Adolf Hölzel

Adolf Hölzel: „Heilige Ursula“ 1914/15. Öl auf Leinwand, Kunstmuseum Stuttgart.

Der 1853 – im selben Jahr wie Ferdinand Hodler und Vincent van Gogh – in Ölmütz/Mähren geborene Adolf Hölzel ist einer meiner Lieblingsmaler und das obige Gemälde eines meiner Lieblingswerke von ihm. Viel zu wenig bekannt, ging dieser Wegbereiter der abstrakten Malerei – seine „Komposition in Rot I“ entstand bereits 1905 – nach dem Kunststudium nach Dachau, wo er unter anderem als Lehrer wirkte. Ebenfalls im Jahre 1905 wurde Hölzel nach Stuttgart an die Königlich Württembergische Kunstakademie berufen, wo er bis 1918 lehrte. Zu seinen Schülern gehörten Ida Kerkovius, Willi Baumeister und Oskar Schlemmer. Neben seiner Lehrtätigkeit ist noch der im Besitz der Stuttgarter Staatsgalerie befindliche kunsttheoretische Nachlaß zu erwähnen. Hier setzte sich Hölzel auch theoretisch mit den Fragen des künstlerischen Schaffens auseinander.

Hier ein Auszug:

Ein Blatt aus Adolf Hölzels kunsttheoretischem Nachlaß.

Adolf Hölze verstarb 1934 und wurde auf dem Stuttgarter Waldfriedhof beigesetzt.

Weiterführender Link: Die Website der Adolf-Hölzel-Stiftung.