Antwort von Penguin Random House

Cover meines Science-Fiction-Romans. Gestaltung: Desygner.

Habe heute von der Verlagsgruppe Penguin Random House Nachricht bekommen, mein Science-Fiction-Roman, von dem ich ein Probekapitel (PDF) ans Lektorat des Goldmann-Verlags geschickt hatte, sei noch in der Prüfungsphase; ich würde Ende Juni Bescheid bekommen. Ok, das ist ja nicht mehr so lange.

Bücher über den Gimp

Nach der Durchsicht der diversen Literatur, die es über den Gimp gibt und die mich ehrlich gesagt durchweg nicht so besonders überzeugt, träume ich von dem ultimativen Gimp-Buch, in dem wirklich coole Sachen zu finden sind (ist ja – yep! – mit dem Gimp auch möglich). Statt dessen – Entschuldigung – absolut „hausbackene“ Sachen, die imho allenfalls einen Anfänger beeindrucken. Überdies sind diese Bücher auch alle mehr oder weniger nach „Schema F“ gestrickt – als ob es nicht auch anders ginge.

Mit das umfangreichste Gimp-Buch ist „Gimp 2.10“ von Jürgen Wolf, erschienen im renommierten Rheinwerk-Verlag (eine Leseprobe). Doch: Ungeachtet des Umfangs von 923 Seiten gelingt es dem Autor nicht, über das Mittelmaß hinauszuwachsen. Es heißt da zwar im Verlagstext zum Buch

„Mit diesem umfassenden Handbuch bleiben keine Fragen offen: Sie lernen GIMP von A bis Z kennen und erfahren, was wirklich in der Software steckt.“—Rheinwerk-Verlag

aber andererseits erhielt ich vom Verlag auf eine Email von mir die Antwort, daß „dieses Buch einem Profi eher nicht gerecht werde“. Da frage ich mich, was es bedeutet, wenn es da heißt „Mit diesem umfassenden Handbuch bleiben keine Fragen offen …“. Für mich jedenfalls tut sich da ein Widerspruch auf, ist in diesem Buch doch, um nur ein Beispiel herauszugreifen, nichts zum Thema Chroma-Keying mittels Gimp-GAP1 zu lesen.

Da ich morgen sowieso in Stuttgart bin, werde ich mir das obige Buch nochmal anschauen, aber ich bezweifle sehr, daß ich meine Meinung grundsätzlich ändern werde.

Irgendwie tut es mir ja leid, wenn ich hier so kritisch bin, hatte ich doch alles in allem einen freundlichen Email-Verkehr mit dem Rheinwerk-Verlag, aber ich habe eben – gerade auch durch meine Beschäftigung mit Visual FX – ein relativ hohes Qualitätsbewußtsein.

Weiterführende Links: Das offizielle Handbuch zum Gimp 2.10 , mein Beitrag „Gimp 2.10.18: Figur freistellen“ sowie meine Beiträge „Gimp-Galerien“ und „Jürgen Wolf: Gimp 2.10“.

1 GAP = Gimp Animation Package. Enthält u. a. einen – wie ich finde, gar nich schlechten – sogenannten Chroma-Keyer (Video > Bluebox...). GAP muß natürlich installiert sein; von Haus aus ist es im Gimp nicht enthalten. Unter Ubuntu kann man/frau es etwa über den Paketmamager Synaptic installieren (Paket gimp-gap) oder – alternativ – über sudo apt-get install gimp-gap.

Wattpad

Ich hatte ja heute meinen Science-Fiction-Roman (→ ein Probekapitel; PDF) bei Wattpad hochgeladen und dachte schon, ich könnte ihn mir jetzt mal anschauen bzw. hierher verlinken. So war meine Überraschung groß, als ich mich gerade nochmal bei Wattpad eingeloggt habe. Die ganzen Inhalte waren weg. 🙁 Keine Ahnung, was da los ist, aber ich habe von Wattpad erst mal die Nase voll. 🙁

Email an ABC

„Hello Mrs. Kline,

I am a blogger located in the southwest of Germany. I am writing you because I would like to post five stills (see attachment) from the 1968 ABC series, ‚It Takes A Thief‘ starring Robert Wagner. Please, note that this post is not online, yet. In addition to a copyright remark (which one?), a link to the ABC website would be provided. Since my funds are low, I am not able to pay high copyright fees, though. If this would be possible, could you probably provide information on where this intro was used? Was it a pilot for the series? AFAIK, the original theme was composed by Dave Grusin, whereas here it says ‚Music: Ernie Freeman‘. I used to watch the series when I was in my teens on German television.

Best regards,

Claus Cyrny, Germany“

Noch ein Interview

Hier nochmal der Link zu dem Interview, das Ralph Segert 2008 mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. U. a. heißt es dort:

„Durch die explosionsartige Ausbreitung des Internet nach 1993 wurde Email eine komfortable Kommunikationsform. In den 80er Jahren gab es noch kein einheitliches Adressierungsschema für Emails, das war eine Art altägyptische Geheimlehre, wie man beispielsweise eine Mail aus dem deutschen Mausnet in das europäische Bitnet schickte.“–Peter Glaser

Solche Geschichten aus der Anfangszeit des Internet interessieren mich ja sehr, nachdem ich mir bereits 1986 meinen ersten Computer gekauft hatte (seht dazu bitte auch hier). In diesem Zusammenhang sehr aufschlußreich sind die beiden Teil der von Chaos Computer Club herausgegebenen „Hackerbibel“ (Teil 1 und Teil 2). Da atmet noch der – heute kaum mehr vorstellbare – Anfangsgeist.

Weiterführender Link: Eine Reihe von Artikeln, die Peter Glaser für die „Stuttgarter Zeitung“ geschrieben hat.

Mein erster Science-Fiction-Roman

Mit Desygner gestaltetes Buchcover. © Copyright 2020 by Claus Cyrny.

Im Zuge der Bewerbung für das Blogger-Portal der Penguin-Random-House-Verlagsgruppe ist mir wieder mein – erster – Science-Fiction-Roman eingefallen, von dem ich ein Probekapitel an das Lektorat des Goldmann-Verlages geschickt habe. Bin mal gespannt, ob ich da Feedback bekomme.

Upcoming: Rezension von „Das Sony Alpha 7/7R Handbuch“

Cover © Copyright 2014 by dpunkt.verlag. Mit freundlicher Genehmigung.

Wenn alles klappt, bekomme ich in absehbarer Zeit ein Rezensionsexemplar des im dpunkt.verlag erschienenen „Das Sony Alpha 7/7R Handbuch“ von Martin Vieten. Bis dahin möchte ich auf die auf der Buchseite verfügbaren Leseproben hinweisen.

Nachtrag: Das Rezensionsexemplar ist inzwischen eingetroffen, und wenn ich es durchgearbeitet habe, wird hier auf .:: artificial ::. eine ausführliche Rezension dieses Handbuchs erscheinen.