Über Copyright

Im Zuge meiner letzten drei Beiträge zum Thema „Copyright und neue Medien“ ist mir das sehr aufschlußreiche Buch „Free Culture“ von Lawrence Lessig eingefallen, das man/frau sich kostenlos herunterladen kann.

Ein Zitat:

„FREE CULTURE is an entertaining and important look at the past and future of the cold war between the media industry and new technologies.“

Marc Andreessen, cofounder of Netscape

So ist es meine persönliche Meinung, daß das Konzept hinter „Copyright“ im Zuge der neuen Medien wie der Digitalisierung von Inhalten und der damit einhergehenden Möglichkeiten der Bearbeitung und Verbreitung neu überdacht werden müßte. Ein Anfang und imho ein Schritt in die richtige Richtung sind Lizenzen wie Creative Commons, aber das reicht meiner Meinung nach bei weitem nicht aus.

Interview mit Douglas Trumbull

Douglas Trumbull (rechts) auf der FMX 2012. Foto © Julian Herzog. Lizenz: CC-BY-4.0.

Habe bei der FMX 2021 – Conference on Animation, Effects, Games and Immersive Media nachgefragt, ob ich ein Interview mit Douglas Trumbull machen könnte. Douglas Trumbull war u. a. für die Effekte in Stanley Kubricks Film „2001: A Space Odyssey“ (1968) mitveranwortlich. 1972 hat Trumbull dann seinen eigenen Science-Fiction-Film „Silent Running“ mit Bruce Dern gedreht und war 1982 für die Effekte in Ridley Scotts „Blade Runner“ zuständig.

Falls ihr Fragen an Douglas Trumbull habt, könnt ihr mir gerne eine Email schreiben. Ich werde sehen, ob ich die Fragen in das Interview aufnehmen kann.

Mehr über Douglas Trumbull könnt ihr auch auf der FMX-2021-Website sowie in der englischsprachigen Wikipedia nachlesen.

Textflut

Weil ich eine Reihe von Texturen für den Gimp veröffentlichen will, habe ich mir mal die GPL 3.0 angeschaut, das ist die Lizenz, unter der der Gimp (und vermutlich auch die darin enthaltenen Texturen) veröffentlich wurde. Als ich die Textversion geöffnet habe, sah ich mich mit 5.700 Wörtern englischen Fachtexts konfroniert, und ich frage mich, wer in aller Welt sich das alles durchlesen soll. Dagegen lobe ich mir die Creative-Commons-Lizenzen. Ein Blick, und man/frau weiß, worum es geht. Dann habe ich via einem deutschen Gimp-Forum einen Text zum Thema „Wie man Fragen richtig stellt“ entdeckt. Umfang: Beinahe 10.000 Wörter. Gerade bei letzterem Text komme ich auch nicht umhin, mich etwas (oder vielleicht auch mehr als nur etwas) belehrt zu fühlen. Und: Schlußendlich hat die Datenschutzerklärung, die zu posten ich per Gesetz gezwungen bin, 5.881 Wörter. Da frage ich mich: Muß das denn sein? Geht es nicht auch ein bischen kürzer???