Vermischtes (2)

Habe gerade das Video zu „Can’t Get You Out Of My Head“ (2001) von Kylie Minogue entdeckt – berechnender Plastik-Pop eben.

Dann – für mich eine Überraschung: Über ein Video aus der Talkshow „Markus Lanz“ bin ich auf Hans-Georg Maassen gestoßen, den vormaligen Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes, der mir in seiner ruhigen Art nicht unsympathisch ist.

Bundestagswahl (3)

Komme immer mehr zu der Erkenntnis, daß man bei der kommenden Bundestagswahl im Grunde genommen nur das kleinere Übel wählen kann. Wahrscheinlich ist auch, daß die GroKo abgewählt wird. 16 Jahre sind nun wirklich genug. Denkbar ist eine Koalition Rot-Grün, wie schon 1998 – 2005, vielleicht auch eine Ampelkoalition, obwohl ich persönlich die FDP („Keine Verbote“) nicht mag. Na ja, wir werden ja sehen.

„Orphan Black“ (2013 – 2017)

Tatiana Maslany in „Orphan Black“ © Copyright 2013 – 2017 by polyband Medien GmbH. Mit freundlicher Genehmigung.

Mehr oder weniger durch Zufall entdeckt, schaue ich mir gerade jeden Tag die ab 2013 produzierte kanadische Serie „Orphan Black“ mit Tatiana Maslany in der Hauptrolle (bzw. den Hauptrollen) an. Um nicht zuviel zu verraten, nur ganz kurz: Sarah Manning (Tatiana Maslany) sieht auf einem Bahnsteig ihre Doppelgängerin, die sich, nachdem sie Schuhe, Tasche und Mantel abgelegt hat, ganz unvermutet vor einen Zug stürzt. Sarah nimmt nun die Tasche der Doppelgängerin an sich und schlüpft in deren Identität, während sie ihren eigenen Tod inszeniert. Es stellt sich heraus, daß die Doppelgängerin Polizistin war, die gerade eine Anhörung über sich ergehen lassen mußte, weil sie im Dienst eine Asiatin erschossen hat. Im Folgenden ergeben sich naturgemäß einige Verwicklungen, und Sarah – nun Beth Childs – kommt langsam dahinter, was sie mit ihrer Doppelgängerin gemeinsam hat.

„Orphan Black“ hat all‘ das, was deutschen Serien leider allzu oft fehlt: Sympathische, glaubhafte Darsteller, eine spannende Handlung sowie, soweit ich das bislang beurteilen kann, gute Kameraführung. Mein Tip: Unbedingt anschauen!

„Orphan Black“ gibt es entweder auf Netflix oder bei Amazon als DVD/Blu-ray.

Projekt: „Desmond Blue“ (12)

Nach meiner erfolgreichen Test-Animation habe ich an Sony Music Entertainment folgende Email geschrieben:

„Guten Tag,

ich wollte Sie fragen, ob Sie die Rechte an der Komposition „Desmond Blue“ von Paul Desmond besitzen. Ich würde dieses Stück gern für einen Kurzfilm verwenden und bin von BMG an Sie weiterverwiesen worden.

Grüße,

Claus Cyrny“

Vermischtes

War heute morgen in der Ludwigsburger Myliusstraße, einkaufen. Da war wieder diese eine Bettlerin, der ich aber nichts mehr gebe, seit ich sie mit einem dubios aussehenden Mann zusammen gesehen habe, der in der Hand lauter Fünf-Euro-Scheine hatte. Da war der Fall für mich klar: Bettlerbande.

Nach langem vergeblichen Herumsuchen finde ich gerade wieder, daß Blender sinnlos kompliziert ist. Möchte folgende Kurve modifizieren, weiß aber nicht, wie:

Hellgraue, nicht modifizierbare F-Curve in Blender 2.92.0

Die hellgraue Kurve soll blau werden. Warum, so frage ich mich, läßt sich die Kurve nicht einfach durch Anklicken selektieren?

So sollte das aussehen:

Blaue, modifizierbare F-Curve in Blender 2.92.0

Und: Bei meiner Nachbarin wieder – wie jeden Tag – das absolut substanzlose Gedudel von SWR3. Da nudeln die Künstler routiniert und völlig uninspiriert ihren Part herunter. Fällt das eigentlich nur mir auf?

Gekündigt

Da die Mitarbeit an dem Open-Souce-Projekt CinePaint für mich mangels Feedback mit der Zeit immer frustrierender war, habe ich kurzerhand gekündigt:

„Hi Robin,

I’m afraid I can’t work on your project any longer. My impression is that you don’t really care about what I do here. I didn’t get any fedback on the CinePaint box I designed, nor about the draft of the CinePaint entrance page. Since I am busy with other things as well, I decided that working on this project is only frustrating for me. Sorry.

Greetings,

Claus“

Also, wenn ich nicht mal zurückgemeldet bekomme, ob das, was ich da mache, gut ist oder nicht, hat das für mich keinen Sinn.

Dan Spiegle: „Captain Venture“

Cover von „Captain Venture and The Land Beneath the Sea“ © Copyright 1968 by Dan Spiegle/Western Publishing Company, Inc.

Als ich noch zur Schule gegangen bin, habe ich als Science-Fiction- und Comic-Fan den Comic „Astronautenfamilie Robinson“ gelesen. Ganz hinten im Heft war da in Fortsetzungen ein Auszug aus den Abenteuern zu lesen, die Rex Venture und Scotty Mackay auf dem Planeten Plantis erlebt haben. Das war wie gesagt Anfang der Siebzigerjahre. Jetzt, in Zeiten des Internets, habe ich diesen Comic wiederentdeckt. Im Original heißt er „Captain Venture“, wurde von Dan Spiegle gezeichnet und erschien bei Gold Key Comics. Auf Amazon.com habe ich ein gebrauchtes Heft entdeckt, das allerdings für den stolzen Preis von $ 47,- verkauft wird. In diesem Heft kann man/frau nun die Geschichte von Rex und Scotty von Anfang an nachlesen: Vom Aufbruch von der Erde in das fremde Sternensystem, der Kollision mit einem Meteoriten, dem Absturz in den den Planeten umspannenden Ozean und dem unvermuteten Auftauchen in einer unterirdischen, künstlich beleuchteten Welt unter dem Ozean.

Hier ein kurzer Auszug:

Auszug aus „Captain Venture and The Land Beneath the Sea“ © Copyright 1968 by Dan Spiegle/Western Publishing Company, Inc.

Intuitives Arbeiten

Zu diesem Thema habe ich eine Kurve gezeichnet, die etwa so aussieht:

Kurvenverlauf beim Lernen © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Diese Kurve beschreibt den Prozeß z. B. beim Erlernen einer neuen Software. Sie fängt deshalb nicht bei y = 0 an, weil (meistens) schon Wissen da ist, auf dem aufgebaut werden kann.