Corel PaintShop Pro 2020 installieren

Nachdem CrossOver Linux 19 jetzt läuft, wollte ich mir Corels PaintShop Pro 2020 in der Testversion unter Ubuntu MATE 20.04 installieren. Ein Mitarbeiter im Support von CodeWeavers hat mir mitgeteilt, daß er diese Testversion nicht installieren konnte, da der Installer – aus welchem Grund auch immer – Internet Explorer 10 oder höher benötigt.

Aus den Systemanforderungen für PaintShop Pro 2020

Nun habe ich versuchsweise den Support von Corel kontaktiert, obwohl ich mir – aus früheren Erfahrungen heraus – da wenig Hoffnung mache. Ich mußte in der Vergangenheit leider feststellen, daß die Mitarbeiter des Corel-Supports alles andere als auf Zack sind, d. h. sie gingen meist überhaupt nicht richtig auf meine jeweilige Fragestellung ein.

P. S.: Habe inzwischen Antwort vom Support von Corel bekommen, und – leider – haben sich meine Befürchtungen bestätigt. Auf meine Frage nach dem Internet Explorer 10 ist der oder die MitarbeiterIn überhaupt nicht eingegangen, und auch CrossOver Linux war dem Support unbekannt. Tja, was soll man/frau da sagen?

CrossOver Linux 19

Da ich immer wieder mal eine Windows-Applikation testen wollte, Wine aber nicht immer reibungslos funktioniert, habe ich heute den Schritt getan, mir für € 38,- CrossOver Linux 19 zu kaufen. Nachdem die beiden ersten Versuche, es direkt mit gdebi zu öffen, fehlschlugen, wählte ich beim dritten Versuch "Speichern unter ..." aus, was auch funktionierte. Im Ubuntu-Menü war nun ein Eintrag CrossOver zu finden.

Als ich mir aber die heruntergeladene Testversion von Corel PaintShop Pro 2020 installieren wollte, hängte sich CrossOver auf. Wie ich herausfand, war das mein Fehler: Ich hatte vergessen, eine Flasche ("Bottle") für PaintShop Pro 2020 zu selektieren. Nun geht leider gar nichts mehr; ein Klick auf den CrossOver-Button bewirkt – nichts. Habe deshalb im Forum von CrossOver Linux gepostet und hoffe, so eine Lösung für mein Problem zu finden.

Auch der Versuch, CrossOver Linux als root zu starten, funktionierte nicht richtig. Nachdem ich gewarnt worden war, dass das nicht ohne Risiko sei, erschien kurz das Fenster, mit dem man/frau Software installieren kann. Nachdem ich aber PaintShop Pro 2020 eingetippt hatte, hängte sich das Programm auf. Na toll! 🙁

Für die Lösung dieses Problems siehe meinen Beitrag „CrossOver Linux 19: Fehlersuche“. Dank der freundlichen Unterstützung von CodeWeavers funktioniert CrossOver Linux jetzt einwandfrei. 🙂

PaintShop Pro

Als ich 1996 mit Grafik angefangen habe, war Paint Shop Pro, wie er damals noch geschrieben wurde, Shareware und wurde von JASC entwickelt und vertrieben. Jetzt, 24 Jahre später, würde mich wirklich interessieren, wie die inzwischen von Corel aufgekaufte – und PaintShop Pro geschriebene – aktuelle Version aussieht und was sie kann. Habe mir deshalb die kostenlose Testversion heruntergeladen und werde mal sehen, ob ich die mittels Wine installieren kann.

Hmm, wie ich schon befürchtet hatte, geht es nicht – nicht über den Dateimanager Caja und auch nicht über eine Shell. In der Shell bekomme ich Folgendes:

claus@ccyrny:~/Downloads$ sudo wine PSP2020Installer.exe
[sudo] password for claus:
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fd98 is not acquired
002d:err:ntdll:RtlLeaveCriticalSection section 0x32fe30 is not acquired
Could not find Wine Gecko. HTML rendering will be disabled.
002d:err:mshtml:create_document_object Failed to init Gecko, returning CLASS_E_CLASSNOTAVAILABLE

Und:

claus@ccyrny:~/Downloads$ sudo apt-get install gecko
[sudo] password for claus:
Reading package lists… Done
Building dependency tree
Reading state information… Done
E: Unable to locate package gecko
claus@ccyrny:~/Downloads$ sudo apt-get install wine-gecko
Reading package lists… Done
Building dependency tree
Reading state information… Done
E: Unable to locate package wine-gecko
claus@ccyrny:~/Downloads$

Bleibt noch – womit ich immer wieder geliebäugelt habe -, mir CrossOver Linux zu kaufen, mit dem sich PaintShop Pro aller Wahrscheinlichkeit nach installieren lassen dürfte.

Gimp 2.10.18

Mein Interface des Gimp 2.10.18 im Zweifenster-Modus

Ich arbeite sehr gern mit dem Gimp, und das schon seit ca. 18 Jahren. Damals habe ich den Mut gefaßt, von Windows 98 zu SuSE Linux 7.3 zu wechseln, das ich mir noch gekauft habe.

Auch wenn ich teilweise lese, wie Leute sich vergebens im Gimp abmühen, kann ich persönlich das nur schwer nachvollziehen. Dazu muß ich sagen, daß ich schon 1994 mit Grafik angefangen habe, auch wenn das nur ein kurzes Intermezzo war. Ich habe damals interessehalber Photoshop – ich meine, es war die Version 3.x – auf einem in der Mediathek des Stuttgarter Rotebühlbaus installierten Mac ausprobiert, und da ich ja gestalterisch nicht unbegabt bin, ist mir das auch nicht besonders schwergefallen. Dann – zwei Jahre später – bin ich über Zeitarbeit zu debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gekommen, wo ich für die von debis administrierten Router-Netzwerke die Technische Dokumentation übernommen habe.

An Software hatte ich – noch auf Windows 95 – das von JASC entwickelte und später an Corel verkaufte Programm Paint Shop Pro sowie den Designer von Micrografx zur Verfügung. Für das Gros der Arbeit habe ich die damalige Version von Visio verwendet, das ja inzwischen von Microsoft weiterentwickelt wird.

Nach einem Jahr konnte ich aus rechtlichen Gründen leider nicht weiter bei debis bleiben. Ich hatte mir inzwischen aber meinen ersten eigenen PC gekauft und arbeitete mich in den folgenden Jahren immer weiter in den Bereich „Computergrafik“ ein. Ich kaufte mir die Corel Select Edition, die Corel DRAW, Corel PHOTO-PAINT sowie eine Software zur Texterkennung – ich glaube, das hieß OCR-Trace – beinhaltete. Vor allem mit Corel PHOTO-PAINT habe ich sehr gern gearbeitet.

Das ging – inzwischen unter Windows 98 – bis 2002, als ich beschloß, mir parallel zu Windows das bereits erwähnte SuSE 7.3 zu installieren. Nun hatte ich zum ersten Mal Gelegenheit, die damalige Version des Gimp auszuprobieren.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr daran erinnern, wie das damals war – es muß eine der ersten Gimp-Versionen gewesen sein. Jedenfalls arbeitete ich mich mangels Alternativen gut in den Gimp ein, so daß er noch heute, was Bitmap-Editing angeht, mein Hauptwerkzeug ist.

So, das war ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit, der doch länger geworden ist als beabsichtigt. Trotdem ist das vielleicht doch für den einen oder anderen aufschlußreich.

Projekt „Neurogrid“

Eingangsseite für das Internet-Projekt „Neurogrid“. © ca. 2002 by Claus Cyrny.

Anfang des neuen Jahrtausends habe ich eine Zeitlang an dem auf Java basierenden Projekt „Neurogrid“ mitgearbeitet, wo ich für das Grafikdesign zuständig war. Projektleiter war Sam Philips, die Kommuniḱation lief auf Englisch. Für die obige Grafik habe ich Corel PHOTO-PAINT 7 verwendet, damals noch unter Window 98. Ich habe mit PHOTO-PAINT eigentlich ganz gern gearbeitet. Später hat Corel eine Linux-Version von PHOTO-PAINT 9 herausgebracht, mit der ich kurz gearbeitet habe. Dann hat Corel sein Linux-Engagement – leider – wieder aufgegeben.

Ein Screenshot der Neurogrid-Seite:

02:47 Uhr

Bin schon wach und höre gerade „A 200 a l’heure“ aus „Un homme et une femme“ (1966) von Claude Lelouch. Ich wünschte, ich hätte noch meine alten Disketten, auf denen ich meine Sachen von früher gespeichert hatte, aber ich habe sie alle weggeworfen, als ich umgezogen bin. Als ich noch Windows 98 installiert hatte, habe ich viel mit Corel PHOTO-PAINT gemacht, mit dem ich ganz gerne gearbeitet habe. PHOTO-PAINT hatte ein Plug-in namens „Der Boss“ von Fancy, mit dem man schöne Fasen (engl.: bevels) machen konnte.

Die Musik aus „Un homme et une femme“ erinnert mich an meinen letzten Paris-Aufenthalt im September 2018. Ich war da für vier Tage in Paris und habe in einem Hotel am Gare de Lyon gewohnt.

Ein paar Impressionen:

Häuser am Gare de Lyon
Brasserie am Abend
Der Eiffelturm
Das Grab von Jim Morrison von den „Doors“ auf dem Friedhof „Père Lachaise“
Plastiksitze in einer Métro-Station

Fotos © Copyright 2018 by Claus Cyrny.