Konverter: DWG in DXF

Habe gerade eine CAD-Datei im Format DWG, die ich in Inkscape weiterbearbeiten will. Über das Inkscape-Forum bin ich jetzt auf einen Online-Konverter gestoßen, der in das von Inkscape lesbare DXF-Format (AutoCAD) konvertiert, und da dieser Konverter nicht so einfach zu finden ist, dachte ich, ich poste das mal hier.

P. S.: Der DXF-Import in Inkscape hat bei mir leider nicht geklappt. Lösung: Ein weiterer Konverter DXF2SVG.

Digitale Gemälde

Vor Jahren hatte ich eine Phase, wo ich mit dem Gimp und Inkscape versucht habe, digitale Gemälde zu kreieren. Hier ein Beispiel:

Digitales Gemälde. © Copyright 2012 by Claus Cyrny

Die „Teppich“-Textur habe ich mit Filter > Künstlerisch > GimPressionist... erzeugt.

Weiterführender Link: Mein Beitrag „Digitale Kunst“.

Inkscape: Seiten-Layout ändern

Da es mich genervt hat, beim Starten von Inkscape immer das Seiten-Layout von Hochformat in Querformat ändern zu müssen, wollte ich das per default einrichten. Da das aber nicht ging (ich habe sogar versucht, die XML-Templates per Texteditor zu ändern), habe ich im Inkscape-Forum gepostet. Der User, der sich da gemeldet hat, konnte mir jedoch auch nicht weiterhelfen, weil in meinem Menü der Menüpunkt Speichern als Template... nicht vorhanden war. Tja … Schließlich kam ich darauf, daß ich mir – ich hatte das in den Ubuntu-Quellen vorhandene Inkscape 0.92 installiert – ja vor Kurzem die allerneuste Version 1.0 heruntergeladen habe. Die habe ich mir nun kurzerhand installiert, und siehe da – es ging auf einmal.

Gimp 2.10.18: Einen Kreis zeichnen

Eigentlich sollt es überhaupt kein Problem sein, im Gimp einen schönen, geglätteten Kreis zu zeichen – eigentlich, wie gesagt. An sich ist das ja relativ einfach: Man/frau zeichnet mit der elliptischen Auswahl einen Kreis, wobei man/frau in den Werkzeugeinstellungen ein Seitenverhältnis von 1: 1 eingibt. Ok. Dann in Bearbeiten > Auswahl nachfahren (etwas weiter unten) gehen und Glätten auswählen. Das sollte nun eigentlich funtkionieren. Nur: Mit dem Glätten hapert es – leider – noch. Da frage ich mich, wozu diese Option eigentlich da ist, wenn der Kreis – ich verwende hier die Stärke von drei Pixeln – immer noch sichtbare Ecken hat (von Glätten keine Spur; siehe Kreis ganz links).

Zweiter Versuch: Man/frau kann die Auswahl auch mit einem Pinsel nachfahren. Ich habe hier einen Pinsel mit drei Pixeln Stärke genommen (auszuwählen im Pinsel-Dialog, den man/frau sich über Reiter hinzufügen in den Werkzeugkasten holen kann). Aber – wie das mittlere Beispiel zeigt, auch hier wieder Fehlanzeige – immer noch sichtbare Ecken.

Dritter Versuch: Im Gimp gibt es unter anderem eine sehr einfache Vektorgrafik-Applikation namens Gfig, zu finden unter Filter > Rendern > Gfig... . Erst als ich dort den dritten Kreis oben gezeichnet habe – auch hier wieder mit einem Pinsel mit drei Pixeln Stärke, war das Ergebnis einigermaßen ok. Liebe Gimp-Entwickler, geht das nicht einfacher? In dieser Zeit habe ich den Kreis ganz sauber in Inkscape gezeichnet und in den Gimp importiert.

Aber: Es gibt noch eine vierte Möglichkeit. Man/frau zeichne mit dem Auswahlwerkzeug den Kreis und wandle ihn dann in einen Pfad um. Dann mit Bearbeiten > Pfad nachfahren... den Pfad nachzeichen, und man/frau hat ein wunderbares Anti-Aliasing.

P. S.: Ich habe im obigen Beispiel die Zahlen in Inkscape eingefügt, weil es mir einfach zu dumm war, mich mit dem mehr als unkomfortablen Textwerkzeug des Gimp herumzuschlagen (seht auch folgenden Beitrag von mir).

Gimp 2.10.18: Einen Pfeil malen

Da ich im Gimp gerne wie in Inkscape Pfeile hätte, habe ich gerade versucht, einen zu machen – was eigentlich gar nicht schwierig ist, wie das folgende Beispiel zeigt. Man/frau lege einfach eine schmale Auswahl für den Schaft des Pfeils an und zeichne die Spitze mit dem Lasso (Modus: Addieren). Dann die fertige Auswahl mit der gewünschten Farbe füllen.

Im Gimp 2.10.18 gezeichneter Pfeil

Man/frau kann hier nach Bedarf noch einen Schlagschatten dazumachen. Dazu den Pfeil mittels Ausschneiden [Strg][X] & Einfügen [Strg][V] auf eine zweite – noch anzulegende – transparente Ebene kopieren und Filter > Licht und Schatten > Schlagschatten anwenden. Voilà!

Pfeil mit Schlagschatten

Man/frau kann das Ganze noch beliebig variieren, indem etwa die Pfeilspitze – wie in Inkscape – durch eine Kugel ersetzt wird:

Pfeil mit Kugelspitze

Möglich sind auch Pfeile mit beidseitiger Spitze etc. etc.

Pfeil mit zwei Spitzen

Workflow 16-bit

Inkscape kann an sich nur PNGs in 8-bit Farbtiefe pro Kanal exportieren. Das kann man /frau aber umgehen, indem man/frau die SVGs mittels ImageMagick in PNGs mit 16-bit Farbtiefe pro Kanal konvertiert.

Ein Beispiel:

$ magick -depth 16 {Ausgangsbild}.svg {Ergebnis}.png

Diese PNGs können dann anschließend in 16-bit in CinePaint weiterbearbeitet werden (seht hierzu auch das folgende Schema):

Workflow 16-bit mit CinePaint, Inkscape und ImageMagick

Denkbar ist ggf. auch ein Compositing von Grafiken aus CinePaint und Inkscape mittels ImageMagick.

Technische Dokumentation: Dia

Gerade habe ich den Diagramm-Editor Dia ausprobiert, den es kostenlos für Windows, Mac OS X und Linux gibt. Nachdem ich 1996/97 ein Jahr lang mit Visio gearbeitet habe, war ich doch gespannt, wie das Handling von Dia sein würde.

Ein Screenshot:

Dsa Interface von Dia 0.97

Von der Dia-Website:

„Dia Diagram Editor is free Open Source drawing software for Windows, Mac OS X and Linux. Dia supports more than 30 different diagram types like flowcharts, network diagrams, database models. More than a thousand readymade objects help to draw professional diagrams. Dia can read and write a number of different raster and vector image formats. Software developers and database specialists can use Dia as a CASE tool to generate code skeletons from their drawings. Dia can be scripted and extended using Python.“

Bei näherem Hinsehen war ich total überrascht, wie viele Shapes Dia in seiner Bibliothek hat – dem obigen Text zufolge über 1000. Das einzige, was ich zu bemängeln habe, ist das fehlende Anti-Aliasing, was sich besonders bei den Verbindungen zwischen den Shapes bemerkbar macht. Es ist jedoch möglich, Shapes per Copy & Paste in Inkscape zu importieren und dort weiterzubearbeiten.

Ein Test:

  1. Aus Dia direkt exportierte Shapes:
In Dia erstellte Shapes mit Aliasing (Export als PNG)

2. Aus Inkscape exportierte Shapes:

Von Dia in Inkscape importierte, dort weiterbearbeitete und anschließend als PNG exportierte Shapes

Fazit: Nicht so gut wie Visio, dafür kostenlos. Über den Umweg in Inkscape kann man/frau damit jedoch ebenfalls qualitativ hochwertige Diagramme erstellen.

Inkscape: Kreis-Problem

Aktuell habe ich in dem Vektorgrafik-Programm Inkscape das Problem, daß sich Kreise nicht mehr ganz schließen lassen. Ich kann machen, was ich will, es bleibt immer eine kleine Lücke. Wie das gekommen ist, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht.

Das Problem:

Nicht ganz geschlossener Kreis in Inkscape (Vergrößerung)

Nun habe ich versucht, das Problem über den XML-Editor zu lösen:

XML-Editor in Inkscape 0.92

Die beiden Parameter open und type schienen mir vielversprechend, aber ein Versuch, sie zu editieren, war – bisher jedenfalls – nicht erfolgreich. 🙁

Und die Lösung:

Inkscape: Das Icon für einen geschlossenen Kreis anklicken.

Photoline 22

Auf meiner Suche nach einer Download-Version der CorelDRAW Graphics Suite X3 von 2006 bin ich auf den Editor Photoline 22 gestoßen, einer Kombination aus Vektorgrafik-Applikation und Bitmap-Editor. Wenn ich nicht schon den Gimp und Inkscape hätte, würde ich ihn mir vielleicht herunterladen, aber so wäre das nur etwas zuviel des Guten.

À propos Vektorgrafik: Lange gab es für Linux in dieser Hinsicht ja nichts Brauchbares, bis Sodipodi entwickelt wurde, aus dem dann Inkscape hervorging. Ich persönlich finde Inkscape – ich habe die Version 0.92 installiert, aktuell ist 1.0 – ja unerreicht intuitiv. Mit CorelDRAW habe ich ehrlich gesagt nie besonders gern gearbeitet, auch wenn man/frau damit sicher tolle Sachen machen kann.