„Emily in Paris“

Schaue mir gerade die ersten Folgen der Netflix-Serie „Emily in Paris“ an, die Erinnerungen an meinen letzten Paris-Aufenthalt im September 2018 weckt, an den Gare de Lyon, an dem mein Hotel lag, an die Métro und an café viennois, einen Espresso mit süßer Sahne.

Hier noch ein paar Fotos:

Häuser am Gare de Lyon
café viennois
Métro-Station

Nochmal: Sony Alpha 7

Foto © Sony

Bin absolut begeistert von meiner neuen Sony Alpha 7, einer spiegellosen Vollformat-Kamera, die ich mir Anfang Dezember 2020 gekauft habe. Sie hat eine maximale Auflösung von 6000 x 4000 Pixeln – beinahe das Vierfache meiner alten Kamera, einer Kodak Easyshare Z 8612 IS und ist – soweit ich das jetzt schon sagen kann – relativ einfach und intuitiv zu bedienen. Ich habe mir diese Kamera sehr günstig bei Saturn gekauft und wollte sie noch nachträglich versichern, aber Saturn hat das – leider – abgelehnt.

Serien

Nach längerer Pause wieder mal ein Beitrag: Serien. Habe auf Netflix zwei gute, unterhaltsame Serien entdeckt, nämlich „Ginny & Georgia“ und „Emily in Paris“. Da erstere (noch?) nicht allzu lang ist, schaue ich mir nun „Emily in Paris“ an. Diese und andere Serien auf Netflix haben alles das, was deutschen Serien fehlt: Sympathische Darsteller, gute, witzige Dialoge, gute Schauspieler, interessante Handlung. Dagegen nehmen sich deutsche Fernsehserien ausgesprochen platt und schlecht gemacht aus – einfach oberpeinlich. Das Schlimmste daran ist, finde ich zumindest, wenn man merkt, daß die Schauspieler nur spielen. Bei den amerikanischen (Netflix-)Serien dagegen kann man richtig mitleiden, so gut sind sie – zumindest die, die ich kenne – gemacht.

Dudel-Pop

Wenn meine Nachbarin und ich samstags kochen, läuft im Hintergrund immer der Stuttgarter Sender 107.7. Was abgesehen von dem absolut substanzlosen Gedudel (Motto: “bester Rock und Pop”) nervt, ist der sender-eigene Werbeslogan “Die neue Hundertsieben-sieben”, der wirklich nach jedem Stück abgespielt wird. Nicht viel anders ist es bei SWR3. Auch hier ein Strom aus Gedudel ohne Höhen und Tiefen. Keine Soli, keine Instrumentalstücke, keine Stücke mit Überlänge, keine Experimente.

Anfang der Siebzigerjahre, als ich noch in die Schule gegangen bin, habe ich nachmittags immer den Pop Shop auf SWF3 gehört. Die Moderatoren, darunter Chefsprecher Frank Laufenberg sowie Günter Verdin und Peter Kreglinger, haben manchmal die damaligen Pop-Songs durch den Kakao gezogen, z. B. Songs von Sweet oder Middle of the Road. Das, was heutzutage läuft, hätten sie gnadenlos in der Luft zerrissen. Wie das gekommen ist, daß Leute wie Ed Sheeran (ganz schlimm: mit Justin Bieber) oder Katy Perry Millionen verdienen, ist mir ein Rätsel. Wenn ich z. B. im Rewe bin, muß ich mir die Musik, die aktuell in den Hitparaden ist, ja notgedrungen anhören: am Fließband gefertigter Pop ohne jede Originalität.

Einen Teil der Schuld dieser unseligen Entwicklung trifft jedenfalls die Radiostationen, die diese Art von Musik unkommentiert über den Äther schicken. Und: Die Zuhörer nehmen das ganz offenbar kritiklos hin. Meine Vermutung ist, daß sie es ganz einfach nicht mehr anders kennen, was ja traurig genug ist. Wie das wieder anders werden kann, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.

08:19 Uhr

War heute morgen schon beim Trölsch und einkaufen. Im Rewe Idioten-Pop („a-ha-ha-ha-ha“). Ich frage mich, ob die Leute, die das unters Volk bringen, denn überhaupt kein Gewissen haben. Bettler waren heute morgen keine da, wohl, weil es zu kalt ist.

08:06 Uhr

War schon beim Rewe einkaufen und beim Trölsch frühstücken. Im Rewe das Übliche: Dudel-Pop ohne Höhen und Tiefen. Der 413er-Bus fährt immer noch nur bis Ludwigsburg ZOB, obwohl auf der Keplerbrücke schon seit Wochen keine Baustelle mehr ist.