Über Kaffee

„Hochland“-Kaffeetasse. Foto von mir.

Für mich bei meiner Arbeit am Computer essentiell: Kaffee. Wie ich hier schon ab und an geschrieben habe, gehe ich jeden Morgen zum Bäcker Trölsch hier in Ludwigsburg, einen Cappuccino mit Sahne trinken und dazu ein mürbes Hörnchen essen. Als ich 2014/15 in Stuttgart-Vaihingen gearbeitet habe, war da ein Bäcker in der Nähe, der – für eine Bäckerei-Kette eher die Ausnahme – den ausgezeichneten österreichischen Kaffee Daniel Moser hatte. Ich wollte mir im Online-Shop schon eine Packung bestellen, aber € 15,- Versandkosten nach Deutschland waren mir dann doch zuviel.

Weiterführender Link: Die Seite „Die Top 6 der traditionellen Kaffeehäuser in Wien“.

„Beatnik Pad“

Vor etwa fünfzehn Jahren besuchte ich öfter das „Beatnik Pad“ betitelte Blog eines Firefox-Programmierers irgendwo. Was mir sofort auffiel, war ein kurzweiliger, sehr eklektischer Mix aus allem Möglichen, von Musik über Literatur bis eben zu Firefox.

Jetzt habe ich dieses Blog im Internet Archive wiedergefunden – ok, Fragmente davon jedenfalls. Wie ich finde, lohnt sich ein Blick allemal.

Weiterführender Link: Folgende Seite bei Flickr bzw. hier.

CinePaint

Bis vor ein paar Jahren habe ich – immer wieder – die Entwicklung des als Open Source veröffentlichten Editors CinePaint verfolgt, und obwohl ich kein .deb-Paket von CinePaint entdecken konnte (oder doch? ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr genau), habe ich es wenigstens einmal geschafft, es zu installieren. Dabei mußte ich – als Vorarbeit sozusagen – über dreißig Abhängigkeiten (lies:Bibliotheken) installieren.

Zitat von der CinePaint-Website:

„CinePaint is special because it is intended for film production and was created by studio technologists. Those who write suggesting CinePaint merge with another open source project don’t get that. We have bigger goals. CinePaint isn’t just an image editor.“—Robin Rowe

Ein Screenshot des – aus dem Gimp 1.0 entwickelten – Interfaces:

Das Interface von CinePaint 0.25-0 unter Ubuntu

Ich meine, es war mal vor fünf (?) Jahren oder so, als eine neue, überarbeitet CinePaint-Version im Gespräch war, die den Codenamen „Glasgow“ trug. Was daraus geworden ist, kann ich leider nicht sagen. Auch gibt es auf der CinePaint- Website keinen Menüpunkt „Download“. Dafür kommt man/frau über „Release“ zum Download des .tar.gz.-Archivs für Linux.

Über die Website des ehemaligen CinePaint-Entwicklers Kai-Uwe Behrmann bin ich auf eine Seite bei GitLab gestoßen.

Zitat:

„CinePaint is a painting and retouching tool primarily used for motion picture frame-by-frame retouching and dust-busting. It was used on the HARRY POTTER and LORD OF THE RINGS films and many others.

CinePaint runs on Linux and other UNIX-compatible operating systems. The versions for Mac OS X and Windows are currently broken.

CinePaint is different from most other painting tools because it supports deep color depth image formats up to 32 bits per channel deep.“—Robin Rowe

Weiterführender Link: Seht auch folgenden Thread (englisch).

Den Gimp beenden

Wenn ihr den Gimp schließen wollt, niemals (!) den Werkzeugkasten schließen. Dann sind beim nächsten Start nämlich – nicht so optimal gelöst – sämtliche Reiter weg. (Genau genommen ist dann auch der Werkzeugkasten weg, den man/frau aber mittels Fenster > neuer Werkzeugkasten wieder herholen kann.) Statt dessen auf das „Schließen“-Icon des Bildfensters klicken (siehe folgenden Screenshot).

04:48 Uhr

Schlage mich gerade mit folgendem Problem in ImageMagick herum und hoffe, das doch bald lösen zu können. Bin froh, dass ich die Besprechung von Greg Roelofs‘ Buch abgeschlossen habe. Ich kann dieses Buch auch nach 21 Jahren wirklich nur empfehlen. Dann habe ich erfahren, dass ImageMagick eine Security Policy hat – wieder etwas, mit dem ich mich auseinandersetzen darf. Nach dem zweiten Milchkaffee heute morgen überlege ich, wie ich jetzt weiter vorgehe.

Während meiner Beschäftigung mit ImageMagick fällt mir auch immer wieder das ein, was die Chip.de-Redaktion über dieses Programm bzw. die im Funktionsumfang doch sehr reduzierte GUI-Version geschrieben hat. Offenbar besteht bei Chip.de kein Interesse daran, sich mit einer Shell und deren Möglichkeiten auseinanderzusetzen.

Greg Roelofs: „PNG: The Definitive Guide“

Nachdem ich das PNG-Grafikformat (gesprochen: ping) seit ca. 2002 kenne – ich habe damals für die PNG Homepage sogar eine Grafik gemacht – bin ich erst jetzt auf die Online-Version von Greg Roelofs‘ Buch „PNG: The Definitive Guide“, erschienen 1999 bei O’Reilly, gestoßen.

Cover © Copyright © 1999 O’Reilly & Associates, Inc. Mit freundlicher Genehmigung.

Auszug aus dem Vorwort:

This book covers a lot of ground, as one would expect from anything with the word „Definitive“ in its title. It is divided into three main parts. As much as possible, each part is written so that it can be read independently of the others. Even individual chapters are written this way, within reason; to avoid too much repetition, I’ll periodically refer to other chapters.—Greg Roelofs

Das umfangreiche Inhaltsverzeichnis macht deutlich, dass dieses Buch in drei Teile gegliedert ist:

  1. „Using PNG“
  2. „The Design of PNG“
  3. „Programming with PNG“

Der erste Teil – und hier besonders die besprochene Software – zeigt, dass „PNG: The Definitive Guide“ bereits über zwanzig Jahre alt ist. Netscape Navigator, Photoshop 4 und 5 sowie Paint Shop Pro – damals noch von JASC – sind längst Geschichte, jedenfalls in ihrer damaligen Form. Es gibt sogar ein Kapitel zur damaligen Version des Gimp.

Mit Gewinn – auch heute noch – wird bestimmt das Kapitel „An introduction to PNG“ zu lesen sein. Hier gibt der Autor einen allgemeinverständlichen Überblick über die Features dieses damals noch neuen Grafikformats, das unter anderem deswegen entworfen wurde, um die bei GIF auftauchenden lizenzrechtlichen Probleme – genauer: die der LZW-Kompression – zu umgehen.

Der zweite Teil dieses Buches beginnt mit einem geschichtlichen Abriß zur Entstehung der später so genannten „PNG Group“ oder „PNG Working Group“. Danach folgt eine – auch heute noch gültige – ausführliche Besprechung der Möglichkeiten von PNG.

Zum dritten Teil „Programming with PNG“ kann ich als Nicht-Programmierer nur wenig sagen. Dieser Teil gliedert sich in vier Unterkapitel:

  1. „Reading PNG Images“
  2. „Reading PNG Images Progressively“
  3. „Writing PNG Images“
  4. „Other Libraries and Concluding Remarks“

Dabei beginnen sowohl das erste wie auch das dritte Kapitel je mit einem Demo-Programm und schließen jeweils mit „Getting the Source Code“ ab.

Fazit: Auch wenn seit Erscheinen der Erstausgabe 21 Jahre vergangen sind, dürfte „PNG: The Definitive Guide“ auch heute noch seinem Namen gerecht werden und kann von mir Interessenten an diesem spannenden Grafikformat nur wärmstens empfohlen werden, zumal der Autor in einer sehr sympathischen, dabei sachlich fundierten Sprache schreibt. Zum aktuellen Stand der Entwicklung hier noch ein Hinweis auf die PNG Homepage.

HSV und verwandte Farbräume

Neben dem Farbraum HSV (Hue, Saturation, Value) gibt es sage und schreibe noch drei andere Farbräume, die von Konzept her sehr ähnlich aufgebaut sind, nämlich HSB (das B steht dabei für Brightness), HSL (L für Luminance) und zu guter letzt noch HSI (I für Intensity). Dabei ist mir das grundsätzliche Konzept klar; nur verstehe ich nicht, wozu es für die Helligkeit vier verschiedene Bezeichnungen gibt. Ich habe zu diesen vier Farbräumen bei YouTube ein Video entdeckt, in dem aber nicht alle meine Fragen geklärt werden.

So habe ich im ImageMagick-Forum gepostet, und vielleicht kann mir da ja jemand Antwort geben.

HSB und HSV sind identisch. B = V = max(R,G,B)

HSL: L = min(R,G,B)/2+max(R,G,B)/2

HSI: I = (R+G+B)/2

Seht auch folgenden Thread (englisch).

Wikipedia

Auf einen Artikel bei der „Zeit“ hin, in dem es um die Erfahrungen eines sogenannten Sichters bei der Wikipedia geht, habe ich der betreffenden Redaktion eine Email geschrieben:

„Guten Tag,

Sie schreiben in dem Artikel „Wie es wirklich ist … einen Wikipedia-Eintrag zu verteidigen“ meiner Ansicht nach viel zu positiv über Sichter. Meine Erfahrung ist, daß sich da anonyme Leute arrogant und selbstherrlich Artikel regelrecht „angeeignet“ haben und alles, was ihnen nicht in den Kram paßt, mit fadenscheinigen Begründungen (wenn überhaupt) wieder löschen. Deshalb mag ich die Wikipedia nicht besonders und verlinke auch nicht mehr zu Wikipedia-Einträgen.

mfg,

C. Cyrny“

Ich meine, es kann ja sein, daß das nicht generell gilt, aber so sind jedenfalls meine Erfahrungen. Summa summarum sind kontroverse Artikel zu einem bestimmten Thema bei der Wikipedia nicht gut aufgehoben. Ich habe die Arroganz dieser Leute, die sich hinter ihrer scheinbaren Anonymität verstecken, schon mehr als einmal erfahren müssen – deshalb auch dieser Beitrag.