Schlaflos in Ludwigsburg (52)

Habe gerade – es ist inzwischen 01:12 Uhr – den Artikel „Die Zerstörung der Linken“ bei der FAZ entdeckt, der eine Standortbestimmung der LINKEN versucht. Und: Bin bei Muck Rack als freier Autor gelistet, nachdem ein Artikel von mir ins Englische übersetzt wurde und im Linux Magazine erschien.

Was – leidiges Thema – die Ampel-Koalition angeht, war deren inkonsequente Haltung eigentlich schon in den aufgesetzten Statements bei der Pressekonferenz zu spüren, auf der der Koalitionsvertrag vorgestellt wurde. Richtiger Aufbruch sieht einfach anders aus – sorry.

Schreibe gerade an einem dritten Artikel für das Magazin LinuxUser, der „Pfadeffekte in Inkscape“ zum Thema hat.

Zu Fridays for Future: War gestern nochmal im Online-Chat, fühle mich da aber absolut unwohl. Gründe? Zum einen der große Altersunterschied, dann aber auch das Gefühl, einfach nicht dazuzugehören. Kein „Hallo, schön, daß Du da bist.“ o. ä.

Auf YouTube „Maniac“ aus dem Tanzfilm „Flashdance“ (1983).

Gimp 2.10.18: Das Werkzeug „Heilen“

Über einen Artikel von Claudia Meindl in der Zeitschrift „LinuxUser“ bin ich auf das Gimp-Werkzeug „Heilen“ aufmerksam geworden, das ich bisher ehrlich gesagt noch gar nicht benutzt hatte.

Das Werkzeug „Heilen“ (rot umrandet) im Gimp 2.10.18.

Also habe ich es versuchshalber mal ausprobiert, und – ich bin absolut begeistert. „Heilen“ funktioniert um Längen besser als „Klonen“, das ich bisher für solche Aufgaben benutzt habe.

Ein Beispiel:

Ein Foto vor (oben) und nach (unten) Anwendung des Werkzeugs „Heilen“.
© Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Artikel: „Chroma Keying mit dem Gimp“

Person vor Greenscreen. Foto: iStock.
Freigestellte Person. Der Greenscreen wurde mit dem Gimp ausgekeyt.

Am 18.11.2021 kam die Dezember-Ausgabe 12/2021 des Magazins LinuxUser heraus. Auf S. 54 ff. ist ein Artikel von mir abgedruckt. Titel: „Ohne Hintergrund“; Thema: „Chroma Keying mit dem Gimp“. Chroma Keying wird vor allem im Bereich visual fx oder beim Fernsehen verwendet. Im Prinzip wird eine „key color“ – üblicherweise Grün oder Blau – durch einen transparenten Hintergrund ersetzt (s. Beispiel oben). Daß das auch mit dem Gimp geht und u. U. beim Freistellen viel Arbeit erspart, habe ich eher durch Zufall entdeckt und dabei festgestellt, daß der Chroma Keyer vom Gimp gar nicht ohne ist.

Neu: Aus dem Archiv

Ok, habe jetzt mein Vorhaben wahr gemacht und rechts in der Seitenleiste ein neues Feature „Aus dem Archiv“ eingefügt. Als ersten Beitrag hier also mein längerer Artikel „Bert Stern & Marilyn Monroe: “The Last Sitting”“ zum letzten Foto-Shooting, das Marilyn Monroe vor ihrem frühen Tod 1962 gemacht hat.

„Djangology“: Redesign

Screenshot meiner Django-Reinhardt-Seite „Djangology“

Bin ja nach wie vor am Überlegen, ob ich meine Django-Reinhardt-Seite „Djangology“ nicht neu designen und unter dem CMS ExpressionEngine erneut online stellen soll, da sie leider nicht responsiv ist. Der Grund für die Verzögerung ist hauptsächlich Bequemlichkeit. Darüber hinaus muß ich zu meiner Verteidigung aber sagen, daß ich gerade gleichzeitig an mehreren Sachen arbeite. So habe ich mir beispielsweise vorgenommen, außer dem Artikel über DNEG eine Seite eines – vielleicht – kommenden Gimp-Buches „Gimpology“ zu entwerfen, wobei ich mich aber auch frage, ob dieses Buchprojekt nicht vielleicht leichter Größenwahn ist, bedeutet das doch immens viel Arbeit – ich denke da nur an all‘ die Screenshots.

Noch ein Interview

Hier nochmal der Link zu dem Interview, das Ralph Segert 2008 mit dem Autor und Netzaktivisten Peter Glaser gemacht hat. U. a. heißt es dort:

„Durch die explosionsartige Ausbreitung des Internet nach 1993 wurde Email eine komfortable Kommunikationsform. In den 80er Jahren gab es noch kein einheitliches Adressierungsschema für Emails, das war eine Art altägyptische Geheimlehre, wie man beispielsweise eine Mail aus dem deutschen Mausnet in das europäische Bitnet schickte.“–Peter Glaser

Solche Geschichten aus der Anfangszeit des Internet interessieren mich ja sehr, nachdem ich mir bereits 1986 meinen ersten Computer gekauft hatte (seht dazu bitte auch hier). In diesem Zusammenhang sehr aufschlußreich sind die beiden Teil der von Chaos Computer Club herausgegebenen „Hackerbibel“ (Teil 1 und Teil 2). Da atmet noch der – heute kaum mehr vorstellbare – Anfangsgeist.

Weiterführender Link: Eine Reihe von Artikeln, die Peter Glaser für die „Stuttgarter Zeitung“ geschrieben hat.

LinuxUser: Artikel über Blender

Gerade habe ich – wenn auch ziemlich verspätet – den vom stellvertretenden Chefredakteur der Zeitschrift LinuxUser, Andreas Bohle verfaßten Artikel „3D-Modelle für AI-Training“ entdeckt. Was, denke ich da, Microsoft und Open Source? Geht das überhaupt? Anscheinend schon, wie der Artikel demonstriert.

Zitat:

„Das Unternehmen Microsoft unterstützt als Gold-Sponsor die Arbeit des Blender Foundation’s Development Fund. Dieser finanziert die Weiterentwicklung des 3D-Modellers, der als freie Software bereitsteht.“–Andreas Bohle

LinuxUser

Nach dem Angebot vom stellvertretenden Chefredakteur der Zeitschrift LinuxUser, als freier Autor mitzuarbeiten, habe ich übers Wochenende darüber nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen, daß es mir momentan noch an Kompetenz gerade in Bezug auf Blender fehlt. Also habe ich per Email abgesagt, worauf ich vom stellvertetenden Chefredakteur eine freundliche Email bekommen habe, daß ich mich gerne wieder melden könne, wenn ich sattelfester sei, man habe nach wie vor Bedarf an Artikeln über Blender. Das hat mich gefreut, und meine Ehrlichkeit hat sich somit auch ausgezahlt.

Seht hierzu auch meinen Beitrag „Perspektiven“.

Perspektiven

Ich habe vielleicht die Möglichkeit, beim Computermagazin LinuxUser als freier Autor mitzuarbeiten. Auf eine Anfrage per Email hin bekam ich vom stellvertretenden Chefredakteur eine Email, ob ich nicht einen Artikel zum 3D-Programm Blender schreiben könne, das hätte man schon lange nicht mehr gehabt. Daraufhin habe ich mir den Musterartikel durchgelesen und ihn in ein PDF konvertiert, um ihn – er enthält zahlreiche Konventionen in Form grüner Tags (ein Beispiel: @T:) – mir in Farbe auszudrucken, da er sich online nicht so gut liest wie auf dem Papier. Das wäre wirklich super, wenn das klappen würde.