The Velvet Underground & Nico

Wie ich auf der Website des „Rolling Stone“ lese, soll ein Velvet-Underground-Tribute-Album herauskommen, das Cover-Versionen der auf deren erster Platte „The Velvet Underground & Nico“ zu findenden Songs enthalten soll. Die Platte mit dem von Andy Warhol entworfenen Bananen-Cover zählt ja zu den einflußreichsten Alben der Pop-Geschichte.

Um einen Eindruck von dieser Platte zu vermitteln, hier ein Song von der Original-Version von 1967:

Maria Grazia Di Giovannantonio: „Nikon D6“

„Nikon D6“ © Copyright 2021 by Maria Grazia Di Giovannantonio. Mit freundlicher Genehmigung.

Bei Blender Artists habe ich eine Serie wirklich unglaublich detaillierter Renderings einer Nikon D6 entdeckt. Bei ArtStation hat es noch bessere, höher aufgelöste Bilder. Gemodelt, texturiert und gerendert wurde dieses Projekt von Maria Grazia Di Giovannantonio aus Neapel, die abends in ihrer Freizeit an der Nikon gearbeitet hat. Ich glaube auch, daß nur jemand, der selbst 3D-Grafik macht bzw. ebenfalls mit Blender arbeitet, diese Renderings richtig zu schätzen weiß.

Wahlwerbung

Wahlwerbung. Foto von mir.

Im Zuge der am 26. September stattfindenden Bundestagswahl war heute in fast allen Briefkästen hier im Haus Wahlwerbung des Ludwigsburger FDP-Kandidaten Oliver Martin („Politik bekommt ein neues Gesicht.“). Das Problem ist nur, daß mit Ausnahme eines Briefkastens überall ein „Bitte keine Werbung“-Aufkleber vorn unterhalb des Einwurfschlitzes ist – eine Tatsache, die den Austräger offenbar wenig tangiert hat. Das sind immerhin 23 Briefkästen. Auf der Rückseite der Karte ist nun zu lesen, wofür der Kandidat steht. Nur: Das sind eben – sorry! – alles nur positiv klingende Phrasen, wie sie in der Politik – und gerade zur Wahlzeit – leider gang und gäbe sind. Fazit: So bitte nicht!

P.. S.: Nachdem ich Herrn Martin wegen dem unberechtigten Einwurf seiner Werbung in unsere Briefkästen eine Email geschrieben und er mir versprochen hatte, sich darum zu kümmern, daß das nicht mehr vorkommt, war heute prompt wieder derselbe Flyer im Briefkasten. Sind die Austräger denn zu dumm, um eine einfache Anweisung zu befolgen? Anscheinend schon.

Benjamin Roman: „Galerie Vivienne“

Folgendes Rendering von Benjamin Roman ist mir heute bei Blender Artists aufgefallen:

„Galerie Vivienne“ © Copyright 2021 by Benjamin Roman. Mit freundlicher Genehmigung.

Die Detailtreue hier ist wirklich atemberaubend. Die Textur des Bodens ist übrigens zu 100% prozedural, d. h. keine Bitmaps.

Hier noch das Setup der Nodes für den Boden:

Nodes © Copyright 2021 by Benjamin Roman. Mit freundlicher Genehmigung.

Weiterführender Link: Seht hierzu auch bei ArtStation.

Ein paar Links zum Thema „Fotografie“

Joscho Stephan: Interview

Joscho Stephan. Foto © Copyright 2021 by Manfred Pollert. Mit freundlicher Genehmigung.

Im Folgenden ein Interview mit dem international etablierten, vorwiegend akustisch spielenden Gitarristen Joscho Stephan, der vor allem im Genre Gypsy Swing zu Hause ist. Nachdem ich Joscho eine Reihe von Fragen zugemailt hatte, kam heute zu meiner großen Freude eine Email mit den Antworten. Joscho Stephan hat u. a. schon im berühmten, nach Charlie Parker benannten „Birdland“ gespielt. Ich selbst kenne auch seine YouTube-Videos mit dem akustischen Spieler Tommy Emmanuel, mit dem Joscho Stephan auf Australientournee war.

Hier das Interview:

F: Wann hast Du angefangen, Gitarre zu spielen?

A: Ich habe im Alter von 6 Jahren angefangen. Mein Vater hat mir die ersten Akkorde gezeigt.

F: Hattest Du Unterricht?

A: Ich hatte Unterricht in klassischer Gitarre. Das war so nicht beabsichtigt, mein Vater dachte eher an eine Ausbildung im Bereich Harmonielehre etc., aber das wurde zu der Zeit (Mitte der 80er Jahre) noch nicht angeboten, bzw. nicht von der städtischen Musikschule angeboten.

F: Wie kam es dazu, daß Du Dich für Gypsy Swing interessierst?

A: Ich habe Django Reinhardt im Alter von 12 oder 13 Jahren das erste Mal gehört (Minor Swing), das hat mich total umgehauen.

F: Welche Gitarristen haben Dich neben Django Reinhardt beeinflußt?

A: Unheimlich viele, da ich auch immer andere Musikrichtungen gehört habe. Zuerst natürlich George Harrison und die Beatles, dann Rockgitarristen (Santana, Gary Moore, Joe Satriani etc.), bis hin zu Jazzern wie Wes Montgomery und auch George Benson. Für meine Generation sind natürlich Stochelo Rosenberg und Bireli Lagrene auch ganz wichtige Einflüsse.

F: Was hältst Du von den Aufnahmen, die Django Reinhardt mit elektrisch verstärkter Gitarre aufgenommen hat?

A: Ich bin ein Fan vom akustischen Django, kenne aber all seine Aufnahmen. Manchmal bin ich mir nicht sicher ob er elektrisch spielt, oder seine Selmer mit einem Stimer Pickup abgenommen hat (das sorgt dann schon fast für einen leicht angezerrten Sound). Es gibt natürlich viele Favoriten aus seiner “elektrischen Zeit” (ca. 1947 – 1953). Die Version von Anouman ist toll, und natürlich die Aufnahmen mit Pierre Michelot, Maurice Vander und Jean-Louis Viale vom März 1953, alle Nummern zeigen Django´s zukünftigen Weg, den er leider nicht mehr weiter ausbauen konnte.

F: Kannst Du Noten lesen?

A: Durch den klassischen Unterricht habe ich Noten lesen “gelernt”, allerdings bin ich ein ganz schlechter Notist, d.h. ich habe damals schon meinem Lehrer lieber abgeschaut anstatt zu lesen. Akkordsymbole und Abläufe kann ich allerdings flüssig lesen, und mehr brauche ich eigentlich nicht, wenn ich als Gast irgendwo mitspiele. Die Themen werden sowieso meist varriert.

F: Den Pressefotos nach spielst Du auf einer Gitarre von Jürgen Volkert. Wie bist Du mit dieser Gitarre zufrieden?

A: Ich habe mittlerweile einige Gitarren vom Jürgen, da er genau meinen Geschmack trifft im Bereich Sound und Handling. Seit 2002 spiele ich seine Instrumente (im Gypsy Swing Bereich) und habe da auch keine Ambitionen zu wechseln.

F: Was für eine Gitarre für Gypsy Swing würdest Du Anfängern empfehlen?

A: Ich selbst habe oft in den Staaten die preiswerte Cigano Serie gespielt (falls keine hochwertigen Instrumente aufzutreiben waren), die waren immer gut spielbar und vom Sound o.k., die Instrumente von Altamira sind meist noch etwas wertiger, aber auch etwas teurer. Wenn man mehr Budget zur Verfügung hat, dann lohnt sich natürlich ein handgebautes Instrument.

Vielen Dank für das Interview!

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