„Boléro“ (1937)

Anfangsakkord zu Django Reinhardts „Boléro“ von 1937

Der obige, etwas dissonante Begleitakkord stammt aus dem 1937 von Django Reinhardt in größerer Besetzung (u. a. drei Violinen) aufgenommenen „Boléro“, einem der wenigen Stücke von Django Reinhardt, die komplett durcharrangiert sind. Früher mal eines meiner Lieblingsstücke, gefällt es mir inzwischen nicht mehr so sehr. Nichtsdestoweniger hätte ich doch gern eine Partitur dieses Stückes. Ich habe deswegen auch schon bei DjangoBooks gepostet, damals jedoch – leider – keine Antwort bekommen.

Django Reinhardts „Boléro“ (1937)

Screenshot: Mein Post bei Djangobooks.com

Eine der Kompositionen von Django Reinhardt für größere Besetzung ist der 1937 aufgenommene „Boléro“ (siehe auch hier), nicht zu verwechseln mit dem „Troublant Boléro“. Da ich ja schon eine ganze Weile (vergebens) gehofft hatte, mal auf eine Partitur dieses Stück zu stoßen, habe ich 2018 bei Djangobooks gepostet. Leider kam da damals keine Antwort. Schade!

Vielseitig: Django Reinhardt

Django Reinhardt 1946 in New York. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Was mich an Django Reinhardt u. a. fasziniert ist die Tatsache, daß er so vielseitig war und eben nicht ausschließlich in die Schublade „Gypsy Swing“ gesteckt werden kann. Hier eine kurze Übersicht:

Früh am Morgen

Trinke gerade – es ist 02:44 Uhr – schon meinen zweiten Milchkaffee und höre Django Reinhardt. Habe u. a. eine alte Grafik gepostet, die ich 1994 in der damaligen Version von Photoshop gemacht habe und die ich nicht so schlecht finde – insbesondere, wenn man/frau bedenkt, daß ich damals praktisch noch keine Erfahrung mit Computergrafik hatte.

Zu früher Stunde

Django Reinhardt 1946 in New York. William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress.

Bin – es ist jetzt genau 04:10 Uhr – schon eine Weile auf und höre, nachdem ich bereits fünf Beiträge geschrieben habe, „Porto Cabello“ (1947) von Django Reinhardt, ein Stück, das ganz stimmungsvoll anfängt, dann aber mächtig aufdreht. Ich kann mit dem aktuellen Dudel-Pop ja absolut nichts anfangen. Ich frage mich auch, wann Django Reinhardt endlich die Anerkennung bekommt, die er m. E. verdient, finde ich ihn doch einfach unglaublich, und wir sprechen hier immerhin von einem Zeitraum – von 1934, als das „Quintette du Hot Club de France“ mit Stéphane Grappelli gegründet wurde, bis zu Django Reinhardts frühem Tod 1953 – von knapp 20 Jahren. Ich möchte hier auch mal meiner Meinung Ausdruck geben, daß ich Django Reinhardt auch nicht unbedingt für einen Jazz-Gitarristen halte. Ok, er hat Jazz-Standards aufgenommen, aber sein Stil ist imho so speziell, daß das Etikett „Jazz-Gitarrist“ für ihn m. E. viel zu eng gefaßt ist. Seine Aufnahmen zeigen eine beeindruckende Spannweite: von Improvisationen für Solo-Gitarre (1937) bis hin zu Aufnahmen mit Sinfonie-Orchester (1951). Na ja, vielleicht kommt das mit der breiten Anerkennung ja noch – vielleicht auch nicht.

Redesign?

Screenshot: Meine Website „Djangology“. © Copyright 2002 – 2021 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Eigentlich ist meine Django-Reinhardt-Site „Djangology“ für ein Redesign überfällig; allein konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen, sie unter einem CMS – ExpressionEngine? – neu aufzusetzen. Darüber hinaus habe ich ja gerade genug zu tun. Fragt sich also, was ich machen soll. Ein versuchter Check der Systemanforderungen ist – warum, weiß ich ehrlich gesagt nicht – gescheitert. Mal sehen, vielleicht kümmere ich mich ja doch bald mal um diese Sache, möchte ich doch, daß „Djangology“ wie dieses Blog auch responsiv ist.