und: Schlußendlich hat die Datenschutzerklärung, die zu posten ich per Gesetz gezwungen bin, 5.881 Wörter. Da frage ich mich: Muß das denn sein? Geht es nicht auch ein bischen kürzer???

18:20 Uhr

Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema „Copyright“. Besonders interessiert mich dabei, wann und wo der Begriff des Copyrights erstmals eingeführt wurde. Dabei bin ich zuerst auf das sehr empfehlenswerte Buch „Free Culture“ von Lawrence Lessig und kurz darauf auf die „Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst“ von 1886 gestoßen. Hmmm. Was ich eigentlich gesucht habe, ist ein kurz zusammengefaßter, allgemeinverständlicher geschichtlicher Abriß. Vielleicht gibt es das ja als Buch?

Dann – ich trinke gerade wieder Eduscho „Gala“, weil mir der Tchibo BLACK `N WHITE leider ausgegangen ist – habe ich heute sieben Beitrage zum Thema „Bildende Kunst“ verfaßt, wobei ich von der VG Bild-Kunst in Bonn die schriftliche Erlaubnis zum Posten von maximal zehn Werken erhalten habe. Das Ganze gilt erst mal für ein Jahr.

Online-Rechte für Bilder

Da ich ja grundsätztlich nachfrage, bevor ich Werke Dritter poste, habe ich mich an die VG Bild-Kunst gewandt, die hier in Deutschland die Bildrechte namhafter Künstler vertritt. Ich habe bisher sieben Fotografien von Kunstwerken, die ich hier gerne posten würde und bin gespannt auf die Antwort. Für mich als Privatperson ohne finanzielle Zielsetzung gilt ein ausgesprochen niedriger Tarif, wenn man/frau bedenkt, dass ich unlängst für ein einziges „Vogue“-Cover in geringer Auflösung $ 300,- bezahlen sollte. Mal sehen, ob das klappt. Ich möchte es mir eben nicht, wie bei anderen Bloggern üblich, zu eigen machen, Bilder – und meist ohne Copyright-Notiz – aus dem Internet zusammenzuklauen.

Copyright-Fragen

Ich frage ja grundsätzlich nach, bevor ich Inhalte von Dritten poste. Ich habe deswegen unter anderem auch schon bei der „VG Bild-Kunst“ nachgefragt, die bundesweit die Bildrechte von Künstlern vertritt. Nach meinem letzten Beitrag habe ich mal interessehalber gesucht, ob ich das betreffende Cover irgendwo auf einem Blog finde, und bei dieser Google-Suche habe ich das hier entdeckt. Überhaupt ist es mir ein Rätsel, wie solche Seiten wie Pinterest oder auch Instagram funktionieren, wo ja wirklich tonnenweise copyright-geschütztes Material gepostet wird. Instagram bietet sogar explizit Code zum Einbetten von Inhalten an. Dabei hat mir eine Dame von der „VG Bild-Kunst“ auf meine Anfrage hin mitgeteilt, daß dieses Einbetten eine Verletzung des Copyrights sei. Tja, was soll man da sagen?

Menü „Teilen“ bei Instagram

Namensänderung

Nach meinem Beitrag über das Buch „Mediengestaltung. Der Ausbildungsbegleiter“ aus dem Bonner Rheinwerk-Verlag fiel mir bei ein paar Büchern aus dem Galileo-Verlag auf, daß da z. T. dieselben Autoren schrieben; auch die Buchtitel waren mehr oder weniger identisch. Hmm, waren das also zwei verschiedene Verlage unter einem Dach (die Adresse war identisch)? Ein Artikel auf der Website des Börsenblatts klärte das Mysterium auf: Der Galileo-Verlag mußte sich 2015 aus rechtlichen Gründen umbenennen.

03:58 Uhr

Bin schon wieder wach und habe mir gerade nochmal „Old Devil Moon“ (die Stereoversion kam 1959 heraus) von Peggy Lee angehört, imho eine wirklich tolle Aufnahme. Peggy Lee ist gut, Nelson Riddle ist in Hochform – was will man/frau mehr.

So früh aufzustehen, hat durch aus seine Qualitäten. Der Tag kann viel besser genutzt werden. (Wenn ich müde oder so wäre, würde ich da ja nicht machen. Ich gehe dann aber auch schon um halb neun ins Bett.)

Habe auf eine Anfrage hin von der Glenn Gould Foundation eine freundliche Email erhalten. Ich würde gern ein Foto von Glenn Gould am Klavier posten und dachte mir, die Glenn Gould Foundation sei die geeignete Adresse, um wegen der Rechte anzufragen. Man hat mich dort allerdings an Primary Wave weiterverwiesen, die ich dann auch per Kontaktformular angeschrieben habe.