Intuitives Arbeiten

Wie bei allem – so denke ich jedenfalls – kommt intuitives Arbeiten in erster Linie durch Übung. Ich mache jetzt ja schon seit mindestens 1996 Grafik; mit Webdesign bzw. HTML habe ich dann ein Jahr später angefangen. Da ich schon als Kind gemalt habe, war die Einarbeitung in Computergrafik für mich nicht schwer. Trotzdem bin ich – im Rückblick – erstaunt, wie mühelos ich 1996 den Einstieg in die Grafiksoftware gefunden habe, die ich – das war bei debis Systemhaus in Fellbach, wo ich Technische Dokumentation von Router-Netzwerken gemacht habe – damals benutzt habe. An Programmen hatte ich die damalige Version von Visio installiert; darüber hinaus hatte ich den „Designer“ von Micrografx, mit dem ich vor allem Präsentationsfolien erstellt habe, und zum Konvertieren von Visio in GIF – PNG gabe es damals noch nicht – hatte ich Paint Shop Pro, der 1996 noch von JASC entwickelt und vertrieben wurde.

Das Interface von Paint Shop Pro 6. © Copyright 1991 – 1999 by JASC Inc.

Um 1998 – ich benutzte damals noch Windows 95 – habe ich mir die Corel SelectEdition gekauft, zu der u. a. Corel PHOTO-PAINT gehörte, und – nachdem ich mir zu Lernzwecken eine Demo-Version des damaligen Photohshop installiert hatte – 2002 habe ich schließlich mit dem Gimp angefangen, den ich bis heute – und gern – benutze.

Ich würde hier zu gerne ein paar Sachen posten, die ich damals – besonders in meiner Windows-Zeit – gemacht habe, allerdings habe ich die betreffenden Disketten 2016, als ich nach Ludwigsburg umgezogen bin, weggeworfen (und welcher PC hat denn heute noch ein Diskettenlaufwerk?).

Eine Grafik habe ich noch im Internet Archive gefunden; es handelt sich dabei um ein Logo, das ich um 2002 für das auf Java basierende Projekt „Neurogrid“ entworfen habe:

Logo des Projekts „Neurogrid“. Design & © Copyright 2002 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr zu diesem Projekt könnt ihr auch in folgendem Beitrag nachlesen.

CinePaint-Dokumentation

CinePaint-Maskottchen

Freue mich über die Möglichkeit, an der Dokumentation vom kommenden CinePaint 1.1 mitzuarbeiten, zumal ich mittlerweile – nach immerhin 25 Jahren Grafik – umfangreiche Grafikkenntnisse habe. Die Möglichkeiten, die sich da bieten, sind vielfältig und reichen von einer Online-Dokumentation zu Tutorials in Form von PDFs, die man/frau sich herunterladen kann. Technische Dokumentatiom ist ja eine Stärke von mir, seit ich 1996/97 ein Jahr lang bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart Technische Dokumentation von Router-Netzwerken gemacht habe.

Zur Info:

CinePaint ist ein Programm vorwiegend zum Editieren von Film und unterstützt eine Farbtiefe von bis zu 32-bit/Kanal (HDRI). Neben Farbmanagement auf der Basis von Little CMS bietet CinePaint beispielsweise auch CMYK-Unterstützung: Darüber hinaus ist CinePaint auch für Fotografen geeignet, die qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielen wollen.

Am glad for the possibility to work on the documentation of the upcoming CinePaint 1.1. After all, I now have 25+ years of experience doing graphics. The possibilities here are manyfold: online documentation—possibly on the CinePaint website—, or PDF tutorials one can download. Technical documentation is one of my strong points since I worked at debis Systemhaus in Fellbach near Stuttgart in 1996/97, doing technical documentation of router networks.

FYI:

CinePaint is a deep paint program primarily designed to edit film. It supports a color depth of up to 32-bit/channel (HDRI). Besides color management based on Little CMS, CinePaint also supports CMYK & is suited for photographers who are looking for superior quality.

Visio

Als ich 1996 bei debis Systemhaus mit Grafik angefangen habe, habe ich viel mit der damaligen Version von Visio gearbeitet. Mich würde sehr interessieren, wie sich Visio seitdem verändert hat, aber soweit ich gesehen habe, stellt Microsoft zu Testzwecken leider keinen kostenlosen Download zur Verfügung. Schade!

Wenn auch kein vollwertiger Ersatz, gibt es für Windows, Linux und MacOS X den Flußdiagrammeditor Dia.

Das Interface von Dia unter Ubuntu MATE 20.04

Paint Shop Pro 6

Screenshot: Testversion von Paint Shop Pro 6 von JASC.

Das ist das Grafikprogramm, mit dem ich 1996 angefangen habe, als ich ein Jahr lang über Zeitarbeit bei debis Systemhaus in Fellbach bei Stuttgart gearbeitet habe. Neben „Paint Shop Pro“ habe ich damals vor allem „Visio“ und den „Designer“ von Micrografx benutzt. Heute nun habe ich, als ich mir meine alten CDs aus Windows-Zeiten durchgesehen habe, festgestellt, daß auf einer CD, die der „internet WORLD“ von 2000 beilag, eine 30-Tage-Testversion von „Paint Shop Pro 6“ enthalten ist, die ich mir mit CrossOver Linux natürlich sofort installiert habe. Eigentlich hatte ich jedoch „Poser 3“ von MetaCreations gesucht, den ich – auf einer anderen Heft-CD – auch prompt gefunden habe. Solche Ausflüge in die Vergangenheit haben doch ihren Reiz, und ich bin besonders auf „Poser“ gespannt.

P. S.: „Poser 3“ ließ sich zwar installieren; beim ersten Start kam jedoch eine Fehlermeldung, es sei nicht genügend Speicher vorhanden. Dann stürzte das Programm leider ab. 🙁

Info-Grafik

Info-Grafik: Software: Blender und Inkscape

Da ich Balkendiagramme an sich langweilig finde, habe ich in Blender und Inkscape mal eine alternative, technisch etwas anspruchsvollere Grafik gemacht. Modeling Blender – noch 2.79b -, Renderer war Cycles, und die weiße Skala habe ich zum Abschluß in Inkscape 0.92 gezeichnet. Der Balken läßt sich sogar animieren.

Noch ein Render mit zwei Balken – diesmal ohne Skala: