GINP

GINP ist kein Schreibfehler; es steht für Gimp Is Not Photoshop. Während die Redaktion von Chip.de über den Gimp schreibt

„Zeichnete sich die Open-Source-Software früher noch durch ein recht eigenwilliges Interface aus, so können Sie mittlerweile Photoshop recht genau nachbauen.“—Chip-Redaktion

so halte ich das für ein grundsätzliches Mißverständnis. M. E. will der Gimp gar kein – und schon gar kein zweitklassiger – Ersatz für Photoshop sein – Einfenster-Modus hin oder her. Und mit dem von der Chip-Redaktion favorisierten Theme „Dark“ komme ich persönlich nur sehr schwer zurecht.

Screenshot: Der Gimp 2.10.18 mit dem Theme „Dark“.

Wo Photoshop m. E. punktet, ist z. B. die Druckvorstufe. Da kann der Gimp einfach nicht mithalten, ist doch CMYK-Unterstüzung im Gimp praktisch nicht vorhanden. Dagegen hat Photoshop keinen Chroma-Keyer, und 3D-Text gestalte ich ehrlich gesagt lieber im Gimp. Darüber hinaus ist das Interface des Gimp von der Philosophie her einfach flexibler und kann viel weitergehender angepaßt werden als in Photoshop.

Und dann ist da natürlich noch der Kostenfaktor. Ich möchte an dieser Stelle auch meiner Meinung Ausdruck geben, daß ich das Abo-Modell von Adobe nicht so gut finde. So werden nur Abhängigkeiten erzeugt, und darüber hinaus ist mir das einfach zu teuer.

Summa summarum komme ich mit dem Gimp so gut zurecht, daß ich wirklich gern mit ihm arbeite – Photoshop hin oder her.

Photoshop CC abonnieren?

Seit meinem letzten Beitrag denke ich ernsthaft darüber nach, die aktuelle Version CC von Photoshop zu abonnieren, auch wenn ich das Abo-Modell von Adobe absolut nicht gut finde – aber was soll man/frau machen? Nur: Da ich ja Ubuntu MATE 20.04 und CrossOver Linux 19.0.2 installiert habe, habe ich mich gerade auf der Website von CodeWeavers schlau gemacht. Das Ergebnis ist nicht gerade ermutigend (siehe folgenden Screenshot):

Screenshot © Copyright 2020 by CodeWeavers.

Ich habe deshalb im Support-Forum von CodeWeavers gepostet und warte auf Antwort.