Projekt: „Desmond Blue“ (11)

Rendering in Eevee © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Endlich! Mit Hilfe eines netten Benutzers bei Blender Artists habe ich es geschafft, meine kurze (552 Frames) Animation erfolgreich zu rendern, und zwar rendere ich in einer Shell.

Der Befehl: blender -b desmond_blue_010721_01a.blend -E BLENDER_EEVEE -s 1 -e 552 -t 2 -a

Und die Ausgabe – hier für Frame 469:

Fra:469 Mem:166.84M (Peak 168.07M) | Time:00:00.02 | Syncing Camera
Fra:469 Mem:166.84M (Peak 168.07M) | Time:00:00.02 | Syncing Area.002
Fra:469 Mem:166.84M (Peak 168.07M) | Time:00:00.02 | Syncing Plane
Fra:469 Mem:166.85M (Peak 168.07M) | Time:00:00.02 | Syncing Circle.002
Fra:469 Mem:166.88M (Peak 168.07M) | Time:00:00.02 | Syncing Empty
Fra:469 Mem:166.87M (Peak 168.07M) | Time:00:00.03 | Rendering 1 / 32 samples
Fra:469 Mem:166.85M (Peak 168.07M) | Time:00:01.72 | Rendering 26 / 32 samples
Fra:469 Mem:166.85M (Peak 168.07M) | Time:00:02.12 | Rendering 32 / 32 samples
Append frame 469
Time: 00:02.46 (Saving: 00:00.21)

Das Problem war nur, daß, als ich im Dateimanager Caja nachgeschaut habe, kein einziger Frame gespeichert war. 🙁 Erst, als ich das Ganze nochmal mit GUI gerendert habe, ging es. Im Prinzip konnte ich so (über die Shell) aber schon mit Eevee rendern.

Maria Grazia Di Giovannantonio: „Nikon D6“

„Nikon D6“ © Copyright 2021 by Maria Grazia Di Giovannantonio. Mit freundlicher Genehmigung.

Bei Blender Artists habe ich eine Serie wirklich unglaublich detaillierter Renderings einer Nikon D6 entdeckt. Bei ArtStation hat es noch bessere, höher aufgelöste Bilder. Gemodelt, texturiert und gerendert wurde dieses Projekt von Maria Grazia Di Giovannantonio aus Neapel, die abends in ihrer Freizeit an der Nikon gearbeitet hat. Ich glaube auch, daß nur jemand, der selbst 3D-Grafik macht bzw. ebenfalls mit Blender arbeitet, diese Renderings richtig zu schätzen weiß.

Arbeiten in Blender

Lernkurve © Copyright 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Obwohl Blender gerade am Anfang wirklich schwierig zu handeln ist, wird das mit der Zeit definitiv besser. Um aber nicht vorzeitig aufzugeben, empfehle ich, sich Hilfe zu holen – sei es über Workshops, Tutorials oder – was mir am meisten geholfen hat – eine Gruppe Gleichgesinnter. In Foren zu posten, kann helfen, aber wenn man/frau das nicht regelmäßig macht, ist das eben relativ unpersönlich.

Benjamin Roman: „Galerie Vivienne“

Folgendes Rendering von Benjamin Roman ist mir heute bei Blender Artists aufgefallen:

„Galerie Vivienne“ © Copyright 2021 by Benjamin Roman. Mit freundlicher Genehmigung.

Die Detailtreue hier ist wirklich atemberaubend. Die Textur des Bodens ist übrigens zu 100% prozedural, d. h. keine Bitmaps.

Hier noch das Setup der Nodes für den Boden:

Nodes © Copyright 2021 by Benjamin Roman. Mit freundlicher Genehmigung.

Weiterführender Link: Seht hierzu auch bei ArtStation.

Mrthidn: „Ice Trilogy“

Mrthidn: „Ice Trilogy“ © Copyright 2021 by Mrthidn. Mit freundlicher Genehmigung.

Diese arktische Landschaft habe ich bei Blender Artists entdeckt. Wow!, kann ich da nur sagen. Das ist wirklich beeindruckend, umso mehr, wenn man selber mit Blender arbeitet und weiß, was für Arbeit das ist.

Mrthidn ist auch auf ArtStation und Instagram präsent.

Übersicht: Das Interface von Blender 2.92

Screenshot: Das Interface von Blender ab Version 2.8 mit Erklärungen.

So stellt sich das Interface des 3D-Programms Blender nach dem Start dar. Hier dominiert der sog. Viewport, die 3D-Ansicht mit dem default cube. Rechts oben der sog. Outliner, darunter die Properties. Die Timeline ganz unten wird nur bei Animationen gebraucht; ansonsten kann man/frau hier den UV Editor (zum Texturieren) oder den node-basierten Shader Editor öffnen. Ok, das sind viele Fachbegriffe, deshalb hier eine kurze Erklärung. Der Viewport ist die eigentliche Arbeitsoberfläche; hier wird eine 3D-Szene erstellt und bearbeitet. Gerendert wird das Ganze dann mit [F12], wobei man/frau normalerweise den Renderer Cycles benutzen wird. Der Renderer und viele andere Einstellungen zur Szene können über die Properties-Tabs festgelegt werden. Im Outliner (rechts oben) hat man/frau eine Übersicht über die ganzen in einer Szene vorhandenen Objekte wie – hier – den Würfel, die Lichtquelle, die Kamera u. v. a. m. Die Timeline ganz unten wird wie schon gesagt lediglich bei Animationen benutzt. Das ist hier – technisch bedingt – nur eine ganz kurze Übersicht; mehr zum Thema folgt vielleicht noch.

P. S.: An dieser Stelle eine Anmerkung zu den unübersetzten englischen Begriffen: Es ist zwar prinzipiell möglich, das Interface von Blender auf Deutsch umzustellen, aber wir im Blender-Meetup Ludwigsburg z. B. verwenden grundsätzlich die englischen Begriffe. Zudem kann man/frau so englischsprachige Tutorials wie die sehr guten von tutor4u durcharbeiten. Und: Auch Websites wie Blender Artists oder Blender Nation sind auf Englisch. Außerdem heißt es auch im deutschen Interface Outliner u. a.