Test

Um mein neuerworbenes Grafik-Tablett auszuprobieren, habe ich im Gimp etwas herumgemalt und dann Filter > Licht und Schatten > Lichteffekt... angewandt.

Testgrafik mit dem Gimp

Da ist aber von high-end nicht viel zu sehen – sorry! Diese sichtbaren „Stufen“ dürften imho nicht sein.

Die sichtbaren „Stufen“ nach Anwendung des Filters ‚Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte…‘ im Detail.

Dieses schlechte Anti-Aliasing („Glätten“) ist auch beim Erstellen von 3D-Text manchmal (nicht immer) ein Problem – von dem schlechten Textwerkzeug mal ganz zu schweigen.

Habe noch einen neuen Versuch gemacht und diesmal die maximale Tiefe der bump map reduziert. Ergebnis:

Filter > Licht und Schatten > Lichteffekte… mit bump map

Jetzt sind die Artefakte deutlich reduziert. Ich habe auch in 32-bit/Kanal gearbeitet. In Photoshop geht Filter > Rendering-Filter > Beleuchtungseffekte... nur in 8-bit/Kanal. In dieser Beziehung ist der Gimp also im Vorteil.

Noch besser wird es, wenn ich den Grün-Kanal ausblende. Das geht ganz einfach, indem ich diesen Kanal schwarz male.

Testgrafik ohne Grün-Kanal

Das sieht schon ganz ordentlich aus. Aber: Wir wollen ja das Gelb behalten. Lösung: Den Grün-Kanal etwas weichzeichnen, und zwar mit Filter > Weichzeichnen > Gaussscher Weichzeichner... mit den Voreinstellungen.

Ergebnis:

Testgrafik mit weichgezeichnetem Grün-Kanal

Jetzt sind die Artefakte deutlich reduziert. Fazit: Wenn man/frau weiß wie, kann man/frau auch im Gimp ordentliche Ergebnisse erzielen.