Kathryn Isabelle Lawrence: „AI & Art“

Auf der Suche anch einem coolen Open-Souce-Projekt, das noch Grafiker sucht, bin ich auf den interessanten Vortrag „AI & Art“ von Kathryn Isabelle Lawrence gestoßen, den ich hier mal empfehlen möchte. „AI“ (oder deutsch „KI“) ist ja anscheinend schwer im Kommen, und ich vermute, wenn man „KI“ im Bereich Computergrafik einsetzt, werden wir aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Nicht lustig finde ich es jedoch, wenn da beispielsweise die – nicht mehr copyright-geschützte – „Sternennacht“ von van Gogh verhunzt 1 wird. Sorry, aber das muß wirklich nicht sein. 🙁 Da zeigt sich m. E. auch, wie absolut schizophren der derzeitige Copyright-Begriff ist. Mit aktueller Kunst dürfte man/frau das nicht machen, da gäbe es einen Aufstand.

1 Seht dazu auch hier.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Gedanken zu später Stunde“.

Taskleiste: Meine Grafikanwendungen

Screenshot: Die 15 Icons der von mir unter Ubuntu MATE 20.04 installierten Grafikanwendungen

Nach mittlerweile immerhin 25 Jahren Grafik habe ich aktuell die obigen Anwendungen installiert. Nicht dabei ist ImageMagick, das normalerweise aus einer Shell (Textkonsole) heraus aufgerufen wird.

03:42 Uhr

Bin nach wie vor auf der Suche nach etwas, das ich machen kann, vorzugsweise etwas mit „Grafik“. Vielleicht etwas im Gimp oder in Blender? Und ich wollte mich doch erneut in ein CMS einarbeiten, um meine Untersite „Djangology“ auf Vordermann zu bringen, nur welches CMS soll ich nehmen? TYPO3? Hmm, schwierig, besonders TYPOScript. Oder gar ExpressionEngine, das ich aber noch gar nicht kenne?

Habe den MP3-Player Audacious kurz entschlossen ausgemacht, weil ich jetzt einfach meine Ruhe brauche.

Profil meiner Fähigkeiten

Ich habe nach etwas trial-and-error spontan beschlossen, für das Profil meiner Fähigkeiten – geordnet nach Kategorien – Lucidchart zu verwenden, und: Ich bin absolut begeistert.

Lucidchart ist sowas von intuitiv, dass das Arbeiten fast wie von selbst geht. Alles ist „an seinem Platz“. Das obige Teilprofil „Grafik“, das ich im Gimp noch etwas nachbearbeitet habe, ist jetzt soweit fertig. Bleibt noch das zweite Teilprofil „Sonstige Fähigkeiten“; das mache ich vermutlich morgen.

Und: Das fertige Teilprofil „Grafik“ als PDF.

Rückblicke

Mir fällt auf, daß ich gerade öfter Ausflüge in die Vergangenheit mache. Neben dem kriTLog ist mir eingefallen, daß ich – es war dem Internet Archive nach um 2008 – eine Zeitlang auf dem Linux-Blog „Penguins“ mitgeschrieben habe, soweit ich mich erinnere, vor allem über Grafikprogramme für Linux wie beispielsweise CinePaint. Ich fand „Penguins“ ganz sympathisch und kann mich nicht mehr erinnern, weshalb ich dann irgendwann ausgestiegen bin. Hmmm, ich meine, mich dunkel zu erinnern, daß „Penguins“ eingestellt wurde, ganz sicher bin ich mir aber nicht.

Wie der folgende Screenshot zeigt, hat das Internet Archive „Penguins“ bis auf die robots.txt leider nicht archiviert. 🙁

Screenshot der Website des Internet Archive

Wiedergefunden: Glossar

Auszug aus einem Glossar zum Thema „Grafik“, das ich mal so um 2002 geschrieben habe, damals noch unter Windows 98.

Im Jahre 2002 – ich hatte damals noch Windows 98 installiert – habe ich auf meiner kostenlos bei Arcor gehosteten Website ein Glossar verfaßt, in dem von A bis Z Begriffe aus dem Bereich „Computergrafik“ erklärt wurden. Mir hat das damals wirklich Spaß gemacht, und ich bin heute – im Rückblick – erstaunt, was ich damals nach sechs Jahren Grafik schon alles gewußt habe.

Ein kurzer Auszug – es handelt sich um den Eintrag zu „Anti-Aliasing“:

„Hierbei werden durch einen entsprechenden Algorithmus die Zwischenräume zwischen den „Stufen“ durch hellere Farbabstufungen aufgefüllt, so daß diese nicht mehr so stark wahrnehmbar sind (siehe auch die folgende Grafik). Die entsprechende Option („anti-aliasing“ bzw. „Glätten“) muß allerdings im Programm gesetzt sein. Bei Programmen wie z. B. Paint Shop Pro ist es dabei erforderlich, daß man mit mindestens 16 bit Farbtiefe ( 65.536 Farben ) arbeitet. Dies ist aber generell nicht erforderlich (man kann auch schon mit nur drei Farben anti-aliasing erzeugen).“