Upcoming: „The Beauty“

Credits: „The Beauty“, Animationsinstitut, Filmakademie Baden-Württemberg

Der Animationsfilm „The Beauty“ von Pascal Schelbli hat gerade den Student Academy Award 2020 gewonnen. Ich werde zu diesem Film mit dem aktuellen Thema“ Plastikmüll in den Meeren“ in den kommenden Tagen einen Beitrag schreiben.

P. S.: Wie ich von der Filmakademie erfahren habe, wird „The Beauty“ erst Mitte Oktober online sein. Bis dahin bitte ich also noch um etwas Geduld.

ImageMagick: Compositing

Die 12 Operatoren für das sogenannte Alpha-Compositing von Duff-Porter

Auf der ImageMagick-Site gibt es einen interessanten Artikel zum Thema „Compositing“, dem die 12 von Duff-Porter definierten Compositing-Operatoren zugrunde liegen. Dieser wenn auch anspruchsvolle Artikel ist jedoch immer noch deutlich lesbarer als der folgende Artikel – leider auch nur auf Englisch – bei W3C.

Weiterführender Link: „Compositing Digital Images“ [PDF] von Thomas Porter und Tom Duff.

Pixomondo

Im Eingangsbereich von Pixomondo, Stuttgart. Foto von mir.

Ich meine, es war kurz vor der FMX 2018, als ich die Stuttgarter Niederlassung von Pixomondo in der Nähe des Ostendplatzes besuchen konnte. Eigentlich dachte ich – naiverweise? -, ich könnte den Mitarbeitern beim Arbeiten zusehen. So war ich doch enttäuscht, als ich lediglich in einen Konferenzraum geführt wurde, wo wir uns etwa eine halbe Stunde lang unterhielten. Im Nachhinein und nach einer Absage durch die Visual-FX-Firma Mackevision wurde mir klar, daß gerade die Arbeitsplätze in Visual-FX-Firmen anscheinend ein so sensibler Bereich sind, daß man da einem unbekannten Blogger keinen Zutritt gewähren mag.

Standardwerk: „CG 101“

Cover © Copyright 2007 by Terrence Masson. Mit freundlicher Genehmigung.

Das vorliegend Buch „CG 101“ von Terrence Masson erschien in der 2. Auflage 2007. Damals habe ich es auf der fmx 07 beim Autor selbst gekauft.

„CG 101“ ist in 14 Kapitel + Index gegliedert. Neben der Erläuterung von Fachbegriffen wird viel Historisches aus den Bereichen „Computergrafik“, „Visual FX“ und verwandten geboten. Obwohl auf Englisch, kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen. Neben dem Fachlichen werden auch viele Anekdoten vermittelt, die absolutes Insiderwissen erkennen lassen. Ich wage zu behaupten, daß ein Deutscher dieses Buch so nicht hätte schreiben können, da sich vieles historisch bedingt eben in den USA abgespielt hat.

Die Kapitel in der Übersicht:

  1. Color and Light
  2. Painting and Graphic Design
  3. Modeling
  4. Animation
  5. Rendering
  6. Compositing
  7. Input & Output
  8. Historically Significant Companies
  9. Programming and Mathematics
  10. Basic and Miscellaneous Terms
  11. Computer Graphic Time Line
  12. Frequently Asked Questions About Computer Graphics
  13. Computer Graphics and Job Descriptions
  14. Scanimate and the Analog Computer Animation Era
  15. Index

Zum Buch hat der Autor die Website „People Behind the Pixels“ angelegt, und obwohl er selbst der Meinung ist, daß vieles in dem Buch überholt ist, möchte ich es dennoch absolut empfehlen. Allein die vielen Anekdoten sind den Preis des Buches wert.

Was ist Chroma-Keying?

Chroma Keying: Links die Frau mit Greenscreen, rechts ausgekeyt. Quelle: Wikimedia Commons. PictureYouth / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0).

Das sogenannte Chroma-Keying wird dazu benutzt, ein Objekt vor einem einfarbigen – meist blauen oder grünen – Hintergrund freizustellen und dann einen anderen Hintergrund einzufügen. Diese Technik kommt entweder beim Film in der Post-Production oder auch beim Fernsehen vor. Wichtig ist, daß der zu ersetzende farbige Hintergrund möglichst gleichförmig ausgeleuchtet wird. Fortgeschrittene Chroma-Keyer wie Ultimatte können sogar Schatten übernehmen. Man/frau unterscheidet Chroma-Keying per Hardware oder Software. Von Ultimatte gibt es beides: Neben (relativ teuren) Hardware-Lösungen gibt es auch Plug-ins (AdvantEdge) für verschiedene Post-Production-Software und sogar ein Plug-in für Photoshop. Letzteres wird einfach in den Plug-in-Ordner von Photoshop kopiert. Auch das 3D-Programm Blender hat einen Chroma-Keyer implementiert, und zwar als Node bzw. eigentlich als eine Kombination aus mehreren Nodes in der Compositing-Ansicht.

DaVinci Resolve 16

Gerade habe ich gesehen, daß auf der Website von Chip.de ein kostenloser Download der Software DaVinci Resolve 16 angeboten wird.

Zitat von der Website von Blackmagic Design:

„DaVinci Resolve 16 ist die einzige Lösung der Welt, die Videoschnitt, Farbkorrektur, visuelle Effekte und Audiopostproduktion in 8K auf Profi-Niveau in einer Software kombiniert.“

Zu Screenshots von DaVinci Resolve 16 siehe folgende Seite.

Blender: Compositing

So, jetzt habe ich das fertig gerenderte Bild aus dem letzten Beitrag in den Compositor geladen und den Hintergrund ausgekeyt.

Nodes im Compositor von Blender. Der blaue Hintergrund wurde ausgekeyt – aber damit auch die blauen Schatten. 🙁
Und hier nochmal die Nodes in groß.

Ok, das war nur zum Üben! 😉 Natürlich könnte ich Blender sagen, daß der Hintergrund (world) einfach nicht mitgerendert werden soll. Das Ganze klappt auch mit zwei Videos. Und diese „Dinger“, die da miteinander verbunden sind, sind sogenannte Nodes. Übrigens: „Compositing“ wird definitiv nicht „composighting“ ausgesprochen.

P. S.: Wenn ihr das ausgekeyte Bild abspeichern wollt, einfach zurück in die Layout-Ansicht und mit [F12] nochmal rendern:

Das Bild mit dem ersetzten Hintergund. Ich habe für diesen einen mittels ImageMagick generierten Verlauf genommen.

Und hier noch dasselbe Bild mit transparent gerendertem Hintergrund. Die blauen Schatten bleiben erhalten. Wichtig: Ein Ausgabeformat wählen, das Transparent unterstützt. Ich habe hier PNG genommen. Außerdem bei der Ausgabe RGBA wählen und nicht RGB.

Mit Alphakanal gerendertes Bild.

Das fertige Bild mit dem Farbverlauf kann man/frau auch im Gimp zusammenbauen. 😉

Ein bischen knallig von den Farben her, aber rein technisch ok.

Und – zum Schluß – das Ganze noch mit reduzierter Sättigung des Vordergrundes: