Hartz IV und das Bürgergeld

Gestern erschien beim „Merkur“ ein Artikel, der das neue Bürgergeld zum Thema hat. Vom Ton her mäßig kritisch, werden zwar kritische Stimmen zitiert, Autor Patrick Freiwah bleibt aber sachlich. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das sogenannte Lohnabstandsgebot, aber ich meine, warum ist es denn so schwierig, hier in Deutschland Arbeit ordentlich zu bezahlen? Die Lösung kann dann doch nicht die sein, ALGII-Empfänger unter das Existenzminimum zu drücken, sondern man muß dann in Gottesnamen einfach den Mindestlohn dementsprechend erhöhen, und sage mir bloß, dazu sei kein Geld da. Für millionenschwere Managergehälter sind die Mittel doch auch da.

Existenzminimum

Maria Loheide von der „Diakonie Deutschland“ schreibt:

„Die Regelsätze werden willkürlich und unsachgemäß berechnet und decken bei weitem nicht das soziokulturelle Existenzminimum.“–Maria Loheide

Willkürlich und unsachgemäß. Am augenfälligsten wird das bei den € 1,61 pro Monat für Bildung. Allein hier kann man sehen, wie menschenverachtend dieses ganze System denkt.

Schlaflos in Ludwigsburg (45)

Bin kurz vor Mitternacht aufgewacht – es ist jetzt 00:55 Uhr. Da ich nicht mehr einschlafen konnte, habe ich mir einen Milchkaffee gemacht. Wie man bei einem Blick in die Vergangenheit sehen kann, hat jede Zeit ihre Ungereimtheiten, wie man wieder mal sehen kann. Hieß es vor der Wahl noch „Wir wollen Hartz IV hinter uns lassen“, wird es jetzt – abgesehen von ein paar kosmetischen Änderungen – im Prinzip beibehalten. Da hätte man ehrlicherweise auch den Namen beibehalten können. So etwas ärgert mich.

Habe mittlerweile 1924 Beiträge geschrieben und werde vermutlich noch diesen Monat den 2000-sten Beitrag erreichen.

Und: Denglisch ist ja schwer in Mode (seht nachfolgende Information bei XING):

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Keine Firma ohne einen CompetenceCenter. Merke: Wenn’s Denglisch ist, hört sich das gleich kompetenter an.