Sehnsucht nach Paris

„Sortie“ © Copyright 2018 by Claus Cyrny. Alle Rechte vorbehalten.

Obwohl ich, abhängig von meiner finanziellen Situation, dieses Jahr bzw. nächstes Jahr im Frühling eigentlich nach London wollte, habe ich Paris nicht aus den Augen verloren. Als ich im September 2018 zum letzten Mal da war, habe ich in einem kleine Hotel nahe des Gare de Lyon gewohnt. Ich war – sollte man in Paris imho zumindest einmal gemacht haben – am Eiffelturm, dann am Grab von „Doors“-Sänger Jim Morrison auf dem Friedhof Père Lachaise, in Saint-Germain-des-Prés, auf der Seine und natürlich in einem stilechten Pariser Straßencafé. Abends bin ich am Ufer der Seine entlangspaziert und habe die jungen Leute dort beobachtet. Was ich nicht geschafft habe, war beispielsweise das Musée d’Orsay, in dem ein sehr schönes – für mich das schönste – Selbstportrait von van Gogh hängt. Dafür war ich aber im (berühmten) Café „Les Deux Magots“, eben in Saint-Germain-des-Prés. Eigentlich wollte ich ins in den Fünfzigerjahren von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir frequentierte „Café de Flore“ ganz in der Nähe, aber da war es zu voll. Vielleicht nächstes Jahr.

P. S.: „Sortie“ heißt übrigens „Ausgang“.

Aufgewacht

Bin gerade aufgewacht und habe interessehalber das Internet-Radio „SOULSTATION“ angeschaltet, da ich Sender wie SWR3, 107.7 & Co. einfach nicht hören kann. Auf diesen Sendern läuft ein so dermaßen substanzloses Gedudel, daß ich mich frage, weshalb die Hörer das mitmachen, aber die kennen es vermutlich gar nicht mehr anders, was ja schon traurig genug ist.

Bekam gestern ganz unerwartet einen sehr freundlichen Anruf von Eddy von der Blog-Plattform trusted blogs. Ich hatte ihm eine Email geschrieben, weil mich interessiert hat, wie ich dieses Blog noch verbessern kann. Wir haben uns vielleicht zehn Minuten unterhalten und Eddy hat mir ein paar Tips gegeben, worauf ich hier noch achten könne. Konsequenterweise habe ich oben in der Kopfzeile einen Untertitel eingefügt:

Neuer Untertitel dieses Blogs

Zuerst war der Untertitel linksbündig, was mir aber nicht so gefallen hat. Ergo habe ich versucht, ihn durch das Einfügen einiger Leerezeichen zu zentrieren, und als das nicht geklappt hat, bin ich auf die Idee gekommen, den HTML-Tag   zu benutzen, was ganz überraschend funktioniert hat. So kann man/frau hier oben in der Titelleiste also HTML benutzen. 😉

In diesem Zusammenhang fällt mir das wirklich sehr empfehlenswerte Tutorial SelfHTML 8.1.2 von Stefan Münz ein, mit dem ich damals HTML und CSS gelernt habe und auf das ich hier nochmal hinweisen möchte.

Hmmm, soll ich um diese Zeit – es ist gerade 00:57 Uhr – nochmal einschlafen? Das ist eben die Frage. Möchte mir am liebsten einen (schwachen) Milchkaffee machen, bei dem ich prompt an meinen Paris-Aufenthalt im September 2018 denken muß. Ich war damals in einem Hotel nahe des Gare de Lyon untergebracht, einem kleinen, aber sauberen und freundlichen Hotel. Gegessen habe ich in der Brasserie „Les Deux Savoies“ am Boulevard Diderot, der vom Gare de Lyon Richtung Seine führt.

Habe mir ungeachtet der Zeit gerade doch einen Milchkaffe gemacht, während ich in Paris den für mich damals 2018 neuen café viennois entdeckt habe, einen Espresso mit süßer Sahne, der wirklich lecker ist.

Weiterführender Link: Die Beiträge zum Thema „Paris“ hier auf .:: artificial ::..

10:38 Uhr

Habe gerade nochmal das „Intuos“-Grafiktablett ausprobiert, aber so ganz sicher bin ich da leider noch nicht. Ich bin heute vormittag auch – trotz Kaffees – noch etwas müde. Wäre gern wieder in Paris, am Gare de Lyon in einem Straßencafé sitzen und einen café viennois trinken. Hmmm, vielleicht nächstes Jahr.

Eine kurze Impression:

Brasserie am Gare de Lyon. Foto © Copyright 2018 by Claus Cyrny.

Weiterführender Link: Folgender Beitrag mit ein paar Paris-Fotos.

05:49 Uhr

Nach dem Update auf WordPress 5.5 habe ich einen etwas anderen Editor. MIt Yoast SEO stehe ich immer noch etwas auf Kriegsfuß. Ich soll z. B. kürzere Sätze schreiben. Na ja. Trinke gerade meinen ersten zweiten Milchkaffee und wünsche mir den Tchibo BLACK `N White statt meines Eduscho „Gala“. Manchmal überlege ich, wie es wäre, wenn ich all‘ die Rechtschreibfehler, die ich mache, einfach stehenlassen würde.

Als ich im September 2018 in Paris war, wohnte ich in einem Hotel unweit des Gare de Lyon, in dem sich das Nobel-Restaurant „Le Train Bleu“ befindet. Im Bahnhof geht es erst Stufen hinauf und dann durch eine Glastür. Ich habe aber nur von außen hineingeschaut, weil ich nicht entsprechend angezogen war. Bei meinem nächsten Paris-Aufenthalt will ich aber mal dort essen gehen. Dieses Restaurant wurde übrigens für eine Szene in „Nikita“ (1990) verwendet, wo die Titelfigur (Anne Parillaud) von Bob (Tchéky Karyo) eine „Desert Eagle“ geschenkt bekommt, mit der sie einen Asiaten erschießen soll.

Während durchs gekippte Fenster ein angenehm kühler Lufthauch weht, überlege ich, was ich heute machen soll. Vielleicht fahre ich nach Stuttgart, einen Cappuccino mit Sahne trinken und mich ein bischen umschauen.

02:47 Uhr

Bin schon wach und höre gerade „A 200 a l’heure“ aus „Un homme et une femme“ (1966) von Claude Lelouch. Ich wünschte, ich hätte noch meine alten Disketten, auf denen ich meine Sachen von früher gespeichert hatte, aber ich habe sie alle weggeworfen, als ich umgezogen bin. Als ich noch Windows 98 installiert hatte, habe ich viel mit Corel PHOTO-PAINT gemacht, mit dem ich ganz gerne gearbeitet habe. PHOTO-PAINT hatte ein Plug-in namens „Der Boss“ von Fancy, mit dem man schöne Fasen (engl.: bevels) machen konnte.

Die Musik aus „Un homme et une femme“ erinnert mich an meinen letzten Paris-Aufenthalt im September 2018. Ich war da für vier Tage in Paris und habe in einem Hotel am Gare de Lyon gewohnt.

Ein paar Impressionen:

Häuser am Gare de Lyon
Brasserie am Abend
Der Eiffelturm
Das Grab von Jim Morrison von den „Doors“ auf dem Friedhof „Père Lachaise“
Plastiksitze in einer Métro-Station

Fotos © Copyright 2018 by Claus Cyrny.