Gimp 2.10.18: Das Interface

Interface des Gimp 2.10.18

Da ich nichts vom Einfenster-Modus1 des Gimp halte, da er imho viel zu unflexibel ist, sieht mein Interface so wie oben aus.

Und hier noch meine Einstellungen für das Theme des Interfaces bzw. der Icons (Symbole):

Einstellungen für das Theme des Interfaces
Und die Einstellungen für die Symbole

Die Screenshots verkleinere ich übrigens mit CinePaint 1.0.4, weil da die Schrift besser übernommen wird als im Gimp.

1 Dieser Modus ist mit Vorsicht zu genießen und sollte wirklich nur ausgewählt werden, wenn man längere Zeit damit arbeiten will. Ansonsten muß man nämlich das ganze Interface (die Reiter usw.) neu konfigurieren. So man diesen Modus aber trotzdem einstellen will: das geht über Fenster > Einfenster-Modus.

Es werde Licht

Nach dem Ausflug in den Einfenster-Modus des Gimp bin ich wirklich sichtlich erleichtert, wenn ich mir wieder den geliebten Zweifenster-Modus einrichten kann, hier mit dem Interface-Theme „Light“ sowie dem Icon-Theme „Legacy“.

Screenshot: Der Gimp 2.1018 im Zweifenster-Modus.

Übrigens: Die im Gimp implementieren Themes haben auch in der deutschsprachigen Version englische Bezeichnungen.

Gimp: Einfenster-Modus

Screenshot: Einfenster-Modus im Gimp 2.10.18. Interface: „Grey“; Icons: „Legacy“.

Ich kann mich mit dem im Gimp verfügbaren Einfenster-Modus – einzustellen über Fenster > Einfenster-Modus – zwar nicht so richtig anfreunden, hier aber trotzdem zwei Screenshots. Mit dem ersten Interface könnte ich mich zur Not abfinden, aber beim zweiten habe ich ehrlich gesagt so meine Probleme. Vor allem muß ich, an das Icon-Theme „Legacy“ gewöhnt, wirklich suchen, bis ich ein Werkzeug gefunden habe.

Screenshot: Einfenster-Modus im Gimp 2.10.18. Interface: „Grey“; Icons: „Symbolic“.

Begründung: Das erste Theme „Legacy“ liefert durch die Farbe einfach viel mehr an Informationen. Beim zweiten dagegen: Wo war nochmal die Pipette?

Und – eine kritische Anmerkung: Bevor die Gimp-Entwickler so viele verschiedene Icons kreieren, sollten sie – das ist wie gesagt meine Meinung – erst mal a) das Textwerkzeug und b) das Anti-Aliasing (dt.: „Glätten“) verbessern sowie c) gfig entfernen. Für alle, die es nicht wissen: Im Gimp enthalten ist u. a. ein einfaches, „gfig“ genanntes Vektorgrafik-Programm, zu finden unter Filter > Render > Gfig..., das aber meiner Meinung nach von der Qualität her nicht so berühmt ist. 🙁

Gimp 2.10.18: Das Interface

Beim ersten Start des Gimp 2.10.18 wird man/frau mit einem aus drei Fenstern bestehenden Interface konfrontiert, etwa so:

3-Fenster-Modus des Gimp 2.10.18

Ich arbeite jedoch gern mit nur zwei Fenstern, was sich problemlos und intuitiv anpassen läßt. Dazu verschiebt man/frau das rechte Fenster in die Mitte:

Aus drei Fenstern zwei machen (1. Schritt)

Anschließend zieht man/frau die rot eingerahmten Icons einfach in die sogenannte Toolbox (Werkzeugkasten) ganz links:

Aus drei Fenstern zwei machen (2. Schritt)

Wenn man/frau fertig ist, sieht das dann ungefähr so aus:

Gimp 2.10.18 im 2-Fenster-Modus

Ich persönlich habe folgende Icons bzw. Reiter (Tabs) installiert:

  • Werkzeugeinstellungen
  • Ebenen
  • Kanäle
  • Pfade
  • Pinsel
  • Schriften (Fonts)
  • Dokumentenindex

Was ich vergessen habe: Der Gimp 2.10 hat insgesamt sechs verschiedene Icon-Themes und vier verschiedene Themes für das Interface; dazu kommt noch wahlweise der 3- bzw. Einfenster-Modus. Das ergibt insgesamt, wenn ich richtig gerechnet habe, 26 Möglichkeiten.

So dürfte der Gimp 2.10.18 beim allerersten Start aussehen. Ich habe in den Screenshots ganz oben meine Einstellungen verwendet, weil ich diese Themes bessser lesbar finde.

Und so sieht der Gimp 2.10.18 im Einfenster-Modus aus:

Der Gimp 2.10.18 im Einfenster-Modus

Auswählen kann man/frau diesen Modus über Fenster > Einfenster-Modus. Ob man/frau damit lieber arbeitet, ist eine Sache der persönlichen Präferenz. Ich finde zwei Fenster – und dazu mit farbigen Icons und hellem Theme – besser.

Es gibt, wie ich schon erwähnt habe, vier Themes für das Interface. Zu finden sind diese Optionen über Bearbeiten > Einstellungen > Interface. Die Themes heißen – die Namen sind auch im deutschsprachigen Interface auf Englisch:

  • Dark (Dunkel)
  • Gray (Grau)
  • Light (Hell)
  • System (das benutze ich)

Und die Icon-Themes:

  • Color (Farbe)
  • Legacy (das benutze ich; dieses Theme ist im Prinzip das Theme des Gimp 2.8)
  • Symbolic (Symbolisch)
  • Symbolic-High-Contrast (Symbolisch-Hoher-Kontrast)
  • Symbolic-Inverted (Symbolisch-Invertiert)
  • Symbolic-Inverted-High-Contrast (Symbolisch-Invertiert-Hoher-Kontrast)

Ok. Das Motto ist hier, denke ich : Einfach herumprobieren, bis es „paßt“. Ich habe hier die Bezeichnungen so gut es geht ins Deutsche übersetzt. Im Einzelfall kann die eine oder andere Einstellung vielleicht etwas anders heißen, aber ich denke, in den Grundzügen müßte es stimmen. „Legacy“ heißt beispielsweise „Erbe“. Das soll wohl ein Hinweis darauf sein, daß der Gimp 2.10 dieses Theme vom Gimp 2.8 „geerbt“ hat.

Wird fortgesetzt …