Linux kontra Windows

Denke darüber nach, welche Features von Linux wohl auch unter Windows unterstützt werden. Hat Window beispielsweise virtuelle Desktops? Kann man – ausnehmend bequem – durch bloßes Selektieren in die Zwischenablage kopieren (und dann per Drücken aufs Mausrad wieder einfügen)? Besteht Windows aus Paketen, die automatisch aktualisiert werden?

Schlaflos in Ludwigsburg (27)

Es ist gerade mal 00:28 Uhr, und ich bin seit etwa zehn Minuten wach. Frage mich u. a., ob es unter Windows auch möglich ist, einen Text durch bloßes Selektieren in die Zwischenablage zu kopieren. Imho muß man da zuerst [Strg]+[C] drücken; unter Linux ist das nicht nötig. Einfügen des so kopierten Textes geht, indem man auf das Mausrad drückt. Dann habe ich – wie viele, kann man einstellen – sechs virtuelle Desktops, was sehr praktisch sein kann, ist da das Desktop nicht mehr so überladen. Heißt es überhaupt das und nicht der Desktop? Keine Ahnung. Habe mir auch – wie könnte es anders sein – um diese Zeit einen Milchkaffee gemacht. Werde mir zu Weinachten das Buch „Maschinenschaden“ bestellen, über das ich gestern abend geschrieben habe.

Windows?

Logo von Windows 11. © Copyright 2021 by Microsoft Corporation.

Ich benutze ja seit 2004 Ubuntu Linux1, nachdem ich von 1997 bis 2002 Windows installiert hatte: zuerst Windows 95 und dann den Nachfolger Windows 98. Mein Traum war damals Windows NT, aber dafür gab es keinen Treiber für mein Modem, ist man damals – heute kaum mehr vorstellbar – ja noch mit 56k-Modems gesurft. Auch gab es damals noch kein DSL. Was ich nicht ganz verstehe, ist, weshalb Linux nur einen Marktanteil von gerade mal 2% hat – finde ich es doch um Längen besser als Windows (aktuell: Windows 11).

1 Genauer gesagt habe ich seit ca. 2020 Ubuntu MATE installiert, das ich besser als das „normale“ Ubuntu finde. So läßt sich, um nur ein Beispiel zu nennen, die obere Leiste mit den Icons der ganzen Anwendungen viel besser konfigurieren.

Batch-Dateien für ImageMagick

Für mich schon selbstverständlich, poste ich bei Scripts zu ImageMagick in einer Linux-Shell ausführbare shell scripts, doch da gibt es ja auch Windows mit seinen Batch-Dateien. 😉 Zu diesem wie ich finde spannenden Thema habe ich auf der Website von ImageMagick einen längeren Text entdeckt: Wie konvertiere ich ein shell script in eine .bat-Datei?

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Batch Magic“ .

CinePaint auf Slack

Screenshot des Logins der CinePaint-Seite bei Slack

Habe mich gerade mal wieder bei Slack eingeloggt, um zu sehen, was es in Bezug auf CinePaint 1.1 Neues gibt. So, wie es aussieht, wird die Windows-Version in absehbarer Zeit fertig sein; danach kommen Versionen für Linux und Mac OS X.

Just logged into the CinePaint page at Slack to see what’s new. It looks like the Windows version of CinePaint 1.1 will be released in the foreseeable future. After that, versions for Linux & Mac OS X will be developed.

Code-bewußt

Von Hand geschriebener HTML-Code meiner Website „Djangology“

Daß ich schon 1986 mit 6510-Assembler-Programmierung angefangen habe, hat mir später, als ich dann – das war 1997 – mit HTML angefangen habe, sehr geholfen, hat es mich doch für die kleinste Unstimmigkeiten im Code sensibilisiert. Mir ist damals auch bewußt geworden, daß ein falsch gesetztes Zeichen u. U. die ganze Website verspulen kann. Ich habe damals zum Schreiben des Codes – das war noch unter Windows 95 – zuerst WordPad, danach WinVi und dann den von Ulli Meybohm geschriebenen Editor Phase 5 benutzt. Mittlerweile schreibt angesichts der Tatsache, daß Websites in der Regel mit einem CMS aufgesetzt werden, vermutlich niemand mehr den ganzen Code von Hand. 😉

Technische Dokumentation: Dia

Gerade habe ich den Diagramm-Editor Dia ausprobiert, den es kostenlos für Windows, Mac OS X und Linux gibt. Nachdem ich 1996/97 ein Jahr lang mit Visio gearbeitet habe, war ich doch gespannt, wie das Handling von Dia sein würde.

Ein Screenshot:

Dsa Interface von Dia 0.97

Von der Dia-Website:

„Dia Diagram Editor is free Open Source drawing software for Windows, Mac OS X and Linux. Dia supports more than 30 different diagram types like flowcharts, network diagrams, database models. More than a thousand readymade objects help to draw professional diagrams. Dia can read and write a number of different raster and vector image formats. Software developers and database specialists can use Dia as a CASE tool to generate code skeletons from their drawings. Dia can be scripted and extended using Python.“

Bei näherem Hinsehen war ich total überrascht, wie viele Shapes Dia in seiner Bibliothek hat – dem obigen Text zufolge über 1000. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist das fehlende Anti-Aliasing, was sich besonders bei den Verbindungen zwischen den Shapes bemerkbar macht. Es ist jedoch möglich, Shapes per Copy & Paste in Inkscape zu importieren und dort weiterzubearbeiten.

Ein Test:

  1. Aus Dia direkt exportierte Shapes:
In Dia erstellte Shapes mit Aliasing (Export als PNG)

2. Aus Inkscape exportierte Shapes:

Von Dia in Inkscape importierte, dort weiterbearbeitete und anschließend als PNG exportierte Shapes

Fazit: Nicht so gut wie Visio, dafür kostenlos. Über den Umweg in Inkscape kann man/frau damit jedoch ebenfalls qualitativ hochwertige Diagramme erstellen.

Mißverständnis

Auf der Website von Chip.de wird unter anderem die Windows-Version von ImageMagick 7.0.10-20 zum Downloaden angeboten. Dann aber werden als Alternativen zu ImageMagick unter anderem der Gimp und Photoshop angeführt. Das beruht meiner Ansicht nach allerdings auf einem Mißverständnis: ImageMagick ist eben kein Bitmap-Editor im herkömmlichen Sinne, sondern eine Suite von Modulen zur teilweise hochkomplexen Modifizierung und Erstellung von Grafiken. Darüber hinaus lassen sich alle Funktionen mittels Scripts (Shell-Scripts oder BAT-Dateien) automatisieren.

Ein Beispiel:

#!/bin/bash
for file in *.jpg
 do convert $file -resize 550 -quality 90 resized-$file
done

Dieses Script verkleinert alle JPGs in einem gegebenen Verzeichnis bei einer Qualität von 90 auf eine Breite von 550 Pixeln. (Anm.: In ImageMagick 7.x convert durch das neue magick ersetzen.)

Und: Als „Nachteil“ wertet die Chip-Redaktion, daß viele Funktionen lediglich über Shell zur Verfügung stehen. Das ist imho aber gerade die Stärke von ImageMagick. Das GUI (Graphical User Interface; grafische Benutzeroberfläche) von ImageMagick (aufzurufen durch die Eingabe von display ohne Argumente) unterstützt nur sehr, sehr rudimentäre Funktionen.

MakeHuman

Über die Seite „Painting People“ von ImageMagick-User Snibgo habe ich die 3D-Software MakeHuman entdeckt, die mir so etwas wie „Poser“ oder „DAZ Studio“ zu sein scheint. MakeHuman gibt es für Windows und Mac OS X. Für eine Einführung seht bitte „Documentation: What is MakeHuman?“.

Zitat:

„The MakeHuman project strives to provide a complete tool that allows for the management of all things needed to create realistic virtual humans.“

Weiterführender Link: Mein Beitrag „DAZ Studio“.