Billy Berg’s

Visitenkarte von Billy Berg’s. Mit freundlicher Genehmigung von KCET.

Billy Berg’s war der Jazz-Club in Hollywood, in dem das Dizzy Gillespie Quintett nach einer langen Zugfahrt quer durch die USA am 10. Dezember 1945 sein Debut an der Westküste gab. Während in der englischsprachigen Wikipedia nicht sehr viel über diesen Club zu lesen ist, finden sich bei KCET einige interessante Informationen.

Ein kurzes Zitat:

„Billy Berg was a nightlife impresario. He didn’t just work as a promoter. He was a successful club owner, an MC and the grinning face of his franchise (he put it right on the matchbooks). The Berg brand meant music and dancing and drinking, a hip crowd and hipper bands. In less than twenty-five years, Berg came to own at least six different clubs in the Los Angeles area — Trouville, The Swing Club, Waldorf’s Cellar, Club Capri, The 5-4 Ballroom and the most famous, Billy Berg’s.“—Sean J. O’Connell

Noch ein Fund: „steadycam“

Cover von „steadycam“ Nr. 29 (Anne Parillaud in „La Femme Nikita“). © Copyright 1990 by Gaumont. Mit freundlicher Genehmigung.

Als ich noch in Stuttgart gewohnt habe, habe ich mal in der dortigen Stadtbücherei (die alte im Wilhemspalais) eine Filmzeitschrift entdeckt, die mich beim Lesen zusehends fasziniert hat. Der Titel dieser (leider nicht mehr existierenden) Zeitschrift lautete „steadycam“. Ich erinnere mich noch an einen Artikel ganz hinten im Heft, in dem es um Hollywood ging. Der Autor nannte den eben herausgekommenen Film „The Matrix“ (1999) den Hyperfilm. Na ja. Damals, als die Eindrücke noch frisch waren, war auch ich von „The Matrix“ begeistert; heute sieht das etwas anders aus. Jedenfalls wurde mir schnell klar, daß „steadycam“ von absoluten Filmbegeisterten gemacht wurde. Ich erinnere mich auch noch an die Ausgabe, die Sam Peckinpahs Klassiker „The Wild Bunch“ (1969) gewidmet war, wenn ich mich recht erinnere, mit tonnenweise Stills aus dem Film. Anläßlich der 50. Ausgabe von „steadycam“ habe ich nun einen 2007 in der „SZ“ erschienenen Artikel von Jürgen Schmieder entdeckt, der u. a etwas auf die Entstehungsgeschichte dieser Zeitschrift eingeht. Und zu meiner Überraschung existieren im Internet Archive noch Fragmente der „steadycam“-Website.