Relief

Relief mit Rahmen © Copyright 1996 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Dieses schöne Relief habe ich 1996 gemacht. Im Prinzip ist das eine MDF-Platte 30 x 40 cm, auf die ich Molto Fill aufgespachtelt und dann ausmodelliert habe. Anschließend habe ich das Ganze mit schwarzer Acrylfarbe mit etwas Dioxazinpurpur übermalt. Nachdem dieses Relief bisher bei mir rumgestanden ist, habe ich es jetzt rahmen lassen und gebe es meinem Neffen, der in München wohnt und für eine Schweizer Versicherung arbeitet. Heute vormittag habe ich das fertig gerahmte Relief beim Leisten-Heckmann in Stuttgart abgeholt, der mir sehr sympathisch ist, habe ich dort doch schon Mitte der Neunzigerjahre ein paar Rahmen bestellt, die ich damals aber noch selber montiert habe. Was mir am Leisten-Heckmann so sympathisch ist, ist die Tatsache, daß das ein traditioneller Handwerkerbetrieb ist, wie man ihn nicht mehr so oft findet. Herr Heckmann ist auch nach 25 Jahren noch selbst der Inhaber.

Wieder offen?

„Holanka Bar“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

An sich poste ich hier ja nichts zu Corona. Da es jetzt aber so scheint, als ob die Gastronomie hierzulande wieder aufmachen würde, mache ich eine Ausnahme. Vorgestern war ich – ich wohne ja in Ludwigsburg – in Stuttgart beim Leisten-Heckmann, um einen Rahmen für ein Relief 1 zu bestellen, das ich 1995/96 gemacht habe und das ich meinem Neffen geben will. Zu meiner Überraschung war Herr Heckmann, der mich ganz freundlich bedient hat, immer noch der Inhaber. Wir haben uns dann – das Relief ist in Schwarz – für einen ebenfalls schwarzen Rahmen mit Schattenfuge und Silberrand entschieden. Nachdem ich wieder gegangen war, wollte ich – der Leisten-Heckmann ist in der Sophienstraße – in einem Café in der nahegelegenen Christophstraße einen Cappuccino trinken. Die junge Frau, die dort bedient hat, hat mir jedoch gesagt, ohne Impfbescheinigung oder Test könnte ich nicht dableiben. Und: Sie hat mich an eine Teststation in der Tübinger Straße ganz in der Nähe verwiesen. Nachdem ich mich dort aber angestellt hatte und mir nach etwa fünf Minuten klar geworden war, daß ich bestimmt eine Viertelstunde würde warten müssen, bin ich kurzerhand wieder gegangen. Nun hoffe ich, daẞ auch hier in Ludwigsburg die Gastronomie wieder aufmacht, so daß ich mal mit meiner Nachbarin beim Bäcker und Konditor Trölsch einen Kaffee trinken kann. Außerdem würde ich mich freuen, wenn der „Blaue Engel“, der direkt neben der Filmakademie liegt, wieder aufmachen würde und wir vom Blender-Meetup uns mal wieder dort treffen könnten.

1 Bei diesem Relief handelt es sich um eine MDF-Platte 30 x 40 cm, auf die ich Molto Fill aufgespachtelt und dann modelliert habe. Anschließend habe ich das Ganze mit Acrylfarbe – Schwarz und Dioxazin-Purpur – übermalt. Zu den Bildern, die ich in dieser Zeit – 1995/95 – gemalt habe, seht bitte auch folgenden Beitrag.

Malen

Schmincke-Farben. Foto von mir.

Während ich insbesondere 1996/97 viel gemalt habe, steht meine Staffelei gerade nur herum. 🙁 Damals habe ich ja auch über etwa ein Jahr eine Art künstlerisches Tagebuch verfaßt, in dem ich mir über Gott und die Welt Gedanken gemacht habe.

Ein kurzer Auszug:

Auszug aus meinem Tagebuch. © Copyright 1996 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Und hier noch ein Gemälde (Acryl auf Papier), das ich 1996 gemalt und dann 1996 oder 1997 verkauft habe:

© Copyright 1996 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Gemälde“.

Intuitives Arbeiten

Wie bei allem – so denke ich jedenfalls – kommt intuitives Arbeiten in erster Linie durch Übung. Ich mache jetzt ja schon seit mindestens 1996 Grafik; mit Webdesign bzw. HTML habe ich dann ein Jahr später angefangen. Da ich schon als Kind gemalt habe, war die Einarbeitung in Computergrafik für mich nicht schwer. Trotzdem bin ich – im Rückblick – erstaunt, wie mühelos ich 1996 den Einstieg in die Grafiksoftware gefunden habe, die ich – das war bei debis Systemhaus in Fellbach, wo ich Technische Dokumentation von Router-Netzwerken gemacht habe – damals benutzt habe. An Programmen hatte ich die damalige Version von Visio installiert; darüber hinaus hatte ich den „Designer“ von Micrografx, mit dem ich vor allem Präsentationsfolien erstellt habe, und zum Konvertieren von Visio in GIF – PNG gabe es damals noch nicht – hatte ich Paint Shop Pro, der 1996 noch von JASC entwickelt und vertrieben wurde.

Das Interface von Paint Shop Pro 6. © Copyright 1991 – 1999 by JASC Inc.

Um 1998 – ich benutzte damals noch Windows 95 – habe ich mir die Corel SelectEdition gekauft, zu der u. a. Corel PHOTO-PAINT gehörte, und – nachdem ich mir zu Lernzwecken eine Demo-Version des damaligen Photohshop installiert hatte – 2002 habe ich schließlich mit dem Gimp angefangen, den ich bis heute – und gern – benutze.

Ich würde hier zu gerne ein paar Sachen posten, die ich damals – besonders in meiner Windows-Zeit – gemacht habe, allerdings habe ich die betreffenden Disketten 2016, als ich nach Ludwigsburg umgezogen bin, weggeworfen (und welcher PC hat denn heute noch ein Diskettenlaufwerk?).

Eine Grafik habe ich noch im Internet Archive gefunden; es handelt sich dabei um ein Logo, das ich um 2002 für das auf Java basierende Projekt „Neurogrid“ entworfen habe:

Logo des Projekts „Neurogrid“. Design & © Copyright 2002 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr zu diesem Projekt könnt ihr auch in folgendem Beitrag nachlesen.

PaintShop Pro

Als ich 1996 mit Grafik angefangen habe, war Paint Shop Pro, wie er damals noch geschrieben wurde, Shareware und wurde von JASC entwickelt und vertrieben. Jetzt, 24 Jahre später, würde mich wirklich interessieren, wie die inzwischen von Corel aufgekaufte – und PaintShop Pro geschriebene – aktuelle Version aussieht und was sie kann. Habe mir deshalb die kostenlose Testversion heruntergeladen und werde mal sehen, ob ich die mittels Wine installieren kann.

Hmm, wie ich schon befürchtet hatte, geht es nicht – nicht über den Dateimanager Caja und auch nicht über eine Shell. In der Shell bekomme ich Folgendes:

claus@ccyrny:~/Downloads$ sudo wine PSP2020Installer.exe
[sudo] password for claus:
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fe30 is not acquired
Could not find Wine Gecko. HTML rendering will be disabled.
002d:err:mshtml:create_document_object Failed to init Gecko, returning CLASS_E_CLASSNOTAVAILABLE

Und:

claus@ccyrny:~/Downloads$ sudo apt-get install gecko
[sudo] password for claus:
Reading package lists… Done
Building dependency tree
Reading state information… Done
E: Unable to locate package gecko
claus@ccyrny:~/Downloads$ sudo apt-get install wine-gecko
Reading package lists… Done
Building dependency tree
Reading state information… Done
E: Unable to locate package wine-gecko
claus@ccyrny:~/Downloads$

Bleibt noch – womit ich immer wieder geliebäugelt habe -, mir CrossOver Linux zu kaufen, mit dem sich PaintShop Pro aller Wahrscheinlichkeit nach installieren lassen dürfte.

Gimp 2.10.18

Mein Interface des Gimp 2.10.18 im Zweifenster-Modus

Ich arbeite sehr gern mit dem Gimp, und das schon seit ca. 18 Jahren. Damals habe ich den Mut gefaßt, von Windows 98 zu SuSE Linux 7.3 zu wechseln, das ich mir noch gekauft habe.

Auch wenn ich teilweise lese, wie Leute sich vergebens im Gimp abmühen, kann ich persönlich das nur schwer nachvollziehen. Dazu muß ich sagen, daß ich schon 1994 mit Grafik angefangen habe, auch wenn das nur ein kurzes Intermezzo war. Ich habe damals interessehalber Photoshop – ich meine, es war die Version 3.x – auf einem in der Mediathek des Stuttgarter Rotebühlbaus installierten Mac ausprobiert, und da ich ja gestalterisch nicht unbegabt bin, ist mir das auch nicht besonders schwergefallen. Dann – zwei Jahre später – bin ich über Zeitarbeit zu debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gekommen, wo ich für die von debis administrierten Router-Netzwerke die Technische Dokumentation übernommen habe.

An Software hatte ich – noch auf Windows 95 – das von JASC entwickelte und später an Corel verkaufte Programm Paint Shop Pro sowie den Designer von Micrografx zur Verfügung. Für das Gros der Arbeit habe ich die damalige Version von Visio verwendet, das ja inzwischen von Microsoft weiterentwickelt wird.

Nach einem Jahr konnte ich aus rechtlichen Gründen leider nicht weiter bei debis bleiben. Ich hatte mir inzwischen aber meinen ersten eigenen PC gekauft und arbeitete mich in den folgenden Jahren immer weiter in den Bereich „Computergrafik“ ein. Ich kaufte mir die Corel Select Edition, die Corel DRAW, Corel PHOTO-PAINT sowie eine Software zur Texterkennung – ich glaube, das hieß OCR-Trace – beinhaltete. Vor allem mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet.

Das ging – inzwischen unter Windows 98 – bis 2002, als ich beschloß, mir parallel zu Windows das bereits erwähnte SuSE 7.3 zu installieren. Nun hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit, die damalige Version des Gimp auszuprobieren.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, wie das damals war – es muß eine der ersten Gimp-Versionen gewesen sein. Jedenfalls arbeitete ich mich mangels Alternativen gut in den Gimp ein, so daß er noch heute, was Bitmap-Editing angeht, mein Hauptwerkzeug ist.

So, das war ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit, der doch länger geworden ist als beabsichtigt. Trotdem ist das vielleicht doch für den einen oder anderen aufschlußreich.