Surfen am frühen Morgen

Beim Surfen zu so früher Stunde bin ich u. a. auf Maja Göpel gestoßen, die den Artikel „Unser Wunsch nach mehr, unsere Angst vor weniger“ verfaßt hat.

Zitat:

„Die Schäden, die in der Umwelt bei der Herstellung oder Benutzung eines Produkts entstehen, sind in keiner ökonomischen Bilanz eingepreist. Das, was wir für ein Produkt bezahlen, entspricht also nicht dem, was das Produkt in Wirklichkeit kostet. Das ist im Prinzip ein buchhalterisches Vergehen und wird auch als solches immer wieder benannt, wenn es um die Kritik des Bruttoinlandsproduktes geht. Trotzdem bleibt diese Rechnungsweise eine bewährte Methode, um Dinge künstlich zu verbilligen. Man verlagert die Lasten, die durch die Produktion oder den Konsum einer Sache entstehen, einfach auf andere, die sich nicht wehren können, weil sie entweder keine Stimme haben oder keine Macht.“–Maja Göpel

Dann, der Artikel „Nach der Wahl ist in der Qual: Die Ampel auf Rot?“ von Albrecht von Lucke.

Und schließlich noch eine Grafik, die sogenannten Kuznets-Kurve:

Grafik von Oliver Richters. Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Diese Kurve scheint mir aber sehr, sehr optimistisch zu sein.

Die Holanka Bar (2)

Foto © Copyright 2021 by Claus Cyrny.

So, jetzt habe ich von einer freundlichen Mitarbeiterin doch die Erlaubnis bekommen, in der Holanka Bar im Wittwer/Thalia rechts oberhalb vom Stuttgarter Schloßplatz ein Foto zu machen. Ich hatte nach dem Hereinkommen gleich meinen Anorak auf einen Stuhl gelegt, um den betreffenden Tisch zu reservieren. Eine ältere Frau hat das aber einfach ignoriert und sich an diesen Tisch gesetzt. So habe ich mich einfach an einen Stehtisch gestellt, bis dann woanders ein Platz freigeworden ist. Habe heute nur einen Crema für ganze € 2,- getrunken; das ist für Stuttgarter Verhältnisse wirklich sehr günstig.

Ein Tip: Auch wenn alles voll ist, kann es sich lohnen, trotzdem zu bestellen, da ein Tisch ggf. überraschend schnell frei werden kann. Das leckere Hefegebäck war heute leider schon ausverkauft. Dann wollte ich einen Mandelberg nehmen, aber den letzten hat mir besagte ältere Frau weggeschnappt. Tja. Schade, daß ich das Café nicht fotografieren konnte, aber vielleicht kommt das noch. Und für die nicht Ortskundigen: Am besten findet man die Holanka Bar, wenn man vor dem Wittwer die Treppe hochgeht. Dann liegt die Holanka Bar im Zwischengeschoß rechts. Eigentlich ist sie wirklich nicht zu verfehlen.

Lesetip: „The Cathedral And The Bazaar“ von Eric S. Raymond

Eric S. Raymond (Bildmitte) 2004 auf der Linucon. Foto © Copyright 2004 by jerone2. Lizenz: CC BY-SA 2.0.

An dieser Stelle ein Lesetip. Die Rede ist von dem mittlerweile zum Klassiker avancierten Essay „The Cathedral And The Bazaar“ von Eric S. Raymond, das leider (noch?) nicht auf Deutsch verfügbar ist.

Ein Zitat:

„Linux is subversive. Who would have thought even five years ago (1991) that a world-class operating system could coalesce as if by magic out of part-time hacking by several thousand developers scattered all over the planet, connected only by the tenuous strands of the Internet?

Certainly not I. By the time Linux swam onto my radar screen in early 1993, I had already been involved in Unix and open-source development for ten years. I was one of the first GNU contributors in the mid-1980s. I had released a good deal of open-source software onto the net, developing or co-developing several programs (nethack, Emacs’s VC and GUD modes, xlife, and others) that are still in wide use today. I thought I knew how it was done.

Linux overturned much of what I thought I knew. I had been preaching the Unix gospel of small tools, rapid prototyping and evolutionary programming for years. But I also believed there was a certain critical complexity above which a more centralized, a priori approach was required. I believed that the most important software (operating systems and really large tools like the Emacs programming editor) needed to be built like cathedrals, carefully crafted by individual wizards or small bands of mages working in splendid isolation, with no beta to be released before its time.

Linus Torvalds’s style of development—release early and often, delegate everything you can, be open to the point of promiscuity—came as a surprise. No quiet, reverent cathedral-building here—rather, the Linux community seemed to resemble a great babbling bazaar of differing agendas and approaches (aptly symbolized by the Linux archive sites, who’d take submissions from anyone) out of which a coherent and stable system could seemingly emerge only by a succession of miracles.

The fact that this bazaar style seemed to work, and work well, came as a distinct shock. As I learned my way around, I worked hard not just at individual projects, but also at trying to understand why the Linux world not only didn’t fly apart in confusion but seemed to go from strength to strength at a speed barely imaginable to cathedral-builders.“—Eric S. Raymond

© Copyright 2000 by Eric S. Raymond. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Open Publication License, version 2.0.

ImageMagick: Compositing

Die 12 Operatoren für das sogenannte Alpha-Compositing von Duff-Porter

Auf der ImageMagick-Site gibt es einen interessanten Artikel zum Thema „Compositing“, dem die 12 von Duff-Porter definierten Compositing-Operatoren zugrunde liegen. Dieser wenn auch anspruchsvolle Artikel ist jedoch immer noch deutlich lesbarer als der folgende Artikel – leider auch nur auf Englisch – bei W3C.

Weiterführender Link: „Compositing Digital Images“ [PDF] von Thomas Porter und Tom Duff.

One.com

Bekam gerade eine Benachrichtigung meines Providers One.com, mit dem ich ohne Einschränkungen sehr zufrieden bin. Im ersten Jahr habe ich für Domain + Webspace incl. 1 Datenbank lediglich € 12,- bezahlt, und da ist wirklich kein Haken dran. Der Support ist ausnehmend gut. Das Einzige, was mich gestört hat, war ein komisches Verhalten meines Blogs. Habe dann aber festgestellt, daß das nicht an One.com, sondern an Firefox lag. Seit ich Google Chrome benutze, ist das Problem weg. Bottom line: Ich kann One.com wirklich uneingeschränkt empfehlen.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „WordPress migrieren“, habe ich dieses Blog doch von localhost auf den Webspace migriert, was Gottseidank ohne Probleme ging.

Nebenwirkungen

Bei BÖRSE ONLINE lese ich gerade:

„Ein frühzeitigeres Verbot von Verbrennungsmotoren hätte zudem erhebliche Auswirkungen auf die Chemieindustrie. Laut den Finanzprofis von Kepler macht die Autoindustrie direkt und indirekt insgesamt 25 Prozent der Umsätze der Chemiefirmen aus, womit die Autobranche deren wichtigster Abnehmer sei, zum Beispiel von Sitzen, Reifen oder Lacken. „Daher ist die wirtschaftliche Situation der Autoindustrie, besonders jene der deutschen Hersteller, von größter Bedeutung für die deutschen Chemiefirmen“, so die Experten.“–Egmond Haidt

Die Holanka Bar

Die Holanka Bar in Stuttgart. Foto von mir.

In der Buchhandlung Wittwer/Thalia in Stuttgart – genauer zwischen dem ersten und dem zweiten Stock – befindet sich die Holanka Bar. Ich gehe dort seit zig Jahren hin und kann sie sehr empfehlen. Der Crema kostet seit Jahren unverändert € 2,-; daneben gibt es Kuchen, süße Stückchen oder Mürbegebäck. Und dann sind da noch die sehr freundlichen Mitarbeiter/innen. Leider hat die Holanka Bar keine Website, auf die ich verweisen könnte. Geöffnet hat die Holanka Bar ab 10:00 Uhr. Ein paar Informationen wie Telefonnummer u. ä. findet ihr hier.

Ich werde versuchen, ob ich die Erlaubnis bekomme, ein paar Fotos zu machen, die ich dann hier posten werde.

Weiterführender Link: Bewertungen der Holanka Bar bei Tripadvisor.